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Nachdem sich die erste Aufregung der Fangemeinde über das neue actionlastigere Spielprinzips von Die Siedler - Das Erbe der Könige wieder gelegt hat, bringen die Entwickler Blue Byte und Partner Ubi Soft nun die erste Erweiterung Nebelreich in die Läden. Gibt es damit wieder mehr Aufbau oder noch mehr Kampf und Strategie? Neue BedrohungNachdem man im Hauptprogramm mit Held Dario Bösewicht Kerberos samt seiner Schergen besiegt hat, zieht Frieden und Wohlstand im Ländle ein. Doch aus dem Osten droht neues Ungemach. Unbekannte hässliche Kreaturen tauchen in Massen auf und beginnen sich Darios Länderein unter den Nagel zu reißen. Das kann der Held natürlich nicht auf sich sitzen lassen und rückt deshalb selber aus, um die Lage in den Grenzregionen zu inspizieren. Die Viecher, die er hier vorfindet, entpuppen sich dann als die unheimlichen Gestalten des Nebelreiches. Neun Kampagnen-Missionen lang hat man dann die Aufgabe alles wieder ins Lot zu bringen und die Kreaturen zu vertreiben. Doch immer wenn man glaubt ein Problem gelöst zu haben taucht schon wieder ein noch viel grösseres auf. So wird man als Spieler mit seiner Heldentruppe in die leider etwas banale Story immer tiefer hineingezogen.Neun Missionen - klingt erst einmal nach nicht allzu viel, doch die zum Großteil viel zu langen Einsätze entpuppen sich als echte Zeittöter. Dabei sind sie wieder recht abwechslungsreich gehalten und mit vielen Nebenquests gespickt. Letztere sind meist „Hilfst du mir, helfe ich Dir“-Aufgaben. So sprengt man etwa für einen Bauern riesige Felsen von seinem Acker und bekommt als Dank einen unbekannten Weg ins feindliche Lager gezeigt. Oder man befreit einen Gefangenen, der der Truppe als Belohnung das Tor zu einem riesigen Kartenteil mit massig Rohstoffen aufschliesst. Aber auch militärische Unterstützung, die zum Teil spielentscheidend sein kann, bekommt man in den Nebenquests. So rettet man etwa einen Trupp Soldaten aus den spirituellen Fängen eines durchgeknallten Priesters - fortan stehen die meist vom Spieler nicht steuerbaren Truppen auf unserer Seite. Unterstützung kann man sich aber auch kaufen, in dem man eines der neuen Söldnerlager besucht und hier selbst steuerbare Einheiten anheuert. Neue Einheiten und GebäudeAufgrund der neuen harten Gegner muss man natürlich auch aufrüsten und so gibt es im Addon Nebelreich auch zwei neue Helden. Yuki, die fernöstliche Söldnerin, kitzelt die Gegner gern mit ihren Wurfsternen und kann per Feuerwerk Feinde verängstigen aber auch Arbeiter kurzfristig motivieren. Ebenfalls neu im Team: ein ominöser Scharfschütze, der über extrem weite Distanzen per Meisterschuss Gegner ausschalten kann und in der Nähe befindlichen Einheiten einen Schadensbonus gibt. Letzterer kommt besonders den neuen leichten und schweren Scharfschützen zugute. Diese kämpfen mit Handfeuerwaffen und sind bald schon etwas zu effektiv. Allerdings dauert es auch bis diese Truppen rekrutiert werden können. Vorher müssen „Luntenschloss“ und „gezogener Lauf“ erforscht werden, der ebenfalls neue Büchsenmacher muss her und man braucht genügend Schwefel im Lager.Schneller geht’s da mit den Dieben und Kundschaftern, die in der neuen Taverne ausgebildet werden. Während der Dieb als einzige Einheit Brücken sprengen und Ressourcen stehlen kann, findet der Kundschafter Rohstoffe oder deckt kleine Kartenstriche mit dem Fernglas auf. A propos Brücken: dies ist eine weitere Neuerung im Spiel. Zum Bau dieser Steinbrücken braucht es einen vorgegebenen Brückenbauplatz, die (Brücken)Architektenstube samt Brückenarchitekten (errichtet das Holzgerüst) und jede Menge Steine, nämlich 1000 Stück davon. Besonders ehe man letztere zusammenhat, vergeht jede Menge Zeit und der Brückenbau zieht sich dadurch gewaltig in die Länge. Meist errichtet man so ein Bauwerk eigentlich nur um des Brückenbauwillens. Vielerorts gibt es weiterhin noch andere Alternativ(um)wege oder man lässt per bekannten Wetterturm die Flüsse einfach zugefrieren und kommt so über ein Wasserhindernis. | ||||||||||||||||||||||||||||||
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