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Test: Shadowgrounds
Doom aus der Vogelperspektive?
Die Welt ist schon verrückt. Vor einigen Jahren beschwerten sich alle Spieler, dass viel zu wenig geredet und viel zu viel geballert wird. Nach unzähligen Antworten der Entwickler auf diese Forderungen, hat sich der Umstand mittlerweile wieder normalisiert. Denn heute wünschen sich einige die guten alten Zeit zurück, in denen erst geschossen und dann gefragt wird. Ok, Shadowgrounds ist zwar nicht ganz so krass, geht aber in die richtige Richtung und scheint dabei den Puls der Zeit zu treffen. Auf zu neuen WeltenDie Geschichte ist zwar keine Innovationsbombe aber trotzdem interessant: Wir befinden uns in naher Zukunft. In der Mitte des 21. Jahrhunderts beschließt die Menschheit, eine neue Heimat in den Weiten des Alls zu suchen, da die Lebensverhältnisse auf der Erde immer schlechter werden. Ein geeigneter Ort zum besiedeln ist sogar schnell gefunden und erstaunlich nah. Es handelt sich um den Jupiter-Mond Ganymed, auf dem die Wissenschaftler durch Terraforming eine künstlich beschleunigte Biosphäre erschaffen wollen. Das Vorhaben gelingt und gegen Ende des Jahrhunderts siedeln bereits große Menschenmengen auf der neuen Heimatwelt, die sie selbst „New Atlantis“ nennen.Einer von ihnen heißt Wesley Tyler und ist dort Sicherheitsexperte. Doch eines Tages geschehen unerklärliche Dinge in der Kolonie und mysteriöse Wesen infiltrieren den Komplex. Tyler stellt unangenehme Fragen zum falschen Zeitpunkt und wird kurzerhand zum Mechaniker degradiert und zu einer Reparaturbasis versetzt. Hier arbeitet er nun gelangweilt und frustriert bis zu jenem Tag an dem er einmal mehr herausgeschickt wird um einen seltsamen Stromausfall zu untersuchen, doch hier geschehen Dinge mit denen nicht mal er gerechnet hat. Und wir schlüpfen in die Rolle des vermeintlichen Losers. So starten wir das Spiel mit jenem ominösen und wutentbrannten Anruf unseres Vorgesetzten in der Werkstatt. Wir sollen das Problem gefälligst beheben. Nichts ahnend und einzig mit einer Taschenlampe bestückt, machen wir uns also auf den Weg in den Komplex. Währenddessen bekommen wir immer wieder Anordnungen und Hinweise per Funk übermittelt. Vor Ort treffen wir auf eine verlassene und scheinbar ausgestorbene Station. Wir gehen unsicher durch die dunklen Gänge und werden immer wieder durch Geräusche in der Ferne aufgeschreckt. Irgendwas muss da sein. Schließlich treffen wir am Einsatzort an. Doch direkt nach der Reparatur erhalten wir einen beängstigenden Funkspruch. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Das Leben eines MechanikersReines Geballer ist Shadowgrounds natürlich auch nicht. Zwar wird verstärkt Augenmerk auf die Action gelegt, dabei kommt aber die Story nur selten zu kurz. In den ersten Stunden werden wir als Spieler stimmig in die Welt von Ganymed eingeführt und Schockeffekte beherrschen die Macher ebenfalls.Nach und nach finden wir heraus was vorgefallen ist und sammeln später auch richtige Waffen auf wovon es im Spiel insgesamt zehn gibt. Diese Wummen lassen sich außerdem noch jeweils in drei Stufen upgraden, was viel Abwechslung bringt. So können wir unsere Minigun kurzum zu einem eigenständigen Stand-MG machen oder unseren Raketenwerfer mit hoch explosiver Uranium-Munition ausstatten. Die dafür nötigen Upgrade-Teile lassen per Zufall erledigte Gegner fallen. So ist es doch durchaus motivierend alle Feinde in einem Areal zu erledigen, es könnte ja ein neues Upgrade herausspringen. Außerdem müssen wir taktisch überlegen, welche Erweiterungen für die Situation am vorteilhaftesten wären. |
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