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Pirates!
Strategie
von Firaxis, Atari
PCDezember 2004
XboxAugust 2005
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Screenshots zum Test

Screen 1
Piratengenerator
Screen 2
Teil der Seekarte
Screen 3
3D-Ansicht
Screen 4
Duell
Screen 5
Landkampf

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Aktuellste News zum Spiel


Vor 17 Jahren erschien auf dem Commodore 64 mit Pirates! ein Spiel, über das ältere Gamer heute noch sprechen und das immer erwähnt wird, wenn eine Liste mit den besten Spielen aller Zeiten erstellt wird. Nach Guinness Buch verdächtiger Wartezeit ist es nun endlich soweit und der offizielle Nachfolger Sid Meier's Pirates! ist erschienen.

Ahoi!

Auf der Europapremiere in Hamburg hatte Sid Meier bereits angekündigt, dass alle beliebten Spielinhalte und -funktionen des Vorgängers auch ihren Weg in die neue Version gefunden haben. Nervige Spielbestandteile, von denen es allerdings sehr wenige gab, sollten entfernt worden sein. Bereits nach wenigen Minuten Spielzeit kann man feststellen, dass diese Versprechen eingehalten wurden.
Vor dem Spielstart dürfen einige Einstellungen vorgenommen werden. So muss man sich für eine von fünf Schwierigkeitsstufen entscheiden, die im späteren Spielverlauf allerdings erhöht bzw. gesenkt werden kann. Zusätzlich stehen fünf Zeitepochen mit unterschiedlichen Startbedingungen zur Auswahl und der Spieler muss sich für eine besondere Fähigkeit entscheiden. Diese Fähigkeit kann beispielsweise das Geschick beim Fechten erhöhen, den eigenen Alterungsprozess verlangsamen oder verbessert die Chancen bei der Suche nach einer Partnerin.
Die Story zum Spiel ist schnell erklärt: Als Kind wird der Spieler Zeuge, wie seine gesamte Familie wegen hoher Schulden versklavt wird. Einige Jahre später gelangt der Spieler durch Meuterei in den Besitz eines Schiffes. Von diesem Zeitpunkt an kann er sich als Kapitän um das Auffinden seiner verlorenen Familienmitglieder und um seine Rache kümmern. Muss er aber nicht.

Absolute Spielfreiheit

Ein großes Plus in Sid Meier's Pirates! ist nämlich die hohe Freiheit in der Spielweise. So kann man die Story ignorieren, als Händler durch die Karibik schippern, Pirat oder auch Piratenjäger werden, Schätze suchen, sich mit einer der vier im Spiel enthaltenen Nationen England, Spanien, Frankreich bzw. Holland anlegen oder auch mit allen. Unwichtig ist, für welche Nationalität man sich bei Spielbeginn entschieden hat, da im späteren Spielverlauf nur noch die eigenen Aktionen für die Beliebtheit entscheidend sind. Wer beispielsweise als Engländer wiederholt englische Städte plündert oder Schiffe versenkt, braucht sich in den Städten seines Heimatlandes nicht mehr blicken zu lassen. Diejenigen Spieler, die es sich mit allen Nationen verscherzt haben, dürfen sich ihren Nachschub in Piratennestern oder Indianerdörfern besorgen.
Sid Meier's Pirates! enthält alle Dinge, die einem zur Piratenzeit einfallen: Selbstverständlich dürfen Seeschlachten nicht fehlen und man kämpft in diesen mit seinem Flagschiff gegen bis zu zwei gegnerische Schiffe. Drei verschiedene Munitionsarten stehen zur Verfügung, die sich gegen das Schiff, die Segel oder die Besatzung richten. Als kleine Besonderheit wird der sichtbare Bildausschnitt je nach Entfernung der Schiffe zueinander heraus- bzw. hereingezoomt.
Mit 27 enthaltenen Schiffstypen, die sich in der Anzahl der maximal an Bord befindlichen Seeleute, Geschwindigkeit und Kanonenanzahl unterscheiden, dürfte jeder Spieler problemlos seine persönliche Flotte von bis zu acht Schiffen zusammenstellen können.
Angriffe auf Städte erfolgen landseitig und stellen sich als kleines rundenbasiertes Strategiespiel dar. Mit den wenigen verfügbaren Einheiten ist der taktische Anspruch eher gering, aber zumindest so hoch, dass man als geschickter Spieler auch gegen eine Übermacht bestehen kann. Gelegentlich bietet sich die Möglichkeit in geplünderten Städten einen neuen Gouverneur einzusetzen. Man selber kann an dieser Stelle entscheiden, welche Nationalität dieser haben soll.
Piraten wollen keine Weicheier als Anführer und so muss man sich immer wieder in Fechtduellen beweisen. Ob man gegen gegnerische Kapitäne, andere Piraten oder sonstige Bösewichter antritt, diese Art des Nahkampfes kommt während des Spielverlaufes sehr häufig zum Einsatz.
 
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