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Star Wars: Empire At War
3D-Echtzeitstrategie
von Activision, LucasArts
PCFebruar 2006
  Infosheet News (28)

Artikel (2)

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Screenshots zum Test

Screen 1
Die Planetenkarte mit allen Infos zu Orbit und Boden
Screen 2
AT-AT nimmt es mit einer Übermacht auf
Screen 3
So weit lässt sich herauszoomen
Screen 4
Mit Han Solo und Chewbacca auf Solomission zu Zweit
Screen 5
Siegbedingung: Das letzte Gebäude muss auch noch fallen

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Aktuellste News zum Spiel


In Sachen Star Wars und Echtzeitstrategie lief bisher nicht viel brauchbares zusammen. Entwickler Petroglyph und Lucas Arts wollen dies jetzt mit Star Wars: Empire at War (EaW) ein für allemal ändern und bieten mit Galaxiskarte, Boden- und Raumschlachten gleich drei Spielebenen. Hat man sich da auch nicht verzettelt?

Imperium vs. Rebellen

In das Star Wars Universum steigt man bei EaW storymäßig zwischen Episode 3 und 4 ein. Der Imperator hat die uneingeschränkte Macht, Darth Vader seinen schwarzen Arbeitsanzug und einige Leute meinen, sie müssten unbedingt gegen alles und jeden sein und nennen sich fortan Rebellen. Kurzum der ideale Zeitpunkt um eine gute und eine böse Kampagne ablaufen zu lassen. Bei den Rebellen dreht sich alles darum das Imperium zu zerschlagen und den Imperator und seine Lakaien in der Versenkung verschwinden zu lassen. Spielt man mit dem Imperium in Kampagne zwei, so ist das Ziel die Rebellion im Keime zu ersticken. Dabei sind die Ziele der jeweils zirka ein Dutzend Missionen durchaus ziemlich abwechslungsreich. So muss man R2-D2 und C-3PO beschützen, während das chaotische Duo Baupläne für die X-Wings stiehlt. Da ist man mit Han Solo unterwegs um Chewbacca und seine Freunde zu befreien. Aber auch Darth Vader darf man eskortieren um eine gewisse Prinzessin Leia gefangen zunehmen und selbst Imperator Palpatine darf man steuern. Als Krönung kann man dann ganz im Stile der Episode 4 den Todesstern einsetzen um Alderaan zu pulverisieren.
Als weitere nicht spielbare Partei treten die neutralen Piraten in Erscheinung. Auch die einheimische Bevölkerung der Planten wie Wookiees oder Banthas stehen einem entweder als Gegner oder Verbündeter zur Verfügung.

Galaxiskarte

Das ganze Geschehen läuft auf einer strategischen, 43 Planeten umfassenden Galaxiskarte ab, ähnlich Rome – Total War oder dem Brettspiel Risiko. Bei weitem nicht alle Planeten sind mit Missionen verbunden. Viele kann man, so man will, zwischen den Missionen erobern. Dies ist dem Spieler auch anzuraten, da die Planeten fast alle irgendwelche Boni bringen. Hat man etwa Fondor unter Kontrolle, so reduzieren sich die Kosten für die Fregattenproduktion. Ryloth hingegen bringt einen satten Gesundheitsbonus für alle Sturmtruppen. Nicht alle Planeten stehen von Anfang an zur Verfügung. Nach gelösten Missionen werden weitere auf der galaktischen Karte freigeschaltet. Das Einheitenlimit wird durch die Anzahl annektierter Planeten immer weiter erhöht.
Jeder Planet hat auch unterschiedlich viele Gebäudebauslots auf seiner Oberfläche. Das reicht von Null auf Gasplaneten wie Bespin, bis hin zu acht, etwa auf Nal Hutta. Klar das auch dies ein Eroberungsgrund ist, da die einzige Ressource im Spiel, die Credits, von Minen auf den Planeten gefördert werden. Mehr Planeten, mehr Minen, mehr Credits. Es will aber genau überlegt werden mit welchen Gebäuden man die Slots belegt. Sollen Kasernen oder Fabriken für Truppennachschub sorgen oder sollen lieber Verteidigungsanlagen wie Turbolaserturm oder ein Schildgenerator auf der Planetenoberfläche stehen.
Auch Cantinas für Schmuggler (stiehlt dem Gegner Credits) oder Huttenpalast für Kopfgeldjäger (findet und eliminiert Schmuggler) sind möglich. Für Boden und Weltraum gibt es jeweils vier Technologiestufen (das Imperium hat im Weltraum fünf wegen des Todessterns). Während das Imperium durch Forschungsgebäude die Technologiestufe erhöht, kommen die Rebellen ausschließlich durch Diebstahl an neue Stufen. R2-D2 und C-3PO können auf jedem feindlichen Planeten auf einen Diebstahlslot gezogen werden und klauen somit wertvolle Technologien.

Zug um Zug

Von der Galaxiskarte zoomt man ganz einfach zu einer detaillierten Ansicht des angewählten Planeten. Hier hat man dann drei Felder für drei mögliche Flottenverbände im Orbit. Die einzelnen Schiffe und Bodentruppen lassen sich hier ganz einfach per Drag und Drop neu ordnen und so neue Verbände zusammenstellen. Gleichzeitig sieht man die Bauslots und die Raumstation die den Planeten umkreist. Bei letzterer werden, je nach Technologiestufe, die entsprechenden Raumfahrzeuge gebaut. Außerdem dient sie als letzte Verteidigungsbastion im Orbit, falls es zu einem Angriff kommt und keine Flotte zum Schutz da ist.
Um das standardmäßig im unteren HUD angebrachte Baumenü zu nutzen, muss man nicht extra den Planeten angezoomt haben. Dafür reicht die einfachen Anwahl auf der Galaxiskarte. Auf selbiger schiebt man dann auch seine Flotten- und Truppenverbände in Echtzeit hin und her. Trifft man dabei auf den Feind kommt es in zwei Stufen zum Kampf um den Planeten. Erst geht es um den Orbit in einer Raumschlacht und dann nimmt man im Bodengefecht den Planeten vollends ein.

Raumschlacht

In Raumschlachten ist das Einheitenlimit auf 20 begrenzt (größere Einheiten zählen als mehrere Einheiten). Je nachdem mit was für einer großen Flotte man „angereist“ ist, kann man dann bei Verlust von Raumschiffen solange Verstärkung rufen, bis die Flotte aufgebraucht ist. Siegbedingung ist immer, das alle gegnerischen Schiffe und die eventuell vorhandene gegnerische Raumstation eliminiert werden. Optisch wird dem Spieler ein 3D-Raum vorgegaukelt. Die Scharmützel finden allerdings der Übersicht halber auf zwei Ebenen statt.
Kleine Schiffe wie TIE-Fighter oder X-Wing sausen unheimlich schnell durch den Orbit, während große Einheiten wie Imperialer Sternenzerstörer oder Nebulon-B-Fregatte hohe Feuerkraft haben aber nur sehr schwerfällig auf Kurswechsel reagieren. Die kleinen Flitzer bieten für Gegner nur ein Ziel, während man bei den Großen mehrere Systeme wie Schilde, Hangar, Laser usw. nacheinander einzeln ausknipsen kann bis das Monstrum dann optisch spektakulär in seine Einzelteile zerbricht. Vom Papier her hat jede Einheit ihre Kontereinheit, übermächtige Schiffe gibt es (bis auf den Todesstern) im Spiel nicht. Allerdings verlaufen die Schlachten dermaßen hektisch, dass man diese ganzen Kenntnisse über die Eigenschaften der Schiffe vergessen kann und mit geballter Feuerkraft der kompletten Flotte auf ein Ziel besser weiterkommt. Um die einzelnen Schiffe nach ihren Fähigkeiten zu sortieren und dann gezielt gegen den entsprechenden Gegner einzusetzen, bleibt bei dieser Hektik, trotz Pausenfunktion, gar keine Zeit. Auch die unterschiedlichen Spezialfähigkeiten wie Flächenbeschuss oder Antriebsschub gehen so ziemlich unter.
 
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