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Test: Back to Gaya

Mit etwas Verspätung kann man nun durch das Spiel zum computeranimierten Film "Back to Gaya" hüpfen.
 
Bedenkt man, dass Spiele-Umsetzungen heutzutage oft gleichzeitig mit dem dazugehörigen Film (oder sogar schon etwas früher) erscheinen, ist Back to Gaya: The Game erstaunlich spät dran. Immerhin durfte man die Vorlage bereits im März des vergangenen Jahres auf der Leinwand bewundern. Aber wer weiß - eine vernünftige, sauber programmierte Versoftung wäre mir allemal lieber als eine unter Zeitdruck zusammengeschusterte Lizenzgurke, deren einzige Daseinsberechtigung darin besteht, Filmfans das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vielleicht haben wir ja diesmal Glück.

Wie alles begann

Glücklich leben Muskelprotz Sino und Schlaumeier Buu im schönen Ländchen Gaya, nehmen mit selbstgebastelten Vehikeln an spektakulären Rennen teil und geraten sich gelegentlich mit den frechen Schnurks in die Haare - all das ohne auch nur im geringsten zu ahnen, dass sie in Wirklichkeit lediglich die Helden einer beliebten Fernsehserie sind. Jedenfalls bis eines denkwürdigen Tages der größenwahnsinnige Wissenschaftler N. Icely auftaucht und den Dalamiten, Gayas steinerne Lebensquelle, entwendet. Ehe sie sich versehen, finden sich die Freunde in unserer riesigen Welt wieder, wo selbst stinknormale Hausmäuse, Piepsevögel, Spinnen und andere Krabbeltiere eine tödliche Bedrohung für sie darstellen. Von undichten Gasleitungen, giftigem Abwasser, Überwachungskameras und gemeinen Laserstrahlen mal ganz zu schweigen ...

Der Weg zurück

Back to Gaya führt den Spieler durch insgesamt 16 Level an diversen - oft aus dem Film bekannten - Schauplätzen, darunter Gaya, eine Hotel-Ruine, die Kanalisation oder ein Hifi-Geschäft.
Sino hat zwar nicht viel in der Birne, dafür aber schnelle Füße, einen kräftigen Bizeps und das Herz am rechten Fleck. Während ihm Kumpel Buu nur an wichtigen Stellen ein paar Tipps mit auf den Weg gibt, stürzt sich der gayanische Nationalheld unermüdlich in jedes Abenteuer. Und davon gibt es wahrlich genug.
Damit die Steuerung bei Kämpfen oder Jump&Run-Abschnitten nicht zum Hindernis wird, lassen sich die Tasten auf Wunsch individuell konfigurieren. Auch Gamepads werden theoretisch unterstützt, doch in der Praxis stellte sich zumindest bei meinem Dual Action-Controller die Zuordnung der Kamerasteuerung als fast unlösbares Problem heraus. Generell kann man aber sagen, dass die leicht erlernbare Handhabung über Tastatur und Maus sowieso gut genug klappt. Über weite Strecken benötigt man (in der Standardbelegung) meist nur WASD zum Lenken, die Leertaste für Sprünge, und Mausbewegungen bzw. -klicks für Kamerakontrolle und Benutzung von Hilfsmitteln.
Von Beginn an schleppt Sino einen Stock mit sich herum - klar, dass man dem versammelten Getier damit ordentlich eins überbraten soll. Zwei energieabhängige Spezialangriffe (aus dem Sprung oder der Hocke) sorgen für etwas mehr Finesse im Kampfsystem, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Gefechte genretypisch wenig taktisch gestalten. Schon allein, weil die Gegner dumm wie Brot sind.
Buu baut seinem Gefährten im Spielverlauf als Ergänzung zum schlichten Holzprügel ein paar nützliche Geräte zusammen, welche durch Drehen des Mausrädchens ausgewählt werden. Die Multifunktionszwille fungiert so etwa als eine Art Enterhaken, der auf funkelnde Haltepunkte abgefeuert wird, um dann an einem Seil über Abgründe zu schwingen. Drachenstein-Schutzarmreifen bewirken eine vorübergehende Lähmung anrückenden Viechzeugs, der Anti-Monster-Speerwerfer ist Sinos Fernkampf-Waffe und eine auf den Kopf geschnallte Taschenlampe bringt selbstverständlich Licht ins Dunkle.
Screen 1
Buus neuste Erfindung wird ausprobiert
Screen 2
Zuhause lernt Sino grundsätzliche Aktionen, wie hier den Umgang mit der Zwille
Screen 3
Dieses Rennen ist leicht zu gewinnen
Screen 4
Erste Schritte in der Menschenwelt
Screen 5
Das Hotel bröckelt sichtbar auseinander

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Back to Gaya

Packshot
Jump&Run
von 4HEAD Studios, East Entertainment Media
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCFebruar 2005

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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