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Test: I of the Dragon
Diese Mischung aus Action, Rollenspiel und ein bisschen Aufbaustrategie lässt euch als junger Drache auf Monsterhatz gehen.
Wie sang schon einst die selige Marlene Dietrich wenn sie gut drauf war: “Drachen umschwirren mich wie Motten das Licht und wenn sie verbrennen, ja dafür kann ich nichts“. – oder so ähnlich, deswegen wird sie ja auch gerade in der Drachenszene hoch verehrt... Die russischen Bitbastler von „Primal Software Inc.“ lassen diesen feuchten Traum nun für alle Spieler und Spielerinnen von I of the Dragon Wirklichkeit werden.Mit Drachen auf Du und DuIn der Fantasiewelt Nimoa gehörten die wehrhaften Reptilien seinerzeit zum täglich Brot der menschlichen Bevölkerung. Sie boten den Zweibeinern Schutz und Hilfe und der Drachengott Ungh-Agor wachte mit seinen geflügelten Heerscharen über das Wohl seiner gläubigen Gemeinde. Selbst das unvermeidlich abgrundtief Böse in Gestalt des Dämonen Skaborr und seiner endlosen Monsterhorden wurde in die Schranken gewiesen und eigentlich könnte die Geschichte hier schon ihr friedliches und langweiliges Ende nehmen. Aber bekanntermaßen haben Menschen ein schlechtes Gedächtnis, so dass nicht nur die Schrecken der Vergangenheit in Vergessenheit gerieten, auch die Drachen und die Verehrung des Drachengottes verschwanden aus ihrem Leben: „Drachen, hmm, kann man die essen? Und wie die riechen- pöh!“. Kein Wunder, dass sich die Ungeliebten aus dem Staub machten und noch eine nette Prophezeiung zurückließen. Irgendwann, so heißt es, wird sich das Böse wieder erheben und dann werdet ihr schon sehen, ihr undankbaren Schweine!Tja, und irgendwann ist heute, jetzt, in diesem Moment wird Nimoa von den sich pilzartig ausbreitenden Monsterbrutstätten überwachsen und es ist Deine Aufgabe dem Einhalt zu gebieten. Und das, surprise, surprise, in Gestalt eines Jungdrachens, denn ein Ei hatte der Drachengott in weiser Voraussicht zurückgelassen. Schöner als Fliegen so ein DracheZwölf Regionen gilt es auf der Fantasywelt zu befrieden, nach jeder gelungenen Mission wird die nächste Karte freigeschaltet und manchmal führt uns der Handlungsverlauf auch zurück an längst freigekämpfte Orte. Wild, malerisches breitet sich unter unseren Flügeln aus, vereiste Ebenen, hohe Berge, schmale Canyons, Wüsten und Waldland. Majestätisch schlägt der Drache mit den Flügeln, manchmal gleitet er sanft dahin, gesteuert von Tastatur und Maus wahlweise in der Ego- oder ThirdPerson- Perspektive, die natürlich wesentlich edler aussieht.Sehr gewöhnungsbedürftig zu Beginn ist die Steuerung, muss man sich doch gleichzeitig um Flugrichtung und -geschwindigkeit, Steighöhe, Kamerawinkel und –position und um die diversen Angriffsmöglichkeiten kümmern. Nur gut, dass das Geschehen einen eher gemächlichen, bei längeren Flügen fast meditativen Charakter annimmt. Da wir das ganze Geschehen aus der Vogelperspektive betrachten -unser Drache ist ein reines Luftwesen - und sich die Flattermänner recht behäbig bewegen, fühlt man sich ein bisschen wie in einem Segelflugzeug. In jedem Land warten reichlich skurille Monster auf ihren Untergang, sogenannte Brutnester spucken ständig neue Viecher nach. Die Aufgabe des Drachens ist recht simpel, zerstöre sämtliche Nester und die Monster mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und kümmere Dich um den Schutz der Menschenstadt. Diese Städte findet man entweder bereits halbwegs komplett vor oder in Form einer Magiesäule, die aktiviert werden muss. Der Aufbau der Stadt und ihr späteres Levelup erfolgt durch einfachen Mausclick, sie entfaltet sich sozusagen vor unseren Augen und beginnt ihr segensreiches Tun, denn erst durch ihre Existenz wird das Nachwachsen der Brutstätten gestoppt. Klar, dass die Stadt im Mittelpunkt der Angriffsbemühungen der dämonischen Horden steht und bis zu einem bestimmten Grad verteidigt sie sich durch Geschütztürme, Bogenschützen und Zauberer auch selbst, bedarf aber bei besonders schweren Invasionen der Hilfe des Drachen. Abgesehen von einigen Spezialmissionen, in denen man auch mal in die Rolle eines Generals (mit einem absolut scharfen Reittier) oder eines Bogenschützen schlüpfen kann ist der Spielablauf ein ständiger Wechsel zwischen der Unterstützung aus der Luft für die Stadt und den Ausflügen ins weite Land um Monster zu plätten. |
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