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Test: Obscure
An der Leafmore-Highschool geschehen seltsame Dinge. Einige Schüler sollen schreckliche Schreie gehört haben und es gibt sogar Gerüchte, dass Leute auf mysteriöse Weise verschwinden.Es wurde aber auch höchste Zeit das mal jemand auf die eigentlich gar nicht so abwegige Idee kommt, die äußerst beliebten Teenie-Slasher-Filme à la „Scream“ oder „The Faculty“ in einem anständigen Spiel umzusetzen. Als Genre bietet sich hier doch perfekt der Survival-Horror an. So machten sich ein paar eifrige Programmierer auf um den Charme von Resident Evil und The Faculty gekonnt zusammen zu führen und dem Genre auf dem PC endlich den gleichen Status zu geben, den es sich auf den Konsolen längst verdient hat.Highschool EvilAn der Leafmore-Highschool geschehen seltsame Dinge. Einige Schüler sollen schreckliche Schreie gehört haben und es gibt sogar Gerüchte, dass Leute auf mysteriöse Weise verschwinden. Dieses Schicksal wiederfährt auch Kenny, einem sportlich begabten Schüler und einem der fünf Hauptcharaktere. Er macht nämlich den Fehler nach der Schule allein in der Sporthalle noch ein paar Körbe werfen zu wollen. Im Umkleideraum wird zunächst von einer Schattengestalt seine Tasche gestohlen, wobei Kenny leichtsinnig wie alle amerikanischen Jungs in der Dunkelheit über das Schulgelände die Verfolgung aufnimmt. Die Jagd endet schließlich in einem Geheimgang unter einem kleinen Gewölbe im Garten, wo Kenny schreckliche Erfahrungen macht.Natürlich fällt sein Verschwinden seinen drei Freunden Stan, Josh, Ashley und seiner Schwester Shannon auf und diese beschließen prompt den Plan, sich nach der Schule auf dem Gelände einzuschließen und nach ihm zu suchen, was ein großer Fehler sein sollte wie sich herausstellen wird. In dem düsteren Gemäuer findet sich zunächst nichts ungewöhnliches, erst nach längerer Suche in den verschlungenen Klassenräumen, tiefen Kellergewölben, hinter Schränken oder in Lüftungsschächten kommen die Teenager langsam hinter das Geheimnis der Schule und sehen sich plötzlich bizarr anmutenden Wesen gegenüber. Sobald ein hilfreicher Lehrer (einer der leider viel zu wenigen Nebencharaktere) demonstriert hat, dass die kleinen Ungeheuer vor allem lichtempfindlich sind, trifft man auf immer mehr und immer größere aber leider kaum abwechslungsreiche Monster. Bis jeder Gegner erledigt und das Rätsel ihrer Herkunft gelöst ist vergehen ca. acht kurze aber dafür sehr actionreiche Stunden. Not Alone in the DarkWie bereits erwähnt gibt es fünf Hauptcharaktere, die sich auch alle spielen lassen. Jedes Teammitglied hat dabei eigene Stärken und Schwächen, auf die das Spiel an geeigneten Zeitpunkten auch hinweist. So ist Raufbold Stan außerordentlich talentiert, was das Schlösser knacken angeht, Shannon gibt Tipps wie es weiter geht, Ashley kann Spezialmanöver ausführen, Kenny besonders schnell rennen und Josh auf Gegenstände in Räumen hinweisen. Der Umgang mit diesen Fähigkeiten ist zwar besonders für Einsteiger hilfreich, sie werden aber nicht zwingend benötigt um im Spiel voran zu kommen.Allein diese Skills sind schon außergewöhnlich, aber es kommt noch besser: Die Teens laufen nämlich immer zu zweit herum, während der Rest der Gruppe an einem Sammelpunkt wartet. Der Spieler steuert jeweils eine Figur durch die Klassenzimmer, eine weitere folgt. Diese kann man dann mit einfach Befehlen wie „bleib stehen!“ oder „Beschütze mich“ dirigieren, alles weitere übernimmt die KI. Per F-Tasten kann man seinem Begleiter außerdem Waffen zuteilen oder ihn im Gefecht heilen. Der Clou ist aber, dass seine Rolle auch von einem menschlichen Mitstreiter übernommen werden kann. Zu zweit spielt man dann an einem PC den ersten echten Koop-Modus bisher im Genre – eine gute Innovation. Seine Figuren kann man wahlweise per Gamepad oder Tastatur steuern. Gewohnt für dieses Genre gibt es hier keine Mausunterstützung, stört aber nicht weiter. Gespielt wird in der Außenansicht, wobei die Kameraperspektive meistens fest, aber auch manchmal beweglich ist. Die Steuerung gestaltet sich im Gegensatz zu den großen Vorbildern erfreulich direkt und einfach, so kommt es nur selten vor, dass man an Ecken hängen bleibt. Grundsätzlich gibt es zwei Bewegungsarten. Im Normalfall kann sich der Spieler frei bewegen und die Gegend erkunden. Um einen Gegner anzuvisieren muss man die Waffe anlegen, hier ist man in der Bewegung eingeschränkt und kann nur noch seitlich laufen. |
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