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Test: Area 51

Wer hat noch nicht daran gedacht, einmal die sagenumwobene Area 51 zu betreten? Dank Midway haben wir nun die Chance dazu, aber ob wir finden was wir uns erhoffen, bleibt fraglich.
 Area 51
Für gewöhnlich bekommen lediglich autorisierte Personen Zutritt zum Hochsicherheitstrakt Area 51, alle anderen bekommen beim Versuch des Betretens eher eine Schusswunde. Ethan Cole ist zwar autorisiert, doch ihm geht es nicht anders, denn das gesamte Gebiet ist von schlechtgelaunten, MG-tragenden Mutanten bevölkert.

Das Alien Edgar

Aber zuerst einmal die Vorgeschichte, welche in einem atemberaubenden Renderintro gezeigt wird: In der Area 51 finden geheime Experimente statt, die eines Tages schief laufen, wodurch ein mysteriöses Virus freigesetzt wird. Dieser verwandelt alle mit ihm in Kontakt kommenden Personen in Mutanten, die nichts besseres zu tun haben, als unschuldige Menschen zu infizieren. Einem Notruf folgend macht sich ein Trupp der Spezialeinheit HazMat (Hazardous Materials) auf den Weg um nach dem Rechten zu sehen, doch schon kurz darauf bricht der Kontakt zu ihnen ab.
Nun ist es die Aufgabe des Spielers, in der Haut von Ethan Cole, das Rettungsteam zu retten und alles wieder in Ordnung zu bringen. Wem nun die bekannte Spielreihe Resident Evil auf der Zunge liegt, der mag da wohl gar nicht so falsch liegen, denn den Einfluss einiger Konkurrenzprodukte wie auch Deus Ex kann der Entwickler Midway wohl kaum leugnen. Auch Akte X scheint die Storyschreiber stark inspiriert zu haben, weshalb man David Duchovny als Synchronsprecher für den Haupthelden wohl eine gute Wahl fand. Leider ist der ex Fox Mulder nicht gerade für sein fesselndes Sprachtalent bekannt, weshalb seine Passagen ein wenig motivationslos daher kommen. Da er sich nur in der englischen Version die Ehre gibt, spielt das in der hiesigen jedoch keine Rolle, dabei entgeht einem aber der grandiose Auftritt von Marilyn Manson als das Alien „Edgar“.

Schlaue Standardgegner

Die Geschichte setzt sich nach alter Tradition seiner Vorbilder in immer unglaublicheren Handlungssträngen fort, wobei man nie so richtig weiß, was als nächstes aus dem Hut gezaubert wird. Zu Beginn wird man bei seiner Reise, nach einem kurzen Tutorial, von seinen drei Teamkameraden begleitet, die nicht nur unsterblich sind (zumindest bis man durch eine Zwischensequenz vom Gegenteil überzeugt wird), sondern die Gegner auch ganz ohne das eigene Zutun über den Haufen schießen. Generell ist die KI im Spiel gut gelungen, das eigene Team sucht ständig Deckung und weiß den Spieler selbst vor dem größten Feindansturm zu bewahren. Von diesen Feinden gibt es übrigens allerhand verschiedene, von Mutanten über Aliens und Spezialeinheiten bis hin zu Klonsoldaten wird alles geboten, was die Genrepalette so zu bieten hat. Diese können im späteren Spielverlauf sogar zu recht harten Nüssen werden, nämlich dann, wenn aus der Masse plötzlich Klasse wird und die Widersacher anfangen zu denken. Dann fliegen nämlich Granaten en masse durch die Luft und jede Deckungsmöglichkeit wird exzessiv ausgenutzt, um dem Kugelhagel von Herrn Cole zu entgehen – leider trüben häufige KI-Komplettaussetzer das Gesamtbild.
Da außergewöhnliche Zeiten bekanntlich außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, bedient man sich der unterschiedlichsten Standard Schießprügel wie Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte oder Scharfschützengewehr, wobei einige sogar in doppelter Ausführung getragen zum Einsatz kommen. Doch was ist mit den geheimen Waffenexperimenten die in dieser Anlage stattfinden? Nun zumindest darf man einige der daraus entstandenen Ergebnisse mit sich führen, z.B. eine handliche Plasmakanone, der per Laserpointer sogar Ziele um die Ecke anvisieren und treffen kann.

Dixi-Klo auf dem Mond

An bestimmten Punkten darf man sogar stationäre Geschütze bedienen, um sich der Gegnerhorden zu entledigen, zuvor muss man diese aber unter schweren Strapazen erst einmal aktivieren. Das ist dann eine willkommen Abwechslung von den sonst eher monotonen Aufgaben wie „finde Karte oder Knopf A und öffne damit Tür B“. Nach eben dieser Tür erscheinen auf unerklärliche Weise minutenlang neue Gegner aus den immer selben Ecken, bis man sich in den nächsten Raum oder wieder auf Schaltersuche begibt. Da sich diese Räume nicht sonderlich voneinander Unterscheiden, fügt sich die Umgebung nahtlos in das restliche Spielkonzept a la „das haben andere schon besser gemacht“ ein. Besondere Highlights sind es dann schon, wenn man bestimmte Orte betritt, die an (teilweise angebliche) historische Ereignisse erinnern, welche mit der amerikanischen Regierung und diesem Megabunker in Verbindung gebracht werden. So findet man z.B. die aus Pappmache gebastelte Kulisse der Mondlandung nebst Dixi-Klos für die Filmcrew, ein gekapertes UFO oder Hinweise auf das Kennedy Attentat.
Screen 1
Per Scanner kann man neues Verschwörungsfutter im Hauptmenü freischalten
Screen 2
Ein kleiner Wegpunkt zeigt stets an, wo man als nächstes hin muss
Screen 3
Mit der Plasmawaffe kann man um Ecken zielen
Screen 4
Ein großer Schritt für die Menschheit…

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Area 51

Packshot
3D-Shooter
von Midway
USK-Freigabe keine Angabe
PCJuli 2005
PS2Mai 2005
XboxMai 2005

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will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
79 %
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