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Test: Die Sims 2
Endlich ist er da, der Nachfolger des meistverkauften Spiels aller Zeiten.
Nach sieben AddOns und einer sechsmonatigen Verschiebung wurde es auch langsam Zeit: Das meistverkaufte Spiel aller Zeiten, von dem mittlerweile über 30 Millionen Exemplaren weltweit über die Ladentische gewandert sind, erhält mir Die Sims 2 einen Nachfolger. Dein Gesicht im SpielTrotz mehrerer AddOns, mit denen der Vorgänger Die Sims stetig verbessert wurde, war die Wunschliste der Fans für die Lebenssimulation immer noch lang. Viele dieser Wünsche wurden nun berücksichtigt und das zeigt sich bereits während der Erstellung eigener Sims. Diesmal ist es mit der Verteilung von Punkten auf die fünf Persönlichkeitsvariablen wie z.B. Ordentlichkeit, Auswahl des Geschlechts, Gesicht, Haare und Alltagskleidung nicht getan. So kann man sein eigenes Gesicht mit ein bisschen Talent durch über 30 Bearbeitungsfunktionen nachbilden, Sims mit Bekleidungen für den Pool, Alltag und Sport ausstatten, Accessoires wie Brillen auswählen sowie das Make-up oder den Bartbewuchs festlegen. Dazu kommt noch die wichtige Entscheidung: Welche der fünf Laufbahnen Ruhm, Wissen, Familie, Romantik oder Ruf der Sim einschlagen soll. Diese Laufbahnen haben größeren Einfluss auf das Spiel, aber dazu später mehr.Das eigene HeimWer lieber auf vorgefertigte Familien zurückgreifen möchte, kann dieses natürlich auch. Drei Nachbarschaften mit einer Vielzahl von Familien sind bereits enthalten und können sofort übernommen werden. Als kleines Gimmick enthalten diese Nachbarschaften kleine Geschichten. In Merkwürdighausen dreht sich alles um Aliens, in Veronaville sollen Familienstreitigkeiten begraben und in Schönsichtigen der Nachbarschaftsfriede wiederhergestellt werden.Es ist ebenfalls möglich sich eine eigene Nachbarschaft zu erstellen. 14 Landkarten stehen dafür zur Auswahl auf denen unterschiedlich große Baugrundstücke und vorgefertigte Häuser relativ frei in der Landschaft platzierbar sind. Der Bau eigener Häuser ist eine der leichtesten Übungen im Spiel. Die Sims-Spieler finden sich sofort zurecht und Neulinge werden durch die leicht handzuhabende Baufunktion nicht überfordert. Die Möglichkeiten bei der Sim- und Gebäudeerstellung sind vielfältig und werden durch die aktive Community, die auf den verschiedenen Fanseiten existiert, in Kürze weiteres Zubehör zum Download bereitstellen. Sobald das eigene Grundstück aus allen Nähten platzt oder einfach Abwechslung gesucht wird, kann man die Umzugskartons packen und sich ein neues Grundstück oder Haus suchen. Für kurzfristige Abwechslungen sind per Taxi Gemeinschaftsgrundstücke vorhanden, in denen man Lebensmittel, Kleidung oder neue Videospiele für die hauseigene Spielkonsole erwerben kann. Wünsche und ÄngsteHat man seine Familie ausgewählt und ein Haus bezogen, fällt sofort eine der neuen Erweiterungen ins Auge. Jeder Sim hat eine Anzeige für Ängste und Wünsche. Je nach Laufbahn und Familienstatus ändern sich diese: Karrieresims möchten die nächste Beförderung erreichen, Familiensims hoffen, dass ihr Kind auf einer Privatschule angenommen wird, verliebte Sims wollen heiraten, Teenies freuen sich über gute Schulnoten und Kleinkinder sind mit Knuddeleinheiten ihrer Eltern zufriedenzustellen. Dagegen haben die Sims Angst davor verlassen zu werden, beim ersten Kussversuch einen Korb zu bekommen oder einen Wohnungsbrand zu erleben.Die Erfüllung dieser Wünsche bzw. Ängste hebt oder senkt die Laufbahnanzeige. Diese Laufbahnanzeige stellt dar, wie zufrieden der Sim mit seinem Leben ist. Mit der Befriedigung von Wünschen füllt sich ein Punktekonto auf, das den Kauf von Bonusgegenständen ermöglicht. Zu diesen Bonusgegenständen gehören kleine Topfpflanzen, die Geldscheine produzieren und Grips-Milch-Generatoren, mit denen die Entwicklung von Kleinkindern positiv beeinflusst werden kann. Damit endet der Einfluss der Laufbahnanzeige noch nicht. Jeder Sim hat acht Grundbedürfnisse. Hunger muss gestillt, für Spaß muss gesorgt und die Wohnung nett eingerichtet werden. Eine hohe Laufbahnanzeige sorgt dafür, dass die Befriedigung dieser Bedürfnisse leichter zu bewältigen ist und, mit Blick auf die größte Änderung im Spiel, die Sims länger leben. Die Sims werden erwachsenIm Gegensatz zum Vorgänger leben die Sims nicht mehr unendlich lange, sondern unterliegen einem Alterungsprozess. Sechs Lebensabschnitte warten: Baby, Kleinkind, Kind, Teenager, Erwachsener und alter Knacker. Die Dauer jedes einzelnen Lebensabschnitts ist dabei fest vorgegeben. Nach 15 Spieltagen wird z.B. ein Kind zum Teenager. Bei alten Knackern ist das anders. Je nach Zufriedenheit des Sims ist die Lebenserwartung höher. Trotzdem stirbt jeder Sim irgendwann.Die Einteilung in Lebensabschnitte sorgt dafür, dass Spieler des Vorgängers umdenken müssen. Hatte man bisher unendlich viel Zeit, seine Sims durch Verbesserung der Fähigkeiten wie Charisma, Logik oder Kreativität die Karriereleiter in den zehn möglichen Berufszweigen erklimmen zu lassen, ist die Zeitspanne dieses Mal begrenzt. Dadurch wird das Spiel gerade bei einer hohen Anzahl Familienmitglieder deutlich anspruchsvoller. Nach einer Gewöhnungsphase, die jeder Sims-Spieler wohl zuerst durchlaufen muss, hat man seine Sims jedoch im Griff und durch die vielen Neuerungen weniger Leerlaufphasen. |
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