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Call of Duty 2
3D-Shooter
von Activision
PCNovember 2005
360Dezember 2005
  Infosheet News (25)

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Bewertungen

GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
Der Feind im Visir
Screen 2
Stellungskrieg in Stalingrad
Screen 3
Das Bein ist ab und wir müssen laufen …

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Aktuellste News zum Spiel


Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Das Hochprozentige muss jetzt erst mal wieder in den Schrank, denn Call of Duty ist zurück. Nachdem wir die Welt in den 40ern jetzt schon einige Male vor dem Bösen gerettet haben, ist es wieder Zeit, für die Alliierten in den Krieg zu ziehen. Frei nach dem Motto “Dein Helm ist auch schon gestanzt” führt uns Activision wieder in die Wirren des Krieges. Nicht ganz zu Unrecht stellt sich der erfahrene Soldat die Frage: “Schon wieder … ?”
Call of Duty sowie Medal of Honor - Allied Assault setzten vor ein paar Jahren Maßstäbe in Bezug auf die Atmosphäre. Doch die Konkurrenz hat auch nicht geschlafen und man darf gespannt sein, ob CoD2 der Messlatte der Vorgänger gerecht wird.

Die Aufgabe

Auch in CoD2 wird mit Story sehr sparsam umgegangen. Wieder darf man auf unterschiedlichen Seiten der Alliierten dienen: Russen, Engländer und Amerikaner. Mit der Russlandmission startet das Ganze dann auch. Ob der fehlenden Story-Elemente kommt man sich bei der Einführung leicht auf den Arm genommen vor. Wird für das Waffenhandling doch fast ein ganzer “Level” geopfert. Na ja, die Einführung ist ganz gut gelungen und dann geht’s auch schon wieder ins Gefecht. Man kämpft sich durch Stalingrad …
Auf englischer Seite darf man sich dann dem Wüstenfuchs stellen. In unterschiedlichen Missionen geht’s durch den Sand. Leider stößt man hier zum ersten mal auf die in CoD völlig überflüssigen “Fahrzeugmissionen”. Wie schon im Vorgänger nerven Panzer- und Geschützturmlevel, CoD ist eigentlich ein zu geradliniger Shooter, als dass man diesen Aufgaben etwas abgewinnen kann. Insbesondere, da die Konkurrenz die Fahrzeuge sehr viel liebevoller umsetzt. Was soll’s, diese Level sind rar gesät und bilden eine kleine Abwechslung zum Infanterie-Alltag. Danach wenden wir uns den Amerikanern zu. Jawohl, D-Day und Zeuch … Und natürlich beenden die Amerikaner auch den zweiten Weltkrieg.

Altes …

Was kann man an einem Spiel wie CoD eigentlich noch ver(schlimm)bessern? Viel Gutes hat man wieder übernommen. Die Waffen kommen einem als gute alte Bekannte vor: Thompson, MP40, BAR, etc. Neu hinzugekommen ist die Rauchgranate, die einen ganz zarten Hauch von Taktik in das Spiel bringt. Durch sie kann man einem gegnerischen MG die Sicht nehmen und so einige Verluste umgehen. Sogar flankieren ist möglich, auch wenn man hier keine Effekt a la Brothers in Arms erwarten darf.
Völlig bekannt und routiniert stellt sich die Steuerung dar, an der es keine Beanstandungen gibt. Und auch am Gameplay hat sich nichts geändert. Wieder streunt man mit einigen Kameraden durch die Lande, aber das “Alleine gegen den Rest der Welt”-Gefühl des ersten Teils kommt in CoD2 nicht ganz so stark auf. Eigentlich ist man immer von Kameraden umgeben, was nicht nur der Atmosphäre zuträglich ist, die Feuerkraft der Mitstreiter ist in den Kriegswirren häufig auch eine sinnvolle Hilfe.
Denn in einem weiteren Punkt ist auch alles beim Alten geblieben: Masse statt Klasse, wenn es um Soldaten geht. Die KI ist weiterhin äußerst beschränkt (im wahrsten Sinne des Wortes). Aber viel hilft viel und viele “dumme” Deutsche machen auch viel Ärger.

… und Neues

Die Neuerungen sind hingegen etwas gewöhnungsbedürftig. Das freie Speichern ist gestrichen worden. Mir scheint das ein klassischer Versuch, die Spieldauer zu erhöhen, was im Fall von CoD2 leider kläglich gescheitert ist. Max. 10-15 Stunden kann man sich auch auf höheren Schwierigkeitsgraden mit einem kompletten Durchlauf beschäftigen.
Gestrichen wurden auch die Health-Packs. Geheilt wird man einfach durch Pausen, die man sich in einer Deckung gönnt. Entsprechend gibt es auch keine Health-Anzeige o.ä. Bei der Demo kam mir das noch äußerst unglücklich vor. In der Vollversion muss ich sagen, das Spiel wird dadurch deutlich flüssiger, obwohl ich die Tauglichkeit für eSports stark bezweifle.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, zwischen den Kampagnen hin und her zu wechseln. Der lineare Ablauf wird somit aufgelöst. Bei der o.g. Spieldauer ist das allerdings eher eine Spielerei als ein echter Mehrwert. Da kann die Granatenanzeige schon eher punkten. Wird eine Granate in die Nähe des Spielers geworfen, bekommt man einen Hinweis, von welchem Fleck man sich besser entfernen sollte. Ein ganz nettes Feature, was beim Überleben hilft. Puristen werden diese Hinweise natürlich eher überflüssig finden …
 
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