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Test: Vietcong 2
Vietcong geht in die Zweite Runde. Kann das Game an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen?
Wir schreiben den 30. Januar des Jahres 1968, Vietnam. Als ob es nicht schon nervig genug wäre, dass Captain Daniel Boone seinen Aufenthalt im Freudenhaus abbrechen musste, um einen Reporter zu den Ted-Feierlichkeiten ins Rathaus von Hue zu geleiten, haben sich der Vietcong und die nordvietnamesische Armee dazu entschlossen den Waffenstillstand zu brechen. In der allgemeinen Verwirrung gilt es nun einen klaren Kopf zu bewahren und verlorenen Boden zurückzugewinnen. StraßenschlachtenDementsprechend findet die Handlung von Vietcong 2 fast ausschließlich im städtischen Milieu statt, im Gegensatz zum Vorgänger, der eher im Dschungel des vietnamesischen Hinterlandes angesiedelt war. Als Captain Boone darf man von dem Privileg Gebrauch machen, eine kleine Einheit zu kommandieren, die in der Regel aus vier Soldaten besteht. Die Kommandogewalt erschöpft sich allerdings darin, dass man die Kollegen anweisen kann, einem zu folgen, oder sich an einen Ort zu begeben, wahlweise unter Ausnutzung aller gegebenen Deckungsmöglichkeiten. Ansonsten agieren die Jungs recht selbständig. Hat man einen Sanitäter im Team, kann dieser unterwegs gerufen werden, um den Gesundheitsbalken wieder aufzutanken. Ähnliches gilt für die Munitionsbeschaffung.Die Feinde hingegen stellen sich als bissiges Kanonenfutter heraus. Prinzipiell erscheinen sie nicht sonderlich helle, aber wenn sie im Rudel auftreten doch bedrohlich. Insbesondere da schon ein mehr oder minder gezielter Kopfschuss das Aus bedeuten kann. Gerade Scharfschützen und MG-Stellungen sind gerne mal für den Missionsfehlschlag verantwortlich. Größte Vorsicht und taktisches Vorgehen sind also gefragt. Die Missionen spielen wie gesagt zumeist - um nicht zu sagen ausschließlich - auf der Straße, oder in den anliegenden Gebäuden in Hue. Der Ablauf ist im Grunde recht linear, auch wenn sich zwischendurch die Missionsziele ändern und nicht jedes Ziel am Ende erfüllt sein muss. TeamworkDie Missionen an sich sind recht abwechslungsreich gestaltet, da ein breites Spektrum an Kampfhandlungen ausgeschöpft wird. War man gerade noch auf dem Vormarsch, kann es durchaus sein, dass man unmittelbar danach die Stellung halten muss, oder sich gar auf dem Rückzug befindet. Eskort- und Befreiungsmissionen gehören natürlich ebenfalls zum Repertoire.Neben dem Boone unterstellten Team, trifft man im Verlauf des Spiels auf weitere Einheiten, die ebenfalls maßgeblich an den Missionen teilnehmen, aber nicht kommandierbar sind. Alle KIs, einschließlich der Gegner, legen ein realistisches Verhalten an den Tag, was das Suchen und Ausnutzen von Deckungen angeht, jedoch scheinen ihnen Stellungswechsel nur recht selten in den Sinn zu kommen. Die Teammitglieder des Spielers haben das einmalige Talent, genau in die Schusslinie ihres Kommandanten zu laufen, oder sich selten dämlich, direkt vor dessen Nase zu positionieren. Von solchen schwachen Momenten abgesehen, an denen man die Mitstreiter zum Teufel wünscht, erweist sich das Team doch als ausgesprochen nützlich. Nicht nur, dass einem die Jungs den Rücken freihalten, für medizinische Versorgung und Munitionsnachschub sorgen, sondern sie lassen sich auch gut als Vorhut einsetzen, da ihre Sterblichkeit ungleich geringer ist, als die des Spielers. Eigentlich tödliche Treffer führen bei den Kameraden lediglich zu einem zeitweiligen Aussetzen. FeaturesZu Beginn des Spiels steht lediglich eine Kampagne, auf Seite der Amerikaner, zur Verfügung, im weiteren Verlauf lässt sich noch eine zweite, kürzere aus der Perspektive eines Vietcong freischalten. Einmal in der Kampagne freigespielte Missionen kann man anschließend als Einzelmissionen aufrufen.Waffentechnisch geht man zu Begin einer jeden Mission mehr oder weniger grundausgestattet ins Rennen. Währen der Missionen lassen sich jedoch weitere Waffen aufsammeln, die man in Depots findet, oder eben den Gegnern aus den kalten, toten Händen entreißt. Jedoch muss man sich gegebenenfalls für die eine, oder andere Waffe entscheiden, da man nur jeweils zwei Gewehr- und Granatentypen mit sich führen kann. Zusätzlich kann man noch ein Messer, eine Pistole, Sprengfallen und Medipacks dabei haben. Weiterhin kann man sich an stationären Geschützen zu schaffen machen, wobei das auch Geschütze auf Fahrzeugen einschließt. Insgesamt ist die Waffenpalette recht üppig ausgefallen, findet man doch auf beiden Seiten ein unfangreiches Sammelsurium der gängigen und auch selteneren Waffen, die während des Vietnamkriegs im Einsatz waren. Fahrzeuge kann man allerdings nur im Multiplayermodus selber steuern, im Einzelspieler hat man halt im Fall der Fälle einen Chauffeur und betätigt sich als Kanonier. |
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Vietcong 2

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