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Test: Empire Earth 2
Über 500 Einheiten und Gebäude, 14 Zivilisationen, 3 Kampagnen, 15 Epochen Menschheitsgeschichte... Aber was hat das Spiel ausser Masse noch zu bieten?
Der Age of Empires Rivale, der sich mal locker um 12.000 Jahre Menschheitsgeschichte kümmert, ist wieder da. Mit über 500 Einheiten und Gebäuden, vierzehn Zivilisationen, drei Kampagnen, fünfzehn Epochen Menschheitsgeschichte, einer überarbeiteten Engine und einigen neuen Features, stellt sich EE2 seinen Konkurrenten.12.000 Jahre MenschheitsgeschichteIm Einzelspieler hat der Spieler die Wahl zwischen einem mehrere Missionen umfassendem Tutorial, drei Kampagnen in denen man in Korea, Deutschland und Amerika spielt und einer Sammlung von Szenarien, wie die Landung in der Normandie. Spieler, die historische Präzision bis ins Detail erwarten, sollten aber die Finger davon lassen. Auf dt. Seite hat man beim Normandie-Szenario zu Beginn z.B. nicht eine einzige Einheit zur Verfügung, während man schon überrannt wird. Aber auch das Gefecht sollte erwähnt sein, dass sich bis auf den Fakt, dass man nur gegen die KI spielt, nicht vom Multiplayer unterscheiden lässt. Es bietet rund ein Dutzend Spielmodi, wobei es neben den Standardmodi auch z.B. den Königsmord-Modus gibt, in dem jeder Spieler einen König hat und ihn beschützen muss. Stirbt der König, hat der Spieler verloren.In den drei Kampagnen spielt man die 12.000 Jahre menschlicher Geschichte einmal durch. Angefangen bei den Koreanern (von ca. 2300 v. Chr. bis 700 n. Chr.) über die Deutschen (von 1220 bis 1871) bis zu den Amerikanern (1898 bis 2070). Die einzelnen Missionen handeln dabei besondere zeitliche Abschnitte ab, wie zum Beispiel den Kalten Krieg oder den Weg zum dt. Kaiserreich 1871. Alles hängt mehr oder weniger zusammen, aber so etwas wie eine Story findet man nur zum Ende der amerikanischen Kampagne, wenn es darum geht einen abtrünnigen General zu schnappen, der die Welt vernichten will. Die Neuerungen! Kronen...Statt immer komplizierter zu werden, hat man sich bei Mad-Doc entschieden weite Teile des Spiels einfacher zu gestalten. Trotzdem hat man einige neue Features integriert.Natürlich fängt man wieder mit einem Stadtzentrum (Namen änderbar) und ein paar Arbeitern an, mit denen man Ressourcen sammelt und Gebäude baut. Die Anzahl Gebäudetypen ist um einiges zusammengeschrumpft. Es gibt aber wie immer eine zivile und eine militärische Kategorie für die Gebäude. Das Stadtzentrum, ist das wichtigste Gebäude. Mit ihm und der Festung hält man ein Territorium, der Gegner muss sie übernehmen oder zerstören, um die Kontrolle über eine Region zu erlangen. Zusätzlich kann man Arbeiter im Stadtzentrum stationieren und erlangt so Boni auf die Ressourcengewinnung. Möchte man forschen, muss man eine Universität bauen und dort Arbeiter stationieren, je mehr davon, desto schneller kann man Technologiepunkte gewinnen. Man kann aber nur max. drei Arbeiter stationieren, weshalb es wichtig ist weitere Gebiete zu erobern, denn man kann immer nur eine Universität pro Region bauen. Technologiepunkte sind die einzigen Ressourcen, die man für die Forschung bzw. das Aufsteigen in die nächste Epoche benötigt. Überraschend ist, dass es nur zwölf Technologien, je vier in den Bereichen Militär, Wirtschaft und Imperium, pro Epoche gibt. Um in die nächste Epoche aufzusteigen braucht man sogar nur sechs zu erforschen. Erforscht man alle vier Technologien eines Bereiches und liegt in der jeweiligen Wertung vor den anderen Spielern, kann man die Krone des jeweiligen Bereiches gewinnen. D.h. man muss für die Militärkrone viel Kämpfen, für die Wirtschaftskrone handeln und für die Imperiumskrone ein großes Reich mit Straßen, Brücken und vielen Einwohnern besitzen. Hat man eine Krone gewonnen, kann man einen zeitlich begrenzten, besonderen Bonus auswählen. Je nach Krone sind das Boni für bestimmte Einheiten oder auf die Ressourcengewinnung. Nach einer bestimmten Zeit fällt der Bonus wieder weg und es wird aufs Neue entschieden, wer die Krone gewinnt. Die restliche Gebäude sind alte bekannte (Häuser, Kaserne, Stall usw.) Um seine Länderein zu schützen, kann man noch Mauern bauen und um abgelegene Territorien schneller zu erreichen Straßen pflastern und Brücken errichten. Das ganze geht einfach und schnell. Ein Linksklick für den Startpunkt und für jede Ecke einen weiteren, beendet wird mit der rechten Maustaste. Kinderleicht! ...Zivilistenmanager und KriegsplanerNatürlich braucht man aber für alles Ressourcen, die von den Arbeitern gesammelt werden. Neben den üblichen Ressourcen Nahrung, Holz, Stein und Gold kommen im Laufe der Zeit Ressourcen dazu und verschwinden wieder. Für die Moderne braucht z.B. Öl und später Uran, für das Mittelalter braucht man Zinn und für die Aufklärung Salpeter. Gemanaged wird das entweder auf die übliche Art und Weise - man schaut nach jedem Arbeiter einzeln - oder nutzt den Zivilistenmanager. Im Zivilistenmanager sieht man eine Karte, auf der alle bekannten Ressourcen eingetragen sind. Rechts wird eine übersicht der Ressourcen angezeigt und wie viele Arbeiter den jeweiligen Rohstoff sammeln. Per Linksklick verteilt man die freien Arbeiter sehr einfach auf die Ressourcen. Zusätzlich kann man noch Felder für Nahrung , Ölbohrtürme und Uranminen bauen. |
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