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Test: Star Wolves
Neues aus der Weltraum-Strategie Szene. Russische Wölfe fallen in deutschen Landen ein.
| Was tut man im 22. Jahrhundert, wenn Weltraum-Piraten einem den allerliebsten Transportkahn unterm Hintern wegballern? Richtig, man schließt sich mit einem Ex-Elitepiloten zusammen, um sich des weiteren als Söldner zu verdingen! So in etwa lässt sich die Ausgangssituation von Star Wolves beschreiben. Natürlich ist das nicht alles. Die Menschheit ist über etliche Sternensysteme verbreitet, die von einem Imperator beherrscht werden. Doch die wirkliche Macht geht von drei Megakonzernen aus, die das Imperium unter sich aufgeteilt haben, sich in ständigem Konkurrenzkampf befinden und keine weiteren Nebenbuhler dulden. Die lebenswichtigen Transportlinien zwischen den Systemen werden weitestgehend von freien Händlern versorgt, die ohne Begleitschutz leichte Ziele für allerlei kriminelle Elemente darstellen, was wiederum der ideale Nährboden für Söldner und Kopfgeldjäger ist. Weltraum-RollenspielMan gründet also zusammen mit Kumpel Ace die Söldnereinheit Star Wolves, die zunächst nur aus den beiden Piloten besteht. Ausgestattet mit einen Basisschiff, das erstaunlicherweise auf den Namen Star Wolf hört, ein paar Jägern, die nur ein wenig brauchbarer anmuten als der Bodensatz der Piratenbrut und einem spärlichen Waffenarsenal zieht man also los.Im Gegensatz zu den typischen Echtzeit-Strategie Spielen, gibt es keine Ressourcen und auch keine Produktionsstätten, die ganze Armeen hervorbringen können. Statt dessen bekommt man ein rollenspielartiges System geboten, bei dem man in einer mehr oder weniger festgelegten Truppe antreten muss. Die zu Beginn zwei und später bis zu sechs Charaktere haben jeweils spezifische Fähigkeitsbäume, die man mit fortschreitender Spielzeit ausbauen kann. Diese Fähigkeiten umfassen fliegerisches Können, Waffenbeherrschung, technische Fertigkeiten und individuelle Spezialfähigkeiten. Nach Beendigung einer Mission kann man Erfahrungspunkte, die jeder Pilot für sich gesammelt hat, zum Freischalten einer oder mehrerer dieser Fähigkeiten verwenden. Jeder Pilot kann in ein beliebiges, im Besitz der Star Wolves befindliches Raumschiff gesetzt werden, auf welches sich die Fähigkeiten des Piloten teilweise mit auswirken. Jeder Raumschiffstyp hat eine bestimmte Konstellation von Kanonen-, Raketen- und Systemslots, sowie festen Basiswerten für Schilde, Panzerung, Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit. So kann jedes Raumschiff, einschließlich des Mutterschiffs individuell angepasst werden Mit fortschreiten des Spiels bekommt man die Chance weitere Mitglieder für das Team zu gewinnen. Waffen und Schiffssysteme können während den Missionen eingesammelt werden, wenn nach einer Schlacht was übrig bleibt, oder können zwischen den Missionen erstanden, bzw. verkauft werden. Die Ausstattung der Raumschiffe kann auch während der laufenden Mission angepasst werden, während die Bearbeitung der Pilotenfähigkeiten und Handel nur dazwischen stattfindet. Ebenfalls zwischen den Missionen bekommt man Nachrichten, die sich wiederum auf erledigte, oder folgende Missionen beziehen. Oftmals kann man die Nächste aus mehreren Missionen auswählen, die jedoch alle nacheinander abgearbeitet werden müssen. Jede Mission besteht aus einer Hauptaufgabe, die aber nicht immer erfüllt werden muss und ggf. davon abhängigen Neben-, oder gar losgelösten Aufgaben, die sich erst während der Mission auftun. Hin und wieder nehmen die Missionen auch unerwartete Wendungen. Vor allem durch Dialoge mit Raumstationen, oder anderen Raumschiffen kann man Einfluss auf den Ablauf nehmen. So vermittelt sich der Eindruck, es mit einem dynamischen Spielfluss zu tun zu haben, doch abgesehen von Goodies, wie neuen Piloten, Raumschiffen und vor allem zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten, haben diese Elemente keinen missionsübergreifenden Einfluss. Die Hintergrundgeschichte erschöpft sich im Streben der Star Wolves nach Credits, das sie zwischen die Fronten der konkurrierenden Konzerne, imperiale Streitkräfte, Unabhängigkeitsbewegungen, Piraten und - wie sollte es auch anders sein? – menschenfeindlichen Aggressoren treibt. Zwar lassen sich Abschnitte ausmachen, in denen sich mehrere Missionen um ein bestimmtes Thema drehen, aber einen durchgehenden roten Faden sucht man vergebens. Die einzelnen Erzählstränge fügen sich jedoch gut ins Gesamtbild der Star Wolves Welt ein und erzeugen so einen erfrischend ungezwungenen Ablauf. Fliegende WölfeNachdem man das Team mit den gewünschten neuen Fertigkeiten ausgestattet, Equipment gehandelt und die Raumschiffe ausgerüstet hat, kann es auch schon fast losgehen. Noch schnell die letzten News aus dem Söldnerkurier reingezogen, falls man die Wahl hat, die ansprechendste Mission ausgewählt und ab geht’s durch das nächste Sprungtor zum Einsatzgebiet. |
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