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Test: Codename Panzers: Phase Two
Ab in die öde Wüste, ins sonnige Italien und ins waldreiche Jugoslawien - bei Codename: Panzers beginnt Phase Two.
Die Fans von Stormregions Codename: Panzers Phase One frohlocken schon seit langem. Grund: Für Nachfolger Phase Two haben die Entwickler und der Publisher CDV einiges in Petto. So gibt es neben frischen Truppen größere Schlachtfelder, Tag- und Nachtwechsel, bessere Grafik und endlich auch den langersehnten Editor. Ob auch die Mängel des Vorgängers wie KI-Aussetzer, schwache Wegfindung und die Bugs im Mehrspieler-Modus ausgemerzt werden konnten, erfahrt ihr in unserem Test. Immer noch schönBereits 2004 ballerte Stormregion mit der eigens für Phase One geschriebenen Gepard-3D-Grafik-Engine ein wahres Grafikfeuerwerk ab. Auch ein Jahr später setzt man auf eine überarbeitete Version der Engine und spielt damit optisch immer noch in der oberen Liga. Dabei kommen die Veränderungen besonders bei den Zwischensequenzen, die jetzt noch realer wirken, zur Geltung. Die vielen Details, besonders an den Fahrzeugen und in der Umgebung, die flüssigen Bewegungen der Figuren und die schicken Explosionseffekte machen nach wie vor den Reiz aus. Fern ab der Kampfhektik bleibt Zeit, um die grünen Oasen in der sonst öden Wüste Afrikas, die Palmenstrände Italiens, sowie den einen oder anderen wunderschönen Wasserfall in Jugoslawien bei atmosphärischer Hintergrundmusik zu bewundern. Von klappernden Panzerketten, von lauten Explosionsgeräuschen und vom Kampfgeschrei der Soldaten wird man wieder aus den Träumereien gerissen. So sieht man die Spuren, welche die Fahrzeuge und Soldaten bei ihrem Marsch im Sand hinterlassen, und bestaunt den korrekten Schattenwurf aller Objekte im Spiel. Zumindest solange es nicht regnet und die Sonne scheint oder der Tag- und Nachtwechsel für eine langsam heraufziehende Dunkelheit über dem Schlachtfeld sorgt. Doch trotz Nachteinbruch und Schlafenszeit, scheinen die Einheiten nie müde zu werden, mit den immer gleichen und dadurch nervenden Kommentaren auf die Mausklicks des Spielers zu reagieren. Nur gut dass man dies im aufgeräumten und schicken Menü abstellen kann.Tipp: Auf der DVD befindet sich übrigens noch haufenweise Bonusmaterial wie Making Of-Videos, Wallpaper, Screenshots, Musik und vieles mehr. Neue Kampagnen – neue GesichterIn den drei neuen Kampagnen gibt es altbekannte Gesichter wie Hans von Gröbel, Aleksander Vladimiriov oder Jeffrey S. Wilson. Neu dabei sind die italienischen Brüder de Angelis, um deren Schicksal sich der rote Faden der Handlung strickt. Die Story wurde übrigens von David Freeman (Drehbuchautor für den kommenden Dungeon Siege-Film) kreiert. Er baute einige Wendungen, Überraschungen aber auch sehr viel Klischeehaftes ein.In der Kampagne der Achsenmächte ist man diesmal im sandigen Afrika unterwegs. Hier liefert man sich meist Panzerschlachten im offenen Gelände, muss aber auch kolossale Wüstenfestungen einnehmen. Die Missionen der Alliierten beginnen mit der Befreiung Afrikas und spielen dann im sonnigen Italien. Dabei wird man u.a. die Operation Husky - die Landung der Alliierten an der gut befestigten italienischen Küste - nachspielen. Wer beide Kampagnen durchgespielt hat, kommt noch in den Genuss der Bonuskampagne der jugoslawischen Partisanen. Anfangs gibt es hier nur einige Missionen mit einzelnen Partisanentruppen. Dabei muss man selbst Tito und Churchills Sohn Randolph mit einer Handvoll Partisanen quer durch die feindbesetzte jugoslawische Berglandschaft zu einem sicheren Treffpunkt geleiten. Erst später macht auch hier der Titel des Spieles seinen Namen wieder alle Ehre und man darf dann die russische Panzerunterstützung steuern. Wie in Phase One geht es in den Missionen nicht immer um geschichtliche Korrektheit, sondern die Missionen orientieren sich nur relativ oberflächlich an den historischen Vorbildern. Spannende MissionenDie Dramaturgie der meisten Missionen zählt nach wie vor zum besten was das Genre zu bieten hat. So muss man als Hauptziel u.a. das eigene Lager verteidigen bis Nachschub eintrifft, muss gegnerische Konvois aufhalten oder Flakstellungen ausschalten. Gerade wenn man denkt, man hat es geschafft, ändern sich unter Garantie noch einmal die Einsatzbefehle und der ganze Trubel geht von vorne los. Dabei bieten die Karten auch die eine oder andere Überraschung in Form von Geschützstellungen oder versteckten Feindnestern. Dafür gibt es je nach Mission begrenzt Aufklärungsflugzeuge, Fallschirmspringer, Artillerieunterstützung oder Bomberangriffe, mit denen man schon im vorab die Fronten etwas bereinigen kann. Erst dann setzt man sich vorsichtig mit seinen Panzern in Bewegung. Doch nicht nur die Stahlgiganten sind wichtig, auch der kleine Fußsoldat vermag Heldentaten zu vollbringen. So muss man zum Beispiel mit dem Partisanenanführer Farvan über eine Brücke marschieren, um diese mit Sprengladungen zu „verschönern“. Nur dumm dass auf der Brücke im Sekundentakt deutsche Fahrzeuge entlangrollen. Also, flugs den ankommenden Zug gekapert, um so unbehelligt die Brücke zu passieren. |
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Codename Panzers: Phase Two
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