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Test: Rome - Total War

Der dritte Teil der Total War-Serie wird schon lange herbeigesehnt. Erfüllt er die Erwartungen?
 Rome - Total War
Vor langer Zeit, um genauer zu sein im Juli 2000, erschien mit Shogun - Total War der erste Teil einer langen Serie, mit Medieval: Total War (September 2002), die Erweiterung Medieval - Total War: Viking Invasion (Mai 2003) als würdigen Nachfolgern. Der bisherige Gipfel in dieser Tradition ist aber nun Rome: Total War, bei dem, ebenso wie in den älteren Verwandten, ein rundenbasierender Taktik- und ein Echtzeitstrategiepart verschmolzen wurden. Neben dem neuen Szenario gibt es unzählige Neuerungen, allerdings wurden auch einige wenige “Makel“ aus den Vorreitern übernommen.

Die Eroberung

Dieses mal werden Sie in die Zeit des Julius Cäsar versetzt. Hier liegt die Verantwortung für seinen Aufstieg im römischen Senat und dem erlangen der “absoluten Weltherrschaft“ in Ihren Händen. Natürlich stehen diesem Ziel eine Menge unzivilisierter Völker gegenüber, deren Lebensraum sich von dem, was man heute als Großbritannien bezeichnet, bis hin zu den ägyptischen Pyramiden erstreckt.
Einen richtigen Römer bringt dies natürlich nicht vom rechten Wege ab, und so überrollt er alles mit seinen Armeen, bis sich ihm nichts mehr widersetzt. Auf dem Weg liegende Städte werden in gleicher Weise mit allerhand Sturmrammen, Katapulten sowie anderen Erfindungen dem Erboden gleich gemacht.
In der ersten (Tutorial-)Mission, wo Sie der Familie von Julius Cäsar einen Landsitz verschaffen müssen, wird Ihnen ausführlich die ganze Spielmechanik erklärt, so dass kaum noch Fragen offen bleiben. Wenn doch, können Sie immer in jedem Menü ein Hilfefenster aufrufen.
Hiernach folgt die bis zu diesem Zeitpunkt einzig verfügbare Kampagne, in der Sie sich eine von drei römischen Familien auswählen dürfen. Deren Einheiten sind zwar einigermaßen identisch, aber ihnen stehen siebzehn grundverschiedenen Feinde gegenüber. Die Julier, eine der Familien, kämpfen im Westen von Europa gegen Gallierstämme, während die anderen entweder gegen die Griechen oder gegen Karthago ziehen.
Den Sieg in der großen “Römerkampagne“, egal mit welcher Familie erlangen Sie indem Sie sich zum Kaiser krönen, den darauf folgenden Bürgerkrieg niederschmettern und schließlich weite Teile des antiken Europas erobern. Nach rund fünfzig bis sechzig Spielstunden sollte die Kampagne abgeschlossen sein. Alsdann werden weitere acht von siebzehn Völkern, wie zum Beispiel die Gallier, freigeschaltet. (Jedes dieser Völker verfügt über individuelle Einheiten.) Wem das nicht schnell genug geht, hat alternativ die Möglichkeit eine knapp zwanzig Stunden dauernde, verkürzte Kampagne zu meistern.

Über den Wolken

... schweben Ihre Augen, um europäische oder nordafrikanische Landmassen im rundenbasierten Taktikpart von Rome zu betrachten. In diesem Teil des Spieles stehen eher globale Entscheidungen wie Politik, Städteausbau oder Truppenbewegungen im Vordergrund. Jede zweite Spielrunde findet im Winter statt, was sich nicht nur in einer das Land überziehenden Schneedecke bemerkbar macht. Politik ist ein wichtiger Bestandteil um seine Ziele zu verwirklichen. So holen Sie z.B. durch Hochzeiten wichtige Politiker oder Generäle auf Ihre Seite. Hin und wieder springt auch ein Sitz in Senat dabei heraus, für den Sie nicht so viel tun müssen. Das wiederum bringt Sie einen Schritt näher zum Kaiserthron. Zudem bekommen Sie für jeden eroberten Senatsposten Boni in wirtschaftlichen oder militärischen Aspekten. Im weiteren wurden die Meuchelmörder ebenso wie Diplomaten aus den alten Spielen übernommen. Letztere haben nicht nur die Fähigkeit Handelsverträge, Friedens- oder Bündnisvorschläge zu machen, sondern bestechen auch gerne mal eine feindliche Armee oder Stadt, um deren Loyalität für Sie zu gewinnen.
Das zweite wichtige Thema hier ist der Städteausbau. Neben dem üblichen (mehrstufigen Aus-)Bau von Militärbauwerken sind eine Reihe weiterer Gebäude vorhanden, mit denen der Handel oder das Wohlbefinden der Bevölkerung verbessert wird. Ein gut ausgebautes Straßensystem ermöglicht beispielsweise effizienteren Handel und zusätzlich schnellere Truppenbewegungen.
Screen 1
Ein Besuch im Senat
Screen 2
Die neue Taktikkarte
Screen 3
Soll ein neuer Tempel gebaut werden?
Screen 4
Fensterwust
Screen 5
Besuch im neuen Tempel

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