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Test: World of Warcraft
Lange haben wir gewartet, jetzt ist es endlich da! DAS Online-Rollenspiel! Besonders für Leute mit multipler Persönlichkeit. ;)
| Was kann man schon schreiben zu einem Spiel, zu dem so viele Previews erschienen sind, so viele Tests über die vielen Quests. Ein unglaublicher Hype, der im Bestellwahn seinen Höhepunkt gefunden und dazu geführt hat, das World of Warcraft bereits vor dem Releasetermin bei den Online-Händlern ausverkauft ist. Wie kann man so einem Mega-Spiel gerecht werden? Wohl am Besten, in dem man es von verschiedenen Seiten begutachten lässt. Für alle diejenigen unter euch, die die letzten vier Jahre geschlafen haben oder sich erst seid fünf Minuten für Computerspiele interessieren, hier ein kurzer Abriss, um was es bei World of Warcraft geht. Alle anderen können den folgenden Abschnitt getrost überspringen. Da stellen wir uns mal ganz dumm und fragen: Was ist World of Warcraft?Vier Jahre sind seit den Ereignissen von WarCraft III: Reign of Chaos vergangen und große Spannungen schwelen überall in der verwüsteten Welt von Azeroth. Als die kampferprobten Völker damit beginnen, ihre zerschlagenen Königreiche wieder aufzubauen, sammeln sich neue Bedrohungen, uralt und verhängnisvoll, um erneut die Welt zu überfallen.World of Warcraft ist ein Online-Rollenspiel. Das heißt, auf einem Server (und davon wird es viele geben), streifen tausende von Spielern durch die Welt und beschäftigen sich mit ihrem Ego, genauer gesagt, ihrem Alter-Ego. Sinn und Zweck von Online-Rollenspielen ist nämlich nicht das gemeinsame spielen, sondern einfach nur das Hochleveln des eigenen Charakters, das Finden geiler Waffen und protziger Rüstungen. Und das Erkunden der Welt, mit ihren unterschiedlichen Gebieten. Natürlich ist es lustiger zusammen zu spielen, aber alleine ist man keineswegs aufgeschmissen. Allerdings gibt es spezielle Bossgegner, die für hochstufige Gruppen aus bis zu 40 Leuten designed wurden, gegen die man alleine nicht den Hauch einer Chance hat. Auch die Belagerungen, die noch nachgeliefert werden sollen, machen alleine wohl nicht ganz soviel Spaß. Eine Besonderheit von Blizzardspielen ist deren Einsteigerfreundlichkeit. Auch World of Warcraft macht hier keine Ausnahme: Man wird zu Beginn überall an die Hand genommen, der Schwierigkeitsgrad und die Komplexität steigen sanft an und durch die überall vorhandenen Quests hat man auch stets etwas zu tun. Wem die normalen Server zu langweilig sind, der kann seinen Charakter auch auf einem PVP-Server erstellen, auf dem man (fast) jederzeit von Spielern der anderen Fraktion (Horde oder Allianz) angegriffen werden kann. Wer diesen Thrill nicht braucht, kann sich alternativ einen Rollenspiel-Server aussuchen, wo durch die Wahl wohlfeiler Worte eine besondere Atmosphäre aufkommen soll. Technisch ist World of Warcraft auf der Höhe der Zeit. Lediglich die Grafik ist wegen ihrer Eigenständigkeit für manche Leute gewöhnungsbedürftig. Dafür wirkt die Welt aber wie aus einem Guss. Doch nun genug der Vorrede, lassen wir einige der Einwohner zu Wort kommen: DocHorrorwood* (Untoter, Horde)Ich spiele World of Warcraft, weil ich als Untoter so richtig schön böse sein kann. Als Hexenmeister schicke ich meinen Dämon vor, der den Gegner beschäftigt, während ich aus der Distanz Schwächungszauber wirke. Hat mein Dämon den Gegner fast abgearbeitet, knalle ich noch ein paar Direktschadenszauber rein, die sein Ende besiegeln. Als Stoffträger halte ich leider selber nicht viel aus, bin ja auch sehr abgemagert, so dass ich aufpassen muss, dass sich die Aggressionen des Gegners auf meinen Dämon konzentrieren. Wenn ich dann doch mal Schaden einstecken muss, kann ich meine Lebenspunkte per Kannibalismus an der Leiche des Gegners wieder regenerieren. Besonders gefällt mir die Hauptstadt der Untoten: Undercity. Gebaut unter den Ruinen von Lordaeron fühle ich mich in ihren Katakomben richtig zu Hause. Und wenn ich mal Langeweile hab, gehe ich einfach zu einer öffentlichen Hinrichtung.Nase* (Zwerg, Allianz)Als Zwerg habe ich es natürlich auf die Schätze abgesehen, die überall in der Welt von World of Warcraft versteckt sind. Dank meiner Rasseneigenschaft kann ich diese bereits aus einiger Entfernung ausmachen und plündern, bevor mir jemand zuvor kommt. Wenn ich in Dungeons unterwegs bin, schaue ich auch immer nach Erzadern, die ich dann abbaue. Das Erz kann ich als Schmied gut gebrauchen, denn damit kann ich mächtige Waffen schmieden, mit denen ich als Krieger unbesiegbar bin. In Gruppen stehe ich stets in der ersten Reihe, denn ich kann viel einstecken und hindere die Gegner daran, sich an schwächlichen Stoffträgern zu vergreifen. Am liebsten bewege ich mich in verschneiten Berglandschaften, denn die Kälte macht mir nichts aus. |
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