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Test: Besieger
Konkurrenz für SpellForce, Castle Strike & Co?
Der neueste Echtzeitstrategietitel aus dem russischen EntwicklungshausPrimal Soft hört auf den Namen Besieger (Belagerer). Mit riesigen Landschaften, großer Weitsicht und einem innovativen Einheitensystem will das Spiel punkten. Doch reicht das um aus der Masse herauszustechen?Die böse SchwesterIn der Welt von Besieger treffen Wikinger und Kimmerer aufeinander. Der kimmerische König Konin, Herrscher der Stadt Tark, macht sich eines Tages auf die Reise nach dem legendären Schwert Krom. Seine Schwester Mara jedoch, eine Zauberin die schon immer an die Macht wollte, nutzt die Zeit, um sich die Stadt dank ihrer Magie zu unterwerfen und die Herrschaft zu übernehmen. Überrumpelt von den Ereignissen befürchten die benachbarten Wikinger eine Invasion von Maras Armee. Sie schicken den Krieger Earl Barmalay auf die Suche nach Thors Hammer, um die schwarze Zauberin zu stoppen. Schließlich wird auch die wikingische Hauptstadt eingenommen und Barmalays Flugschiff abgeschossen. Die letzte Hoffnung der Wikinger ruht nun auf dem in den kimmerischen Wäldern gelandeten Krieger.Universaleinheit ArbeiterEin gelungenes und ausführliches Tutorial bringt dem Spieler die Bedienung des Spiels bei sowie den Basisaufbau und das Kämpfen. Große Unterschiede zur Konkurrenz fallen hier nicht auf, so dass der Einstieg angenehm leicht fällt. Der Spieler kann dann zwischen der Kampagne, die das Schicksal von Barmaly und Tark behandelt, dem Multiplayermodus und dem Gefechtsmodus wählen. Für die beiden letzteren stehen acht Karten für zwei bis neun Spieler bereit. Vier verschiedene Modi sorgen für Abwechslung: Klassisches Deathmatch, Artefakt-Bergen, ein Belagerungsmodus in dem ein Spieler die gesicherte Stadt eines anderen einnehmen muss und der Schlacht-Modus, in dem keine neuen Gebäude und Einheiten gebaut werden können. Besonders im Multiplayermodus machen die Spiele Spaß, allerdings wären mehr Karten wünschenswert gewesen.Zu Beginn jeder Karte sind sie mit dem Basisaufbau beschäftigt. Die drei Ressourcen Holz, Stein und Eisenerz werden von ihren Arbeitern abgebaut. Anstatt Arbeiter zu rekrutieren, bauen sie einfach Häuser, aus denen dann automatisch Arbeiter nach einiger Zeit zu ihrem Volk stoßen. Mit Upgrades kann man Häuser vergrößern und damit auch mehr Arbeiter rekrutieren. Diese hacken Holz, arbeiten im Eisenerzbergwerk oder schleifen Steine. Sehr schön sind hier die grafischen Details, so dass zum Beispiel Holz wirklich splittert, wenn ein Baum geschlagen wird. Arbeiter sind sozusagen die Grundeinheit des Spiels, diese Idee kennen Spieler vielleicht schon aus dem Spiel Populous: The Beginning. Um Krieger zu bekommen, wählt man einige Arbeiter aus und schickt diese in die Kaserne, wo sie trainiert werden. Der Clou dabei ist, dass man Krieger später auch wieder zu Arbeitern umwandeln kann, diese ihre gewonnen Fähigkeiten als Berserker aber nicht verlieren. Auch die verschiedenen Belagerungswaffen wie Armbrüste und Sturmböcke werden von Arbeitern bedient, um gut verteidigte feindliche Städte einzunehmen. Schiffe werden in Werften gebaut und ebenfalls von Arbeitern bedient. Sie sind ein gutes Mittel, um einen Überraschungsangriff zu starten oder eine zweite Attacke auf dem Seeweg vorzubereiten. Insgesamt ist die Einheiten- und Gebäudeanzahl übersichtlich, es gibt zum Beispiel nur drei wirklich Landeinheiten: Berserker, Speerwerfer und Speerkämpfer. |
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Besieger

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