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Battlefield 2: Special Forces
Taktik-Shooter
von EA, Dice
PCNovember 2005
  Infosheet News (21)

Test

Screens (36)  

Bewertungen

GameCaptain
90 %
Test lesen
Magazine: -
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Nur mit Nachtsichtgerät kann man versteckte Gegner entdecken.
Screen 2
Bei Gefahr kann man sich schnell abseilen.
Screen 3
Wenn jetzt noch Palmen da wären, würde ich mich wie im Urlaub fühlen.
Screen 4
Ob man bei Battlefield 3 auf einer Banane reiten kann?

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Dunkel war’s, der Mond schien helle, als ein Quadbike blitzesschnelle quietschend um die Ecke fuhr. Drauf saß ein schwarz gekleideter Jüngling, das Nachtsichtgerät übers Gesicht gezogen, als ein totgeschossener Gegner Salto schlagend durch die Lüfte flog. Über ihm ein Kampfhubschrauber, schweigend ins Gefecht vertieft.

Und Action!

Battlefield 2 ist gerade mal ein halbes Jahr auf dem Markt, da erscheint mit Special Forces auch schon das erste AddOn, um uns durch die besinnliche Weihnachtszeit zu führen. Doch statt rot gekleideter Weihnachtsmänner laufen, schwimmen, rutschen, klettern und fliegen dort nur Typen in Tarnanzügen durch die Gegend. Action ist angesagt. Neben Hubschraubern, Panzern und allerlei Jeeps stehen diesmal auch Quadbikes und Jetskis zur Verfügung, wie man sie auch in jeder Bundeswehrkaserne probefahren kann. Einen interessanten Gegensatz dazu bilden die acht neuen Karten, die jetzt einen realistischen, schmutzigen Look aufweisen. Vorbei ist die Zeit, wo man mit seinem Panzer eine Besichtigungstour durch den malerischen Orient buchen konnte. Dass in Kriegsgebieten alles aber auch immer so kaputt sein muss!
Statt einer der drei Parteien des Hauptprogramms kann man sich in Special Forces einer von sechs Spezialeinheiten anschließen, deren Namen ich längst wieder vergessen habe, denn schließlich ist es egal für wen und um was man kämpft, Hauptsache man kämpft. Ohnehin unterscheiden sich die Spezialeinheiten nur optisch; die Waffeneigenschaften sind weitgehend identisch. Ein Tribut an den sonst kostenintensiven Testaufwand und den Massenmarkt-tauglichen leichten Einstieg.

Lichtspiele

Hauptneuerung des AddOns sind die Nachteinsätze, die für den einen oder anderen Überraschungseffekt gut sind. Endlich können sich auch weniger gute Spieler im Schatten auf die Lauer legen und darauf hoffen, dass ein Gegner an ihnen vorbei läuft ohne sie zu bemerken. Denn durch den ständigen Wechsel aus hell erleuchteten Plätzen und dunklen Ecken muss man das Nachtsichtgerät ständig auf und absetzen, um einerseits nicht geblendet zu werden und andererseits keine Gegner zu übersehen. Allerdings kann man das Nachtsichtgerät nicht wechseln, wenn man sich am Steuer eines Fahrzeugs befindet. Die Gasmaske wird dagegen nur dann benötigt, wenn der Nachschubsoldat eine Tränengasgranate wirft, die ansonsten zu eingeschränkter Sicht und auf Null reduzierter Ausdauer führen würde. Und gegen die Blendgranate des Sturmsoldaten hilft nix: Der Bildschirm wird weiß und man weiß nicht mehr wohin man flüchten oder schießen soll.
Mit Enterhaken (Sturmsoldat und Panzerabwehrschütze) und Abseil-Armbrust (Scharfschütze und Spec-Ops) kann man nun endlich auch solche Stellen erreichen, die früher unerreichbar erschienen. Einige Karten sind sogar extra für diese Spielzeuge ausgelegt. Das einmal platzierte Enter- oder Ab-Seil kann dabei von allen Spielern benutzt werden, also auch von Gegnern. Nachdem es 30 Sekunden lang nicht benutzt wurde verschwindet es aber.

Alte Macken

Ansonsten gibt sich das AddOn Battlefield-typisch: Der Hardwarehunger ist enorm (bei gleichen Einstellungen ruckeln die neuen Karten etwas häufiger als die alten) und der Einzelspielermodus ist nur Makulatur (man kann mit maximal 15 Bots spielen). Auch alte Macken sind wieder mit dabei: Die Ladezeiten sind gigantisch, beim Wechsel zwischen einem normalen und einem AddOn-Server schaltet das Spiel kurzzeitig zum Windows-Desktop zurück und im Server-Filter funktionieren nicht alle Kombinationen von Einschränkungen. Praktisch ist dagegen die Favoritenliste, in die man auch nach einem Spiel noch den letzten Server aufnehmen kann. Schön wäre eine Freundesliste gewesen, in der man sehen kann, ob gerade Kumpels online sind und auf welchen Servern sie spielen. Na ja, es muss ja noch ein paar Features geben, mit denen EA Battlefield 3 anpreisen kann.
 
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