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Aurora Watching
Stealth-Action
von Atari, Metropolis Software
PCMärz 2005
  Infosheet News (2)

Test

Screens (3)  

Bewertungen

GameCaptain
74 %
Test lesen
Magazine: 65 %
Unsere Leser: 65 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Später gehts auch in High-Tech Laboren zur Sache
Screen 2
Bei sovielen Gegner ist Sullivans ableben nicht mehr weit. Vermeiden!
Screen 3
Per Isoansicht schleppen wir Leichen ab und schauen unauffällig durch Türen
Screen 4
Die Aussenlevels lassen durchaus gepflegte Stimmung aufkommen

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Aktuellste News zum Spiel

Erinnert sich noch jemand an den Namen Cole Sullivan? Für den Fall dass euch der Name jetzt gar nichts sagt, gehört ihr vermutlich nicht zu den Käufern des RPG/Taktik-Mixes Gorky 17 oder des eher mittelmäßigen Stealth-Actionspiels Gorky Zero. Aurora Watching ist der direkte Nachfolger von Gorky Zero und schickt Cole diesmal in die tiefste Arktis. Wir haben uns das Spiel angesehen und gehen der Frage auf den Grund ob Herr Sullivan diesmal etwas spaßiger schleicht.

Da wo es selbst Sam Fisher zu kalt ist...

Alles beginnt damit dass ein russisches U-Boot im arktischen Meer absäuft. An sich ist das bei russischen U-Booten ja nichts ungewöhnliches mehr. Allerdings lief es aus einem geheimen Militärstützpunkt aus, der erst durch darauf folgende Sattelitenüberwachung entdeckt wurde und bis zu diesem Zeitpunkt vollkommen unbekannt war. Weitere Nachforschungen ergeben, dass sich Jacek Parecki in dem Komplex eingenistet hat. Parecki ist ein alter Bekannter: Spieler von Gorky Zero erinnern sich vielleicht noch an den spleenigen Wissenschaftler mit den Cyberimplantaten, dem zusammen mit Cole damals die Flucht aus dem sibirischen Forschungskomplex geglückt ist. Seitdem war der DNA-Spezialist untergetaucht.
Die Geheimdienste befürchten das schlimmste und stehen schon bald bei ihrem besten Mann Cole Sullivan auf der Matte, der inzwischen mit seinem Kumpel Jack Daniels regelmäßig Partys feiert und legen ihm nahe, mal eben in die Arktis zu fahren um (wie in Computerspielen nun mal üblich) die Welt zu retten. Cole würde zwar lieber weitersaufen, willigt dann aber zähneknirschend ein und wird schon wenig später von einem Helikopter nahe der Basis abgesetzt. Der Spaß kann losgehen.

Gameplay

Aurora Watching ist ein Stealth-Actionspiel das in zwei Perspektiven gespielt werden kann. Wahlweise (Spacetaste) in der aus der Genrereferenz Splinter Cell bekannten 3rdPerson-Ansicht oder aus einer isometrischen Perspektive. Letztere ist besonders nützlich um quasi unbemerkt um die Ecke oder hinter verschlossene Türen schauen zu können. Da man jedoch auch eine Art Minimap eingeblendet hat, die alle Gegner und Sichtbereiche von Kameras in der näheren Umgebung anzeigt, braucht man diese Perspektive eigentlich kaum. Der Grund warum man im Vorgänger trotzdem meist in dieser gespielt hat war der, dass man in der 3rdPerson-Ansicht immer nur quälend langsam schleichen konnte. Das ist bei Aurora Watching jetzt anders: mittels Mausrad kann man nun auch hier schleichen, gehen und rennen. Je nach Laufgeschwindigkeit verursacht man natürlich unterschiedlich viel Lärm, weshalb man in der Nähe von Gegnern lieber eine ruhige Kugel schiebt.

Ausrüstung

Ohne die passende Ausrüstung ist selbst der beste Agent aufgeschmissen. Deshalb hat Cole auch wieder einige Gimmicks und Waffen dabei, die zusammen mit der allgemeinen Steuerung in einem grafisch eher öden Tutorial erklärt werden: so gibt es z.B. wieder die altbekannten Signalgeber, die laute Geräusche machen um Wachen anzulocken, Gasfallen die Gegner betäuben und Sprengstoffpakete für die ultimative Bombenstimmung. Die Gimmicks gibt’s dazu noch in verschiedenen Ausführungen: in Kugelform zum rollen lassen, ferngezündet, zeitgesteuert und mit Annäherungsauslösung. Mit etwas Übung lassen sich so schön fiese Fallen auslegen.
Trotzdem werden die meisten Spieler lieber auf den Einsatz der Feuerwaffen zurückgreifen, da dies schlicht einfacher ist. Das Waffenarsenal ist zwar klein, deckt aber zumindest die Ballergrundbedürfnisse ab. Das Messer eignet sich für das lautlose Meucheln von hinten, die Pistole ist quasi die Standardknarre für alle Zwecke, das Snipergewehr ideal für große Entfernungen und MP5-Maschinenpistole und SPAS-Shotgun für den Nahkampf bzw. Gegnergruppen (aber für den Fernkampf über 10m schlicht zu ungenau). Ausserdem gibt es für Pistole und Snipergewehr teilweise noch mehrere Munitionsarten – grob unterteilt in normale Munition (laut aber genau) und schallgedämpfte (leise, ungenauer). Man hat zwar auch die Möglichkeit Gegner KO zu schlagen falls diese einen noch nicht entdeckt haben – dann kann man sie aber nicht nach Ausrüstung durchsuchen. Das klappt nur mit getöteten Gegnern – weshalb man zwangsweise eigentlich alles umnieten muss was nicht bei drei im Schutzbunker ist, damit man auch ja immer genügend Munition hat.
Die eher selten auftauchenden Arbeiter und Wissenschaftler kann man auch ohne Gewissensbisse aufs Korn nehmen, was zwar die Statistik, die am Ende eines Levels ausgegeben wird, negativ beeinflusst – ansonsten aber keine weiteren Nachteile bringt. Dafür haben diese manchmal dringend benötigte erste-Hilfe-Sets dabei. Es finden sich zwar auch hier und da Spinde in denen etwas nützliches drin ist – der Bedarf lässt sich damit aber keineswegs decken. Munition ist sowieso im ganzen Spiel ein knappes Gut (ausser für die ungenaue MP5). Besonders für das Snipergewehr ist sie so selten, dass man im gesamten Spiel vielleicht gerade mal so um die 40-50 Schuss findet.
 
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