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Test: Pilot Down: Behind Enemy Lines

William Foster ist hinter den feinlichen Linien abgestürzt. Ob seine Rettung Spaß macht? Unsere Aufklärung sagts ihnen.
 Pilot Down: Behind Enemy Lines
Im Laufe des zweiten Weltriegs wurden annähernd 180.000 alliierte Piloten über Europa abgeschossen. William Foster ist einer von ihnen. Nur begrenzt mit Nahrung und Munition ausgestattet und ganz allein in einer unwirtlichen Umgebung, ist es die Aufgabe des Spielers William zur Flucht über die Grenze der Schweiz zu verhelfen. Das ist leichter gesagt als getan, denn nicht nur schießwütige Wehrmachtssoldaten, sondern auch einige andere Unstimmigkeiten trüben den Spielspaß.

Gestrandet im Land der tumben Gesellen

Pilot Down von Oxygen ist ein eher untypischer Genremix: Stealth-Action und RPG-Elemente werden kombiniert mit einer ganz kleinen Prise Adventure. Wer übrigens bei dem Szenario des Spiels an Prisoner of War denkt, der liegt gar nicht soweit daneben, denn Pilot Down ist von denselben Entwicklern. In diesem Spiel musste man einem amerikanischen Piloten zur Flucht aus verschiedenen Kriegsgefangenenlagern verhelfen und dabei einen strengen Tagesablauf einhalten, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.
Zurück zu Pilot Down: gleich im Hauptmenü fällt einem schon der Konsolencharakter des Spiels auf, denn das Menü lässt sich nur über die Tastatur bedienen. Nach dem anwählen der Kampangne darf man sich zunächst durch ein im Comicstil gehaltenes Intro lesen. Das ganze erinnert dabei sehr an die Zwischensequenzen von Max Payne, allerdings mit dem Unterschied dass die Texte in den Sprechblasen nicht von Sprechern vorgelesen werden. Das Ganze wird lediglich durch passende Soundeffekte unterlegt. Danach geht es auch schon ohne Umschweife los. Man steuert Willi aus der Verfolgerperspektive, wobei man unabhängig von der Laufrichtung die Kamera frei mit der Maus um den Charakter herumdrehen kann (so wie in Splinter Cell). Die erste Mission dient dabei als Tutorial.

Hinter feindlichen Linien

Willi landet mit dem Fallschirm nahe der Absturzstelle. Es ist dunkel und kalt. Das einzige Licht kommt vom Flakfeuer das unheilvoll alle paar Sekunden am Horizont aufflackert. Dank des harten Aufpralls hat sich William wohl eine Verstauchung zugezogen, denn der rote Lebensbalken am oberen linken Bildschirmrand ist nicht so voll, wie er eigentlich sein sollte. Bei den Trümmern des abgestürzten Flugzeugs findet sich jedoch ein Verbandskasten, mit dem sich seine Verletzungen behandeln lassen. Schnell wird das nützliche Utensil im Rucksack/Inventar verstaut. Um diesen Gegenstand jetzt benutzen zu können, muss der Spieler ins Inventar wechseln und den Gegenstand dort auswählen. Die Gewichtsanzeige im Inventar verrät dem Spieler übrigens, wie viel er noch tragen kann, denn ganz wie im wirklichen Leben hat William nur eine begrenzte Tragkraft. Leider ist die maximale Traglast recht knapp bemessen, so dass man zumindest im ersten Drittel des Spiels ständig irgendwelche wichtigen Sachen ablegen muss um andere wichtige aufheben zu können.
Nachdem Willi sich verarztet hat geht es durch einen kleinen Fluss. Brrr, ist das kalt! Der zweite (blaue) Balken unter dem Healthbalken wird langsam aber stetig immer kleiner. Das ist die Anzeige für die Ausdauer. Wenn der Balken verschwunden ist, fängt stattdessen die Lebensenergie an zu schwinden. Wenn William in extrem kalte Umgebungen gerät wie den Fluß - , sinkt der Ausdauerbalken besonders schnell. Zeit sich etwas aufzuwärmen. Aber wo?

Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht

Ein paar Meter weiter kommt William an ein Bauernhaus. Leider ist das Tor zum Hof zu. Hier kann man nun einen Trick anwenden: Willi stellt sich per Tastendruck mit dem Rücken an die Wand und klopft gegen das Holz. Der Bewohner des Hauses wird neugierig und öffnet das Tor um nachzuschauen woher das Geräusch kommt. Beim Anblick des alliierten Bruchpiloten erschrickt sich der alte Zausel jedoch so sehr, dass er auf das nahegelegene Plumpsklo flüchtet und sich dort einschließt. Eine gute Gelegenheit um sich mal in seiner Hütte umzusehen. Vorher linst man am besten noch mal durch den Türspalt um sicherzugehen das dahinter keine unangenehme Überraschung lauert (funktioniert bei vielen, aber nicht allen Türen). Drinnen fällt als erstes eine Feuerstelle auf. Da sie nicht brennt, zündet William sie an und kann sich so daran aufwärmen (seine Ausdauer wieder herstellen). Solcherlei Feuerstellen finden sich im Spiel häufig. Ausserdem findet der Spieler in dem Raum auch noch einen frisch erlegten Hasen. Den kann man über dem Kaminfeuer braten, so dass der Verzehr des Fleisches mehr Ausdauer zurückbringt als die Rohware. Generell stellen alle Lebensmittel die man so findet nur die Ausdauer wieder her. Um Lebensenergie aufzufrischen müssen Medikits verwendet werden.
Screen 1
Das im Comicstil gehaltene Intro.
Screen 2
Die Gebiete in freier Natur sehen ja noch akzeptabel aus.
Screen 3
Hier werden wir grade Zeuge eines Stealth-kills.
Screen 4
Mit lautem klopfen bringt William einen Zivilisten, die ansonsten harmlos sind, dazu das Tor zu öffnen.

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Pilot Down: Behind Enemy Lines

Packshot
Stealth-Action
von East Entertainment Media, Kuju
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCSeptember 2005
PS2August 2005
XboxAugust 2005

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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