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Assil ist ein junger Zeitgenosse und wohnt im Land des Nils zur Zeit der Pharaonen. Da sein Vater Architekt für Pyramiden und unter anderem auch für die Sphinx ist, klaut Assil ihm die Schlüssel zur kürzlich fertig gestellten Grabstätte des Skarabäenkönigs. Mit ein paar Freunden will der dort ausgelassen eine Party feiern, doch es kommt alles ganz anders als erwartet. Assil stößt versehentlich die sieben heiligen Urnen des Skarabäenkönigs um und deren Eingeweide kullern umher. Wutentbrannt erwacht die Mumie zum Leben und belegt Assil mit einem Todesfluch. Das mehr oder weniger kleine Maleur bringt Assil aber nicht nur einen Fluch, sondern auch das Ankh ein, das Zeichen des Lebens. Weil er dieses Amulett besitzt ist nun auch Osiris, der Gott der Unterwelt, hinter ihm her, denn er will das Ankh für sich um damit in die Welt der Lebenden zurück zu kehren, aus der er verbannt wurde. Assil hat derweil zu Haus jedoch ein viel schwerwiegenderes Problem: Wie zum heiligen Ramses kann er der einen Wochen Hausarrest seines Vaters entkommen? Kairo mal ganz andersUm Assil nicht vorzeitig den Fängen von Osiris und der Unterwelt zu überlassen, schlüpft der Spieler in dessen Rolle und macht sich auf den Weg, seinen Fluch loszuwerden. Assils erster Gedanke ist der Pharao, der menschliche Halbgott kann seinen Fluch doch sicher lösen. Doch der Pharao spielt in einer gesellschaftlich völlig anderen Liga als Assil, und feiert lieber Partys als sich dem Volk zu widmen. Wie also soll Assil in den stark bewachten Palast eindringen?Rätsel über Rätsel stellen sich dem Spiel in diesem mehr oder weniger klassischen Adventure in den Weg, das stark an die alten LucasArts Titel erinnert. Mit klassischer Maus-Steuerung und comichafter 3D Grafik macht sich der Spieler daran, diese Rätsel zu lösen um Assil sein Dasein in der oberirdischen Welt der Lebenden zu bewahren. Entwickler Deck13 hat bei Ankh gewollt auf Maschinenrätsel a la Myst, Farb- und Klangrätsel verzichtet, da diese lediglich zur Zeitschindung dienen, wie Assil im Spiel erfährt. So beschränkt sich das Spiel darauf Objekte zu finden, im Inventar zu sammeln und zu benutzen. Zu Beginn des Spiels warten vor dem Haus von Assils Vater Banditen, die seinen Vater töten wollen. Doch er kann sie davon abhalten, weil er ihnen etwas zu essen verspricht. Da Assil kein Geld hat, muss er irgendwie etwas zu essen auftreiben. Nach einiger Suche besitzt Assil ein Brötchen und Salat, nur der Fisch aufs Brötchen fehlt noch. In den Abwasserkanälen von Kairo entdeckt er tote Fische, sie sind jedoch zu glitschig um sie aufzunehmen. Ein kurz zuvor gefundener Netzstrumpf kommt unserem tollpatschigen Helden gerade recht. Die Rätsel sind allesamt derart logisch und leicht zu lösen, nur selten muss der Spieler längere Zeit für ein Rätsel aufbringen. Zwischendurch gibt es aber auch solche, bei denen der Spieler neben Assil einen weiteren Charakter zu steuern hat. Mehr möchten wir dazu allerdings nicht verraten. | ||||||||||||||||||||||||||||
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