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Test: Autobahn Raser - Das Spiel zum Film
Ein Spiel zum Film zum Spiel.... Klingt daneben? Ist es auch...Autobahn Raser - Das Spiel zum Film vom holländischen Entwickler Davilex schafft zumindest schon einmal ein Novum: Es ist nämlich ein Spiel zu einem gleichnamigen deutschen Kinofilm, welcher wiederum auf einer unverbesserlich schlechten Spielserie basiert. Was mag dabei wohl herauskommen? Alles schon bekanntNachdem wir im letzten Teil der Serie (Autobahn Raser – World Challenge) auch in europäischen und amerikanischen Städten unser Unwesen treiben durften, sind wir nun wieder zurück in Deutschland und kurven in Berlin, München, Hamburg und Köln um die Blocks sowie auf viel zu kurzen Autobahnabschnitten. Pro Stadt gurkt man auf einer Strecke herum, die - welch Abwechslung - auch schon einmal andersherum gefahren werden muss. Dank einiger typischer Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor in Berlin oder dem Marienplatz in München kann man vage die städtischen Vorbilder erkennen. Spielern der Vorgänger kommen einige Strecken äußerst bekannt vor, kein Wunder wurden diese doch einfach 1:1 daraus übernommen.Sechzehn verschiedene Autos bringen die Entwickler an den Start. Diese sind zum überwiegenden Teil ebenfalls aus den Vorgängern übernommen worden. Zum Großteil muss man diese, genau wie die Strecken, erst einmal im Missionsmodus freifahren. Die namenlosen Wagen ähneln begrenzt den Originalen aus dem täglichen Straßenverkehr wie dem VW Beetle, dem 3er BMW oder dem Porsche. Nach wie vor gilt: Egal für welches Vehikel man sich auch entscheidet, die Fahrphysik bleibt bei allen gleich. Außer im Aussehen und der Maximalgeschwindigkeit unterscheiden sich die Wagen kein bisschen voneinander. In Sachen Spielmodi setzt man ebenfalls auf Altbewährtes. Zur Auswahl stehen Einzelrennen, Zeitfahren, Verfolgungsjagd und immerhin vier Missionen. Letztere sind zum Teil in mehrere Läufe unterteilt. So gibt es hier eintönige Städterennen oder Fahrten gegen vorgegebene Zeiten. Dümmer als die Polizei erlaubtDoch was hat das Spiel denn nun eigentlich mit dem Film zu tun? Da wäre erst einmal ein wenig Bonusmaterial, zu Beginn gibt es etwa den bekannten Kino-Werbetrailer und im Spiel kann man dürftige Infos zum Film oder zu den Darstellern abrufen. Weiterhin gibt es 18, zum Teil noch nicht freigeschaltete, kurze Filmsequenzen.Spielerisch geht das Game nicht direkt auf die Handlung des Filmes ein. Lediglich im Modi Verfolgungsjagd ist man mit einem Polizeiflitzer unterwegs um die aus dem Film bekannte Bolidenschieberbande dingfest zu machen. Dies beschränkt sich allerdings auf die Pflicht den gegnerischen Wagen irgendwie kaputt zu rammen. Spaß kommt dabei kaum auf. Nach wie vor hat der Spieler mit der wohl dümmsten Gegner-KI (maximal drei computergesteuerte Gegner) und dem dämlichsten Gegenverkehr der Rennspielgeschichte zu kämpfen. |
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