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Test: Imperial Glory
Imperial Glory bringt Strategie zu Lande und zur See mit Rome - Total War-Feeling. Was steckt wirklich drin?
Eidos zieht aus, um CDV das Fürchten zu lehren. Mit Imperial Glory kommt eine Alternative zu Cossacks 2 und Rome Total War auf den Markt. Echte 3D-Echtzeitstrategie mit guter Grafik, ein großer und komplexer Strategiemodus und heftige Seeschlachten.NachschubImperial Glory beinhaltet, das eher selten verwendete Thema des 19.Jahrhundetrs. Im Spiel geht es um die Vorherrschaft in Europa, die Karte fasst über 50 Provinzen, vom eisigen Norden bis zu den Wüsten Nordafrikas. Im strategischen Teil des Spiels baut man rundenbasiert seine Provinzen aus, stellt Truppen auf, steuert die Wirtschaft und setzt die diplomatischen Beziehungen, wobei man Verteidigungsbündnisse, Angriffskoalitionen und verschiedene andere diplomatische Aktionen ausführen kann. In den in Echtzeit ablaufenden Gefechten, ficht man Schlachten zu Lande und zur See aus, natürlich alles in 3D.Die Spielmodi gleichen Rome: Eine Kampagne, in der es um die Eroberung Europas geht, ein paar historische Schlachten, wie die von Waterloo oder Austerlitz und das schnelle Gefecht, dass man wie in Rome konfigurieren kann. Hier wählt man zu Beginn ein Territorium, das können Provinzen und Seegebiete sein, dann wählt man sein Reich und die Siegoptionen (z.B. Gesamtsieg oder kartenspezifische Siegbedingung (Eroberung von bestimmten Positionen)). Danach wird die Armee zusammengestellt. Die Punkte, die man für seine Armee erhält, kann man dann für die verschiedenen Einheitentypen (Infanterie, Kavallerie und Artillerie ) einsetzen. Man kann sogar ein paar technologische Verbesserungen kaufen, wie die Vierecksformation oder verbesserte Nahkampf- oder Fernkampfwerte. Um aber nicht mit Grünschnäbeln in die Schlacht zu ziehen, kann man auch Erfahrungspunkte für seine Einheiten kaufen. Das sind max. fünf pro Einheit. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Seekämpfe, leider gibt es hier nur drei verschiedene Schiffstypen. Ist man mit dem Erstellen seiner Armee fertig, kann man den Gegner auswählen und dessen Armee konfigurieren, man kann sie aber auch vom Computer zusammenstellen lassen. Wie schon Rome, eignet sich Imperial Glory so auch für den kleine Strategenhunger zwischendurch. Die historischen Schlachten sind dagegen kaum der Rede wert, weil sie kaum anders als ein schnelles Gefecht sind. Ohnehin liegt das Gewicht bei der Kampagne, die durchaus motiviert und ziemlich lange dauert. Die Eroberung EuropasEine Story sollte man im Hauptteil des Spiels nicht erwarten, gespielt wird nach dem Risikoschema. Hat man sein Reich gewählt (England, Frankreich, Österreich, Preußen oder Russland), kann man mit der Eroberung Europas beginnen. Auf der strategischen Ebene wird Imperial Glory in Runden gespielt, wobei eine Runde einen Monat darstellt. Anfangs stehen einem nur wenige Provinzen und Truppen zur Verfügung. Nach dem Motto: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, muss man erst mal diplomatisch dafür sorgen, dass man nicht dem nächstbesten Herrscher zum Opfer fällt, denn die wählbaren Reiche sind nicht die einzigen, die sich auf der Karte tummeln, auch verschiedene kleine Reiche, wie Sachsen, Batavien, Neapel oder das Ottomanenreich, versuchen sich an der Stärkung ihrer Position. Aber um den nötigen Einfluss aufzubauen, benötigt man Geld, viel Geld. Verdienen tut man das durch Steuereinnahmen oder durch Handel. Mit dem Bau von Handelsniederlassungen in den Provinzen der anderen Reiche, kann man seine Kasse aufbessern, hat man eine Küstenprovinz und das nötige Kleingeld für einen Handelshafen und Handelschiffe kann man auch Seehandel betreiben. Man kann seine Einnahmen auch durch die Einführung von Technologien und neuen Gebäuden aufbessern, wobei die Effekte immer auf die einzelne Provinz begrenzt sind. Neben Geld sind die anderen Ressourcen im Spiel Rohstoffe, freie Bevölkerung und Nahrung, die je nach Provinz im unterschiedlichen Umfang produziert werden.Wie schon gesagt, am Anfang ernährt man sich nur schwer, denn die Truppen kosten sehr viel, vor allem die Rekruten werden sehr schnell knapp. Außerdem verzehren die Truppen sehr viel, wenn sie im Einsatz sind, man sollte für genügend Nahrung sorgen, will man nicht, dass die Leute vor Hunger sterben und so der Feldzug im Sand verläuft. Die Truppen sind am Anfang noch recht einfach gestrickt, nur die Miliz steht zur Verfügung, will man bessere haben, muss man erst mal eine Akademie aufbauen, in der Anführer (Hauptmann, Oberst, General) ausgebildet werden können, die unterschiedlich viele Truppen mitführen können. Später müssen noch Kaserne, Stallung und Gießerei errichtet werden, um eine schlagkräftige Armee aufzustellen. |
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