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Test: The Regiment
Wolltet ihr immer schon mal Mitglied der britischen Spezialeinheit S.A.S. werden? In diesem Taktik-Shooter habt ihr die Chance dazu!
The Regiment von Konami ist ein Taktik-Shooter im Stil von SWAT 4, aber statt der amerikanischen Spezialeinheit, geht es hier um den Special Air Service - kurz S.A.S. - der britischen Armee.Ab ins TrainingslagerIm Solomodus geht es in insgesamt vier Szenarien darum, Geiseln zu befreien und sämtliche Terroristen auszuschalten. Eine zusammenhängende Story gibt es nicht. Doch bevor man sich mit insgesamt drei KI Kameraden ins Gefecht stürzt, sollte man das sogenannte "Killing House" besuchen. Dort erlernt man die Grundzüge des Spiels und wie man sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat. Dieses Tutorial ist zwar keine Pflicht, aber Teil der echten Ausbildung des S.A.S. und somit recht interessant und lehrreich.Bei den ersten Übungen geht es um die Raumsicherung. Aus der Sicht des Anwärters muss man einen Raum stürmen und sichern. Per Leertaste führt man verschieden Aktionen aus, wie beispielsweise eine Tür öffnen oder über ein Hindernis klettern. Im späteren Spielverlauf kann man damit auch Befehle erteilen, aber immer der Reihe nach. Die erste Trainingsmission ist recht leicht. Man muss einen einzelnen Raum betreten, in alle Ecken schauen und per Aktionstaste den Bereich als frei ausrufen. Damit ist der Raum gesichert und die erste Aufgabe bewältigt. Danach erfolgt eine Wertung nach Geschwindigkeit, Präzision usw., die darüber entscheidet ob die nächste Mission freigeschaltet wird. Die Wertung geht von A bis E, bei der A die beste und E die schlechteste Note ist. Um im Spiel weiterzukommen, muss man immer mindestens ein C erreichen, sonst heißt es nachsitzen und die Mission wiederholen. Streber und Perfektionisten versuchen natürlich alle Aufgaben mit A zu bewältigen um somit alle Extras frei zuspielen, die ausschließlich Interviews mit einem ehemaligen S.A.S. Mitglied beinhalten. Dieses Wertungssystem zieht sich durch das ganze Spiel und ist nicht nur beim Training relevant, sondern auch im richtigen Spiel, deshalb sollte man sich stets beeilen und niemals wild durch die Gegend ballern. Auf in den Kampf und zeigt keine Gnade!Hat man die Grundzüge des Spieles erlernt, geht es ins Gefecht. Die vier nacheinander spielbaren Szenarien werden jeweils durch ein Video eingeleitet, das durch den S.A.S.-Veteran John McAleese kommentiert wird. Eine Planungsphase wie in Rainbow Six entfällt. Zu Beginn befreit man die Iranische Botschaft, dann einen besetzten Bauernhof, danach die Londoner U-Bahn und zu guter Letzt stürmt man das, durch Skinheads besetzte, britische Parlament. Alle Einsätze sind rein fiktiv, wirken aber durch die Einleitungsvideos äußerst realistisch.Jedes einzelne Szenario ist außerdem in drei kleinere Missionen unterteilt. In der Iranischen Botschaft muss man z.B. erst die Hintertür stürmen und das untere Stockwerk säubern. Erst danach wird die zweite Aufgabe freigeschaltet, in der man als zweites Team vom Dach aus in das Gebäude eindringt. Dabei ist das Spieldesign sehr linear. Alternative Routen oder Lösungswege gibt es nicht und Abwechslung ist somit kaum vorhanden. Es sind lediglich immer dieselben Ziele zu erreichen: Alle Terroristen unschädlich machen, sämtliche Geiseln befreien und manchmal gilt es eine Bombe zu entschärfen. Wie man dabei vorgeht, ist egal. Friedliches Vorgehen wird nicht besonders prämiert und auch bei der Wertung der Mission nicht berücksichtigt. Man kann angeschossene Gegner mit Handschellen festnehmen oder eiskalt hinrichten, wobei letzteres einiges an Zeit spart. Ob die S.A.S. wirklich so vorgeht, wage ich aber zu bezweifeln. |
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