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Test: Airstrike 3D 2

Retro-Ballerspass oder billger Arcade-Aufwasch?!
 
Wer kennt sie nicht, die horizontal, oder vertikal scrollenden Arcade-Shooter aus der Kreidezeit der Computerspiele? Doch anders als seinerzeit die Dinosaurier, ist diese Gattung einfach nicht totzukriegen, wie diverse Retrowellen immer wieder unter Beweis stellen. Airstrike 3D 2 gesellt sich zu der vertikal scrollenden Fraktion und manch alter Hase wird sich bei dem Namen nicht zu unrecht an den Klassiker „Desert Strike“ von EA erinnern. Den letzten nennenswerten Aufwasch des Genres bekamen wir 2002 mit Heli Heroes geboten. Spätestens jetzt dürfte auch der letzte Unwissende mitbekommen haben, worum es geht: Helikopterballerei.

Dauerfeuer

Die besagte Spielgattung gehört traditionell zu der Sorte, bei der es in der Regel keinen vernünftigen Grund gibt, den Finger vom Feuerknopf zu nehmen. Die Story ist - ebenso traditionell - nebensächlich. Ob man nun den Golfkrieg nachspielt, oder es wie in Airstrike in einer fiktiven Zukunft mit Terroristen aufnimmt, spielt eigentlich keine Rolle.
Als die geheime Terrororganisation N.I.T.O. einen Spionagesatelliten der Regierung (welche auch immer das sein mag) zerstört, beauftragt Kommandant Snake den Top-Piloten und Agenten Null-Zero, in dessen Rolle der Spieler natürlich schlüpfen darf, die bösen Buben auszuräuchern. Als Ein-Mann-, bzw. vielmehr Ein-Hubschrauber-Armee geht es also gegen Heerscharen von Feinden, die zu Lande, zu Luft und zu Wasser operieren.
Während der achtzehn relativ kurzen Missionen kann man natürlich beinahe ebenso viele Gimmicks einsammeln, die einem dann temporär oder dauerhaft zur Verfügung stehen. Das primäre Waffenarsenal - also die Wummen – lässt sich so mit forschreitenden Missionen weiter ausbauen, während Raketen und Extrawaffen nur über die Dauer der Mission bestehen bleiben. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Primärwaffen, mit jeweils drei bis sieben Ausbaustufen. Fünfzehn Extras und fünf Raketentypen ergänzen das Ganze.
Außerdem hinterlassen einige Gegner Bonuspunkte, die man einsammeln kann und das Punktekonto nachhaltig aufbessern. Insbesondere gibt es insgesamt drei Bossgegner, bzw. Bosslevel. Nach und nach werden bis zu sechs Helikopter, mit unterschiedlichen Flug- und Panzerungseigenschaften freigeschaltet, zwischen denen man wählen kann.

Trügerische Vielfalt

Airstrike überschüttet den Spieler zwar mit einem Haufen mutmaßlich verschiedener Einheiten, Waffen und deren Ausbaustufen, aber bei genauerer Betrachtung trifft man dann doch eher jede Menge simple Variationen. Die laut Hersteller über hundert Einheiten kommen im wesentlichen durch unterschiedliche Bewaffnung, Farbe und Panzerung zustande, die Anzahl der zugrundeliegenden Modelle dürfte daher nur einen Bruchteil davon betragen.
Bei den Waffen sieht es ähnlich aus. Auch wenn die Wirkung der einzelnen Waffen doch recht unterschiedlich ist, sehen sich einige Waffeneffekte sehr ähnlich. Und selbst wo das nicht der Fall ist, suhlen sich statt dessen die Upgrades im Einheitsbrei. Die Verbesserungen erschöpfen sich nämlich in der Erhöhung der Durchschlagskraft einzelner Schüsse und einer weiteren Fächerung der Projektile.
Screen 1
Der Bossgegner schein sauer zu sein.
Screen 2
Und das war es für die Geschütztürme
Screen 3
Luftduell über Vulkanlandschaft

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Airstrike 3D 2

Packshot
Action
von rondomedia
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCJuni 2005

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besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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