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Test: DTM Race Driver 2

Wurden die Schwächen des Vorgängers ausgemerzt und damit ein Hit gelandet?
 DTM Race Driver 2
Im Frühjahr 2003 bescherte uns Entwickler Codemasters (u.a. Colin McRae-Reihe) mit DTM Race Driver eine völlig neue gewagte Variante im Race-Genre - ein Rennspiel mit Story. Doch der Genrethron blieb dem Game seinerzeit verwehrt, da Fehler wie schwache KI, mangelhafter Multiplayer per Internet und eine absolut lahme Story den Gesamteindruck trübten. Wird nun mit DTM Race Driver 2 alles besser?

Das etwas andere Intro

Nach überstandener Installation, Hardware-Setup und Profileinrichtung für den Karrierepart lehnt sich der geübte Spieler üblicherweise zurück um das Intro-Video zu genießen. Aber Hallo, nicht so bei DTM Race Driver 2. Hier wird man sofort ins kalte Wasser oder besser gesagt mitten in ein DTM-Rennen auf dem Hockenheimring geschmissen und bekommt dadurch ruckzuck Rennfeeling pur am eigenen Leib zu spüren. Per Boxenfunk bezieht man in dieser einen hektischen Runde Anweisungen wie man zu fahren hat um anschließend in der ersten Videoszene mit der Story vertraut gemacht zu werden.
In insgesamt ca. 40 Minuten Zwischensequenzen wird die Geschichte um Karriere, Geld und hübsche Frauen weitererzählt. Dabei hält die Story, abgesehen von den üblichen Macho-Rennfahresprüchen, tatsächlich die eine oder andere Wendung parat. Kein Wunder, geht es doch um die verschiedensten Interessen plus Intrigen von Chefmechaniker, Managerin, Sponsoren und den besten und hoffnungsvollsten Nachwuchsfahrern der Welt. Dabei wird eine einmalige Atmosphäre und Spannung aufgebaut die den Spieler immer wieder aufs Neue motiviert die Rennen anzugehen. Vorsicht: Akute Suchtgefahr im positiven Sinne!

Abwechslung pur

Im Karrieremodus durchspielt man insgesamt acht Rennjahre. Dabei muss man 33 Meisterschaften, der Großteil unterteilt in mehrere Rennen, auf knapp 50 Strecken absolvieren. Um Langeweile vorzubeugen wird Abwechslung groß geschrieben. Gerade noch war man mit einem Audi TT in einer DTM Meisterschaft unterwegs um danach schon wieder auf einen Ford 9000 ein Truckrennen zu absolvieren, kurze Zeit später schlittern wir mit einem Subaru Impreza auf einer Eispiste umher. Fahrzeuge aus 15 Motorsportklassen stehen zur Auswahl. Kurzum in DTM Race Driver 2 dürfen wir sie alle haben, die V8 Supercars, die Formel-Rennwagen, die Rallyefahrzeuge, die Stockcars, die Musclecars, die Jeeps oder sogar die Hot Rods. Einige Rennserien, wie die DTM (basierend auf den Daten der Saison 2003), der Seat Leon Supercopa oder die V8 Supercars, sind sogar lizenziert. Dies bedeutet Fahrzeuge mit Originallackierung und Sponsorenaufkleber sowie alle bekannten Fahrer und Teams. So gibt es neben Opel Coupe, Audi TT und Mercedes CLK auch Klassiker wie den 68er Ford Mustang, Aston Martin DB5 oder Supersportler wie den Jaguar XKR oder Mitsubishi 3000 GT zu fahren.
Auch die Strecken sind auf der ganzen Welt verteilt und bunt gemischt. Neben vielen bekannten Originalstrecken wie dem EuroSpeedway Lausitz (Liebe GameStar, dieser Kurs liegt in Brandenburg und nicht in Sachsen :-)! ), Laguna Seca, Surfers Paradise, A1 Ring oder Texas Speedway gibt es auch fiktive Strecken wie etwa verschiedene Rallyekurse in Spanien.

Ich mach Rennfahrerkarriere

Natürlich liegt der absolute Fokus bei DTM Race Driver 2 auf dem Karrieremodus. Wer anders an das Spiel herangeht wird wahrscheinlich auch ein bisschen enttäuscht sein. Trotz des linearen Storyverlaufs fällt einem die Geradlinigkeit des Karrieremodus kaum auf. Grund dafür ist, das man ab und an Wahlmöglichkeiten hat, welche Serie man als nächstes in Angriff nehmen möchte. Fahre ich die Formula Ford auf kurvenreichen Strecken oder lieber die IndyCar ähnliche American 1000 Serie auf den Highspeed-Ovalen? Man hat die Qual der Wahl.
Die Startpositionen sind im Karrieremodus immer vorgegeben, Boxenstops gibt es nur selten und die Rennlänge ist meist auf drei bis sechs Runden begrenzt. Fahrzeugeinstellungen dürfen ebenfalls nicht vorgenommen werden. All dies ist natürlich notwendig um den Storyverlauf einzuhalten. Dafür sind die Rennziele sehr unterschiedlich. Einmal gilt es auf das Podium zu klettern, ein anderes Mal darf man nur zwei Plätze hinter einem Rivalen ins Ziel kommen und natürlich muss man auch das eine oder andere Rennen gewinnen. Doch Vorsicht: Die bei Karrierestart stufenlos einstellbare Gegner-KI passt sich im Spielverlauf den Fahrkünsten des Spielers an. Überbietet man all zu oft die vorgegebenen Ziele werden auch die Anforderungen in zukünftigen Rennen immer höher. Deshalb ist es besser den Ehrgeiz einmal wegzustecken und nur die Minimalziele zu erreichen, zumal der Schwierigkeitsgrad ab Mitte des Spieles deutlich anzieht.
DTM Race Driver 2 speichert nach jeder Rennserie übrigens automatisch selbst ab. Läuft einmal ein Einzelrennen nicht so rosig, darf man aber fairerweise so oft man will wiederholen.

Und nach der Karriere?

Da folgt nicht etwa der verdiente Ruhestand, sondern es geht mit DTM Race Driver 2 erst so richtig los. Alle Rennserien und Fahrzeuge werden im Karrieremodus auch für den sogenannten Simulations-Modus freigeschalten. Ausnahme ist hierbei die namengebende Deutsche Tourenwagen Meisterschaft, diese steht sofort komplett zur Verfügung.
Zum Simulations-Modus gehört unter anderem das „Zeitfahren“ bei dem man gegen seine eigenen Zeiten per Ghost-Fahrzeug antritt. Weiterhin steht der Modus „Freies Rennen“ zur Verfügung. Hier darf man alle freigefahrenen Meisterschaften nach belieben austragen und nun auch Meisterschaftsumfang, Rundenanzahl, Qualifikation, Boxenstops und das Wagensetup selbst einstellen. Somit lässt sich hier etwa eine komplette DTM-Saison bei voller Rundenzahl durchspielen, was eigentlich für sich allein schon ein Vollpreisspiel darstellt.
Screen 1
Splitscreenrennen
Screen 2
Truckrennen
Screen 3
Wagen- und Teamauswahl
Screen 4
Regenrennen (Wiederholung)
Screen 5
Oben Ohne unter Palmen

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DTM Race Driver 2

Packshot
Renn-Simulation
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
PCApril 2004
PS2Oktober 2004
XboxApril 2004
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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