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Test: Rising Kingdoms
Haemimont Games bleibt seinem Hang zu 2D-Grafik bei Echtzeitstrategie treu. Nach Tzar und Celtic Kings diesmal der Durchbruch?
Mit großen Schritten geht es wieder zurück in die Zeiten von isometrischer Ansicht und Sprite-Grafiken. Haemimont Games gehen mit Rising Kingdoms weiter ihren zweidimensionalen Weg (nach Celtic Kings und Tzar) und werfen ein Fantasy-Strategiespiel auf den Markt, dass als Genremix aus Echtzeitstrategie und Rollenspiel daherkommt.Lange nicht gesehen...Die Geschichte von Rising Kingdoms beginnt mit der Rückkehr des jungen Prinzen Vigor in sein Heimatland, doch er findet nicht das friedliche Land, das er verlassenen hat vor, sondern ein vom Krieg zerrüttetes Reich. Der Orden hat sich vorgenommen sein Land zu erobern und seinen Vater zu töten. Und weil es ja meist nicht schlimmer kommen kann, wird das Reich auch noch von einer weitaus gefährlicheren, dunkleren Gefahr bedroht, ein großer Krieg zieht auf.Die Story wird über die drei Kampagnen hinweg erzählt, bietet aber nicht wirklich Neues. Irgendwie kennt man das alles schon. Neben den Kampagnen findet man das ebenfalls sehr typische Gefecht bzw. freie Spiel, in dem man sich auf einer Karte mit einem oder mehreren Computergegnern bekriegt. Rising Kingdoms bietet drei Hauptrassen(Menschen, Waldwesen, Sinistri) denen jeweils eine der Kampagnen gewidmet ist, sowie fünf unabhängige Völker. Auf die unabhängigen Völker, das sind z.B. Nomaden oder Trolle, trifft man während der Kampagne um sie anzugreifen und zu unterwerfen. Hat man die Truppen eines dieser Stämme vernichtet, kann man im Hauptgebäude die Soldaten des Stammes für seine eigene Armee verwenden. Die Menschen verfügen über die bekannten Standardeinheiten. Langbogenschützen, Pikeniere, Schwertkämpfer usw. Zusätzlich kann man sich aber noch Veteranen ins Boot holen. Das sind die Helden im Spiel, die auch ein Inventar haben und somit Gegenstände sammeln können, die getötete Gegner in der Schlacht fallenlassen haben. Hat man so z.B. einen Ring aufgesammelt, kann man diesen auch verkaufen, was der Kasse der Basis gut tut. Ressourcen sind für alle Rassen Gold und Kristalle, zusätzlich benötigt man aber auch Ruhmespunkte, die man für gewonnene Schlachten erhält. Hat man genügend solcher Punkte gesammelt, baut man neue Wohnhäuser, die das Einheitenlimit erhöhen und als einziges Gebäude Ruhmespunkte benötigen oder lehrt die Veteranen neue Fähigkeiten, die sich in der Schlacht als äußerst hilfreich herausstellen können. So kann Prinz Vigor z.B. einen Altar auf das Schlachtfeld rufen, der umliegende Einheiten heilt aber auch Brandpfeile, Tarnung, Herbeirufung von Wölfen und Verwandlung gehören zu den Fähigkeiten und Zaubern der Veteranen. Neben den üblichen Einheiten findet man in Rising Kingdoms auch die typischen Echtzeitstrategie-Gebäude, wie Kasernen, Verteidigungstürme, HQ usw. vor. |
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