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Test: Thief: Deadly Shadows
Der Meisterdieb Garret schleicht zu seinem dritten Abenteuer. Schafft es Eidos wieder die Thief Reihe ins rechte Licht zu rücken, oder wird es ein Schattendaseins in den Regalen fristen?
Eidos hat sich nach dem zweiten Teil der in Deutschland bislang Dark Project genannten Reihe um den Meisterdieb Garret bis zur Veröffentlichung des dritten Teiles einige Zeit gelassen. Nun ist der dritte Teil der Serie Thief – Deadly Shadows erschienen. Auch diesmal wird der diebische Hauptcharakter wieder in dunkle Machenschaften verwickelt. Die Entwickler haben an allen Ecken und Enden des Spieles gefeilt. Eidos verspricht ein verfeinertes Spielprinzip, bessere Grafik und Surround Sound vom feinsten. Ob das Spiel hält, was der Publisher verspricht, und wie sich Thief 3 im Vergleich zu anderen Spielen im Genre verhält, soll hier geklärt werden. Von Hammeriten, Keepern und PaganenDie Story von Thief 3 ist wie immer sehr dicht und gibt dem Spiel die nötige Tiefe, um den Spieler zu fesseln. Drei Parteien kämpfen in der Welt von Thief 3 um die Vorherrschaft. Die technikversessenen Hammeriten, deren naturverliebte Gegner die Paganen und die Magier, auch Keeper genannt. Diese Magier sehen eine düstere Zukunft für die Heimat von Garret. Noch dazu soll der Meisterdieb eine Hauptrolle in dieser Vorhersehung haben. Um Genaueres herauszufinden muss der Dieb für die Keeper arbeiten. Aber auch von den anderen beiden Gruppen nimmt Garret Aufträge an, um so immer mehr Licht in das Dunkel der Prophezeiung der Keeper zu bringen.Von Pfeilen, Messern und PrügelnDas Inventar des Meisterdiebes wurde in seinem dritten Abenteuer wenig aber sinnvoll überarbeitet. Neben den schon bekannten Items wie Wasser- oder Moospfeilen, dem stupiden Messer oder Prügel, die zum Teil durch neue Funktionen aufgewertet wurden, gibt es einige wenige neue Gegenstände wie zum Beispiel die Kletterhandschuhe, die die beliebten Seilpfeile ersetzen, oder den Dietrich, mit dem Garret jetzt verschlossene Türen öffnet, anstatt mühsam die Schlüssel ausfindig zu machen. Mit den Kletterhandschuhen kann der Spieler Wände erklimmen um Wachen einfach auszuweichen oder um alternative Wege zu suchen. Auch das mechanische Spionageauge ist wieder einsetzbar und der Kristall in der unteren Mitte des Bildschirms zeigt durch seine Färbung die Sichtbarkeit Garrets an. Insgesamt stehen dem Langfinger zwölf Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung.Die Steuerung all dieser Gegenstände und von Garret selbst hat sich so gut wie nicht geändert. Zuweilen wirken seine Bewegungen ein bisschen hakelig bis ungenau und sind im Vergleich zu Sam Fisher aus Splinter Cell auch auf Grundformen (gehen, hüpfen, ducken etc.) beschränkt, aber nach einer Eingewöhnungszeit lässt sich der Dieb grundsolide in den Strassen seiner Stadt und durch seine Aufträge steuern. Auf SamtpfotenNachdem das Spiel konfiguriert und alle Tasten belegt sind, kann sich der Spieler auch sofort ins Geschehen stürzen. Aber auch für erfahrene Thief-Spieler hat Eidos vor das Vergnügen das Tutorial gesetzt, der Spieler kann es nicht überspringen. Hier lernt der Neuling im Diebes-Gewerbe sich zu bewegen, die Waffen und Items zu be- und das Terrain richtig auszunutzen. Nach einer netten Zwischensequenz muss der Spieler noch einen Auftrag erfüllen, um sich schließlich völlig frei in der mittelalterlichen Heimatstadt von Garret bewegen zu können.Von nun an kann der Spieler sich Aufträge von Kontaktpersonen, die in der Stadt anzutreffen sind, holen. Diese zwielichtigen Gestalten haben jeweils zwei oder drei Aufträge auf Lager, zwischen denen es zu wählen gilt. Jedoch macht es erstens Spaß und zweitens auch spielerisch Sinn sich die lebhafte Heimatstadt von Garret einmal näher anzusehen. Der Spieler sollte sich einen Überblick verschaffen, sich umsehen, wo befinden sich Händler, welche Aufträge hat er zur Wahl, oder aber einfach nur ein bisschen dem Hobby bzw. Beruf von Garret frönen, und hier und da ein paar Wertgegenstände mitgehen lassen. Aber Vorsicht, die immer neutral gesinnten NPCs rufen auch schon mal eine patroullierende Wache zu Hilfe, sollte Garret allzu plump versuchen sie zu beklauen. |
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