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Test: Brothers in Arms - Earned in Blood

Noch nicht genug von WWII-Shootern? Dann könnte dies euer nächstes Spiel werden.
 Brothers in Arms - Earned in Blood
Es ist ein regnerischer Tag im Frankreich des Jahres 1944, als sich zwei Männer an einem Tisch gegenüber sitzen. Aber der Regen aus Wasser ist zumindest weit besser als der aus Kugeln, der vor noch nicht einmal zwei Wochen die Soldaten begrüßte, die die Invasion in der Normandie durchführten. Der ältere der beiden Männer ist Colonel S.L.A. Marshall, der einige Fallschirmjäger nach ihren Erlebnissen hinter den feindlichen Linien befragt. Der andere, weitaus jüngere, ist ein solcher Fallschirmjäger mit dem Namen Joe „Red“ Hartsock. Kennern des Vorgängers wird der Name vielleicht noch etwas sagen. Ruhig stellt der Colonel seine Fragen und Hartsock erzählt ebenso ruhig seine Geschichte, wie jemand, den nichts mehr schocken kann. Es ist eine haarsträubende Geschichte, die davon berichtet wie er als Anführer der 2. Gruppe nahe der Invasionszone Utah abgesprungen ist, um hinter den feindlichen Linien gefährliche Missionen auszuführen.

Earned in Blood

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Hartsock und spielt quasi dessen Erinnerungen in knapp einem Dutzend Missionen nach. Die Story wird dabei nicht mehr wie im Vorgänger in Form von Monologen des Protagonisten erzählt, sondern in Gesprächen zwischen den zwei oben genannten Herrschaften, die in Zwischensequenzen und teilweise sogar mitten im Spiel ablaufen. Dann wird das Spielgeschehen allerdings kurzzeitig in extreme Zeitlupe versetzt, so dass dadurch kein Nachteil entsteht.
Wer den Vorgänger bereits kennt, wird merken, dass sich rein vom spielerischen Aspekt her eigentlich fast nichts geändert hat, so dass man als BiA-Veteran sofort ins Spiel einsteigen kann. Für alle anderen, hier worum es geht: Brothers in Arms: Earned in Blood sieht zunächst aus wie ein weiterer der unzähligen WWII-Egoshooter. Allerdings geht es bei BiA wesentlich taktischer zur Sache. Einerseits muss man sich von dem Gedanken verabschieden, wie Rambo alles im Alleingang plätten zu können und andererseits bekommt man nach kurzer Zeit bereits Männer zugeteilt, um die man sich kümmern und die man taktisch klug in den Gefechten einsetzen muss (später bekommt man sogar noch Befehlsgewalt über einen kleinen Panzer).
In den rund ein Dutzend Missionen geht es im Grunde immer primär darum, eine bestimmte Anzahl Gegner auszuschalten. Dazu muss der kleine Kommandant in spe echte Militärtaktiken anwenden. In der Regel hat der Spieler einige Kameraden dabei, die sich in ein bis zwei Teams aufteilen. Um sich eine passende Taktik zurechtzulegen, kann man jederzeit in eine Vogelperspektive umschalten, in der man aber - außer das Gelände zu studieren - nicht viel machen kann. Leider kann man in dieser Ansicht immer noch nicht frei herumscrollen, sondern nur bestimmte Punkte wie z.B. die Position der eigenen und feindlichen Einheiten durchschalten, was natürlich nicht ganz so hilfreich ist. Hat man sich dann eine Übersicht verschafft, geht es wieder zurück ins Kampfgeschehen.
Per Tastendruck erscheint nun eine Markierung auf der Spielfläche, die der Spieler positionieren kann, um seinen Mitstreitern z.B. den Befehl zu geben, sich hinter einem Stapel Kisten zu verschanzen. Zeigt man mit dem Symbol auf Gegner, gibt man seinen Kameraden statt dessen den Befehl, Sperrfeuer auf den Feind zu legen. Der Gegner wird dadurch an seiner Position festgenagelt und kann nicht mehr so häufig und präzise zurückballern. Das erkennt man an einem Kreis, der über den Köpfen der Gegner schwebt. Ist dieser rot, ist Vorsicht geboten. Bei grau hingegen färbt sich die Wehrmachtsunterhose in der Parteifarbe und die Gegner wagen kaum den Kopf aus der Deckung zu stecken. Genau dies ist der richtige Zeitpunkt um den Feind zu umrunden und ihm dann in die Flanke zu fallen, was man entweder selbst erledigen kann oder indem man seinem Angriffsteam den Befehl dazu erteilt, woraufhin dieses die gegnerische Stellung stürmt. Auf diese Weise vernichtet man Gegnerwelle um Gegnerwelle (meistens Fußsoldaten, hin und wieder mal Panzer) bis zum bitteren Ende. Alle anderen Missionsziele sind im Grunde reine Makulatur, die man im Vorbeigehen erledigt, z.B. wenn man abgeworfene Nachschubpakete mit Rauchgranaten markiert. Alle Einsätze spielen sich an der frischen Luft ab. Innenmissionen in Gebäuden gibt es nicht.
Screen 1
Allein für diese Autos müsste man Deutschland den Krieg erklären.
Screen 2
Über Kimme und Korn zielt es sich präziser. Leider leidet aber die Übersicht etwas darunter.
Screen 3
Impressionen aus der Normandie.

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Brothers in Arms - Earned in Blood

Packshot
Taktik-Shooter
von Ubisoft
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCOktober 2005
PS2Oktober 2005
XboxOktober 2005

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
79 %
Test lesen
Magazine
86 %
Übersicht
Unsere Leser
88 %
Übersicht
Deine
70 %

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