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Test: Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr...
Eine einsame Insel, ein mysteriöser Gastgeber, acht Gäste mit düsterer Vergangenheit, ein Mord. Und der Spieler mittendrin.
| Neben Sir Arthur Conan Doyle ist sie die wohl bekannteste Schriftstellerin von Kriminal-Romanen: Agatha Christie. Nicht nur die beiden detektivisch begabten Figuren Miss Marple und Hercule Poirot stammen aus ihrer Feder, sie hat unzählige weitere Romane verfasst. Darunter auch einen mit dem Titel Und dann gabs keines mehr. Dieses wurde nun, als erste Romanvorlage von Agatha Christie überhaupt, als Adventure umgesetzt. Mit ein paar kleinen Änderungen, versteht sich. Acht anerkannte und wohlhabende Leute erhalten die Einladung eines ominösen und mysteriösen Gastgebers. Er lädt sie unter unterschiedlichen Vorwänden ein, ein Wochenende in seinem Haus auf der weit im Meer gelegenen Insel Shipwreck Island zu verbringen. Am Hafen einer kleinen Stadt lernen sich die geladenen Gäste zum ersten Mal kennen und setzen gleich mit einem kleinen Boot auf die Insel über. Patrick Narracott, der Fährmann, begleitet die acht Gäste noch bis zum Haus, wo diese vom Butler Ehepaar schon erwartet werden. Doch als Narracott zu seinem Boot zurückgeht, muss er feststellen, dass es zerstört wurde. Ein Unbekannter hat es fahruntüchtig gemacht. Narracott muss also gezwungenermaßen auf der Insel bleiben. Im Haus ist keine Spur des Gastgebers zu finden, dafür aber eine Schallplatte. Auf dieser bezichtigt der unbekannte Gastgeber alle zehn Personen, die Gäste und das Butler Ehepaar, des Mordes. Einzig Narracott, als ungebetener Gast, bleibt außen vor. Schon wenig später wird einer der zehn Angeklagten ermordet aufgefunden.... Zehn kleine LeichtmatrosenWie bereits erwähnt, haben die Entwickler die Romanvorlage etwas verändert, um sie besser nutzen zu können. In Agatha Christies Roman werden die Gäste vom Fahrmann auf die Insel gebracht, dieser verschwindet danach wieder komplett aus dem Geschehen. Um den Spieler das Geschehen des Romans als Außenstehender betrachten lassen zu können, haben sich die Entwickler dazu entschieden, den Fährmann tief in das Geschehen des Spiels mit einzubinden und dem Spieler die Geschicke des Patrick Narracott zu überlassen. In der Rolle des jungen Fährmanns macht sich der Spieler daran tief in die dunklen Vergangenheiten der Gäste einzutauchen und sich auf die Suche nach dem Mörder und dem unbekannten Gastgeber U. N. Owen zu machen. Und auch die Insel Shipwreck Island scheint noch das eine oder andere Geheimnis zu bergen.Ganz klassisch, mit Hilfe der Maus, macht sich der Spieler daran aus der Verfolgerperspektive die Schauplätze des Point&Klick Adventures nach Hinweisen, Indizien und Objekten abzusuchen. Vor der Lösung der Geschehnisse stellen sich dem Spieler allerdings eine Vielzahl verschiedener Rätsel in die Quere. Darunter einfache Objekträtsel wie nutze Schlüssel A für Tür B, aber auch kleine Mini-Spiele und Kombinationsrätsel. Zudem findet Narracott im Haus und der Umgebung viele Bücher und Schriften, die in das Notizbuch übernommen werden. Dort sollten sie auch tunlichst gelesen werden, denn oft bergen sie Denkanstöße und Lösungen für Rätsel. So muss der Spieler etwa an einen Bienenstock heran, kann es aber nicht, da die Bienen ihn attackieren würden. In einem Schreibtisch findet er ein Buch über eine Imkerei, welches gelesen werden sollte. Denn dort steht, wie und woraus sich Narracott einen Rauchspender bauen kann, um die Bienen zu betäuben. Kombinationen von Objekten nimmt der Spieler im Inventar vor, welches zudem eine Besonderheit aufweist: Gefundene Objekte können nicht nur zusammengesetzt, sondern auch auseinander genommen werden. Findet der Spieler also eine Schreibtischlampe, kann er sie auseinander nehmen und erhält eine Glühbirne sowie ein Gestell. |
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