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Test: Scotland Yard

Mehr als 20 Jahre hat der Brettspielklassiker auf dem Buckel. Bringt die PC-Umsetzung neuen Schwung?
 
Scotland Yard, wer kennt diesen Brettspielklassiker nicht? Spiel des Jahres 1983, aber noch immer aktuell und in vielen Spielerunden aufgrund seiner simplen Regeln und des dennoch vorhandenen taktischen Tiefgangs sehr beliebt. Und da das Umsetzen von Brettspielen auf den PC derzeit schwer in Mode zu sein scheint, betritt Heureka-Klett die Bühne mit einer Konvertierung der Verbrecherjagd auf den PC.

Agenten jagen Mr.X

Das Spielprinzip ist recht simpel. Der Verbecher Mr. X bewegt sich auf einem Spielplan von London. Die diversen Stationen die man aufsuchen kann sind durch Taxi-, und/oder Bus- und/oder Untergrundbahn- und/oder Schiffslinien verbunden. Bei jedem Zug entscheidet man sich welches Verkehrsmittel man benutzt und wählt eines der erreichbaren Ziele aus. Genauso verfahren bis zu fünf Detektive von Scotland Yard, deren Ziel es ist, Mr.X zu fangen, sprich: Auf dassselbe Feld zu gelangen wie der Verbrecher, der jede Runde beginnt.
Damit das für die Detektive nicht zu einfach wird, führt Mr.X seine Züge verdeckt aus. Er wird nur zu bestimmten Zeiten (nach Runde 3, Runde 8...) sichtbar. Außerdem kann Mr.X als einziger mit seinem sogenannten BlackTicket die Schiffslinien benutzen und hat zweimal die Möglichkeit zwei Züge auf einmal durchzuführen. Taktischer Tiefgang kommt dadurch hinzu, das sowohl Detektive als auch Mr.X nicht unbegrenzt Fahrscheine zur Verfügung haben. Hat man alle Taxi-Fahrscheine verbraten, sind viele Stationen gar nicht mehr erreichbar. Besonders kritisch wird es hier für Mr.X, der nur eine spärliche Grundausstattung an Fahrkarten hat, dann aber jede Runde die hinzu bekommt, die die Detektive in der vergangenen Runde eingesetzt haben.
Das Spiel endet entweder wenn Mr.X gefangen wird oder wenn es den Detektiven nach Ablauf von 24 Runden nicht gelungen ist, ihn zu schnappen.

Die Umsetzung

Die Umsetzung auf den PC kommt recht schlicht daher. Im tristen Menü hat man die Wahl zwischen einer Einzel- oder einer Mehrspielerpartie. Letztere ist an einem PC oder über LAN/Internet möglich. Im ersteren Fall stellt sich das Problem das alle wegschauen müssen wenn Mr.X seinen Zug macht, LAN wird ordentlich unterstützt, Internet hingegen lausig. Man muß die IP eines potentiellen Mitspielers kennen, der eine Partie eingerichtet hat.
Anschließend wählt man die Anzahl und Art der Spieler (Kombination aus Menschen und PC-Spielern in drei Schwierigkeitsgraden) und bestimmt wer Mr.X ist. Außerdem kann man zwischen dem einfachen (plattes Spielbrett und Pöppel als Spielfiguren) und dem 3D-Spielbrett (diverse Londoner Wahrzeichen sind zu sehen) wählen.
Screen 1
Tristesse pur: Das Hauptmenü
Screen 2
Standardbrett: Es wird eng!

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Scotland Yard

Packshot
Brettspiel-Umsetzung
von Heureka-Klett
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
PCMai 2004

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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