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Test: The Suffering: Ties That Bind
Die Schatten der Vergangenheit lassen Torque nicht zur Ruhe kommen - das monströse Gemetzel geht weiter ...
Im letzten Jahr lieferte Midway eine nicht uninteressante, actionlastige Alternative zu herkömmlichen Horror-Games ab. Nun geht The Suffering in die zweite Runde und bietet alte Tugenden in einem neuen Setting.Der Kampf ist noch lange nicht vorbeiWir erinnern uns (oder auch nicht): Der zu unerklärlichen Wutausbrüchen neigende Protagonist Torque wurde in The Suffering beschuldigt, seine Familie grausam ermordet zu haben. Kaum im Hochsicherheitstrakt einer berüchtigten Gefängnisinsel angekommen, brach um in herum die Hölle los. Zwischen verstümmelten Kreaturen bahnte Torque sich seinen Weg zu einem von drei möglichen Enden und entdeckte so die jeweils wirklichen Hintergründe im Zusammenhang mit der Bluttat. Ties That Bind setzt nahtlos nach seiner Flucht von der Insel an und bietet für Spieler des ersten Teils sogar mehrere verschiedene Anfänge, je nachdem welchen Abspann man damals erreichte. Für Neulinge und all jene, die erst gar nicht so weit kamen, gibt es eine neutrale Einführung.Eine Bootsfahrt führt Torque zurück in seine frühere Heimat, nach Baltimore - doch von Entspannung nach den überstandenen Strapazen kann keine Rede sein, denn der Fluch der Monstrositäten hat auch die Hafenstadt an der Ostküste erreicht. Standen die gefährlichen Viecher auf Carnate Island vor allem für menschenverachtende Hinrichtungs- und Foltermethoden, symbolisieren sie in Baltimore dunkle Seiten der Metropole wie etwa Sklaverei, Mord und Drogensucht. Außerdem hat Torque dann auch noch eine Rechnung mit Verbrecherboss Blackmore offen. Gespaltene PersönlichkeitDer Schauplatz mag ein neuer sein, doch im Grundaufbau ist alles beim Alten geblieben. Ties That Bind bietet für einen Multiplattform-Titel relativ viel Komfort, von vier zu Beginn wählbaren Schwierigkeitsgraden, über den erneut jederzeit möglichen Wechsel zwischen Third- und First Person-Perspektive bis hin zum freien Speichersystem. Gesteuert wird shootertypisch mit einer Kombination aus Tastatur und Maus, die etwas präzisere Schüsse erlaubt als das Konsolengegenstück.Torque zeigt sich wie gehabt um einiges wehrhafter als viele seiner Grusel-Kollegen. Ohne Rücksicht auf Verluste stürzt er sich ins dickste Getümmel, wobei der Schwierigkeitsgrad nicht immer ganz ausbalanciert erscheint. Seine treuen Begleiter bei der Zubereitung gigantischer Schlachtplatten sind zahlreiche Waffen, vom popeligen Messerchen bis zu abgesägten Schrotflinten und Maschinenpistolen, ergänzt durch Granaten. Zu jeder Zeit dürfen zwei verschiedene Schießprügel mitgeschleppt und auf Wunsch gegen Waffen von gefallenen Feinden oder aus Schränken getauscht werden. |
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