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Biathlon gehört zu den beliebtesten Wintersportarten was die Zuschauerresonanz im Fernsehen betrifft. Kein Wunder, sind doch die Deutschen Damen und Herren seit Jahren Weltspitze und sammelten fleissig WeM- und Olympiamedaillen. Nachdem der Sport in den 90ern mit neuen Austragungsarten wie dem Massenstart aufgepeppt wurde, boomt das Interesse weiter und findet 2004 einen Höhepunkt in der WM in Oberhof. Zweimal schon wurde versucht ein PC-Spiel basierend auf diesem Sport zu entwickeln, doch die Kombination Atari (Publisher) / GamesGang scheiterte jeweils kläglich. Gelingt es nun zur heimischen WM Ubi Soft und Geronimo Games ein gutes Spiel zu präsentieren? ErsteindruckNachdem ich schon die zwei Vorgänger-Gurken testen durfte waren meine Erwartungen denkbar niedrig. Doch der erste Eindruck ist positiv. Nicht nur das dank Lizenz die meisten Läufer mit ihren echten Namen dabei sind (allerdings nur je 30 Männer und Frauen, wovon einige auch noch Fantasiegestalten sind), auch die Menüauswahl ist deutlich größer. Neben einem Einzelrennen, kann man gegen die Uhr laufen, auf dem sogenannten Idiotenhügel das Laufen oder Schießen trainieren, in den Buddy Games simple Spielchen (wer schafft am schnellsten 30 Treffer usw) per HotSeat-Modus gegen menschliche Gegner austragen oder einen Biathlethen konfigurieren und durch eine Karriere von mehreren Saisons schicken.Das Spiel bietet zwei Schwierigkeitsgrade (Anfänger und Experte) und die Rennmodi Sprint (drei Runden laufen, einmal liegend, einmal stehend schießen, Startabstand fünf Sekunden), Verfolgung (Start nach Ergebnis des Sprints, fünf Runden laufen, je zweimal liegend und stehend schießen) und Massenstart (alle starten gleichzeitig, sonst wie Verfolgung). Bei den beiden ersten Wettbewerben sind 30 Starter dabei, beim Massenstart nur neun. Alle Weltcup-Strecken wurden umgesetzt, dabei ist der Verlauf an das jeweilige Vorbild angelehnt, die Umgebung und auch das Profil sind aber nicht original. Ab in die LoipeAuch wenn man das erste mal in die Loipe geht, bleibt der Eindruck gut. Klar, die Grafik ist weit davon entfernt einem EA Sports-Titel Konkurrenz zu machen, die Charaktere sind eckig, ihre Bewegungsabläufe nicht wirklich flüssig und die Umgebung ist auch nicht gerade berauschend wenn auch ganz ansehnlich, aber verglichen mit den Vorgängern ist es dennoch ein Quantensprung, wenn auch nur ins Mittelmaß.Auch die Steuerung wurde klug gelöst. Aufgabe des Spielers ist es, den Läufer zu lenken, die eigentliche Geschwindigkeit wird über den Krafteinsatz bestimmt, den man mit den Pfeiltasten (hoch,/runter) einstellt. Anders als bei Biathlon 2003 bleibt der Kraftaufwand aber stabil und muß nicht ständig reguliert werden. Je mehr Kraft man einsetzt desto schneller ist der Läufer, aber auch die Kondition lässt schneller nach und die Herzfrequenz ist höher was am Schießstand zu einer stärker wackelnden Waffe führt. Außerdem wählt man die Technik aus, wobei hier die Geschwindigkeit die Auswahl eingrenzt. Nur auf Abfahrten kann man in die Hocke gehen (mit oder ohne Stockeinsatz), das normale Skaten macht nur bei ebener oder leicht ansteigender Strecke Sinn usw. Die Technik bestimmt man mit den Tasten 1-7, auch sie beeinflussen den Konditionsverbrauch. Im Anfängermodus schaltet das Programm aber noch automatisch in die jeweils optimale Technik. Die erste Runde auf der Strecke ist schnell absolviert, nach gut zwei Minuten ist man am Schießstand, das ist akzeptabel, auch wenn man so für einen Verfolgungswettkampf trotzdem knapp 15 Minuten einplanen muß. Viele StrafrundenIst man erstmal einige Rennen gefahren, offenbart das Spiel doch so einige Macken. Von Grafikfehlern wie im Schnee verschwindenden Skiern, unter Brücken zu sehenden Schatten der auf der Brücke fahrenden Läufer, an ihrem Schießstand vorbeipreschenden KI-Fahrern (die dann durch die am Boden liegenden Kollegen laufen um zu ihrem Schießstand zurückzukommen) und seltsamen 90°-Abbiegungen selbiger in die Strafrunde will ich gar nicht anfangen. | ||||||||||||||||||||||||||
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