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Day of Defeat Source
Taktik-Shooter
von Valve, EA
PCFebruar 2006
  Infosheet News (7)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
85 %
Test lesen
Magazine: 83 %
Unsere Leser: 80 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die Brücke rechts gilt es zu verteidigen
Screen 2
Selbst ein schöner Sonnenuntergang hält die Truppe nicht vom Kämpfen ab
Screen 3
Dieses Fahrzeug lässt sich leider nicht steuern
Screen 4
Die Umgebung kann man leider nicht zerstören

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Aktuellste News zum Spiel

Day of Defeat Source ist schon seit geraumer Zeit über Valves Downloadportal Steam erhältlich, hat jetzt aber seinen Weg in die Händlerregale geschafft und steht für jeden Interessenten zum Kauf bereit. Die gute Nachricht vorweg: Für Day of Defeat Source ist Half Life 2 nicht erforderlich. Es ist also kein Add-on und lässt sich wie ein normales Spiel installieren. Dafür muss man es aber, wie bei Valve mittlerweile üblich, über Steam aktivieren lassen. Für alle die noch nichts von der ehemaligen Half Life-Modifikation gehört haben, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung:

Es war einmal ein kleiner Mod

Anfang 2001 entwickelten fleißige Fans einen Taktik-Shooter im Zweiten Weltkrieg für Half Life mit Namen Day of Defeat. Das Spiel wurde in den folgenden zwei Jahren fleißig weiterentwickelt, bis 2003 Valve das Potenzial erkannte und das Ruder selbst in die Hand nahm. Zusammen mit Activision veröffentlichte Valve dann im Mai 2003 das Spiel als Stand Alone-Produkt und bekam bei uns ganze 79 %. Als im September 2003 Steam offiziell an den Start ging, wurde Day of Defeat aufgrund großer Beliebtheit kurzerhand im November mit ins Boot genommen. Es sollten aber noch weitere zwei Jahre ins Land ziehen, bis das Spiel seine verdiente Neuauflage erhielt. Im September 2005 war es dann soweit und Day of Defeat Source wurde veröffentlicht, aber leider nur über Steam. Nach langem Hin und Her hat es der Taktik-Shooter letztendlich doch noch in den Handel geschafft. Ob sich das Warten gelohnt hat und welche Änderungen Veteranen in Kauf nehmen müssen, erfahrt ihr nun im folgenden Test.

Mann gegen Mann

Das Spielprinzip von Day of Defeat Source ähnelt entfernt dem Conquest-Modus aus Battlefield 2. Zwei Parteien, in diesem Fall Achsenmächte und Alliierte, versuchen auf insgesamt sechs verschiedenen Karten, die realen Schauplätzen nachempfunden sind, fünf Flaggen zu erobern und zu halten. Dabei ist taktisches Vorgehen wärmstens zu empfehlen, denn blindes Lostürmen führt nur selten bis gar nicht zum Erfolg.
Das fängt schon bei der Wahl der Charakterklasse an. Gab es in der Ur-Version noch weitaus mehr Klassen, wurde die Zahl auf sechs verschiedene Soldaten für jede Partei reduziert. Darunter finden sich beispielsweise Nahkampfsoldaten, Scharfschützen und MG-Schützen. Jede einzelne Klasse hat dabei Vor- und Nachteile. So ist der Nahkampfsoldat besonders schnell und flink unterwegs, besitzt dafür aber nur ein schwaches und ungenaues Maschinengewehr. Im Gegensatz dazu gibt es den durchschlagkräftigen MG-Schützen. Dieser kann sich nur langsam fortbewegen, hat dafür aber umso mehr geballte und konzentrierte Feuerkraft, jedoch auch nur dann, wenn sein schweres Maschinengewehr im Liegen oder auf einer geeigneten Oberfläche aufgestellt wird. Tut man das nicht, ist dieses virtuelle Tötungswerkzeug unkontrollierbar und äußerst ungenau. Ähnlich sieht es bei den anderen vollautomatischen Feuerwaffen aus. Um die Trefferquote zu erhöhen, sollte man nur kniend oder liegend schießen, sonst kann es einem passieren, dass man ein ganzes Magazin verheizt, ohne jemanden getroffen zu haben. Die Handhabung der Bleispritzen ist zu Anfang besonders gewöhnungsbedürftig und erfordert einiges an Übung, bevor man mal überhaupt was trifft.
Hat man selber mal das Zeitliche gesegnet, ist man nicht zum Zuschauen verdammt, sondern kann nach wenigen Sekunden am festen Startpunkt der eigenen Partei, eine andere Klasse wählen und erneut loslegen. Einen Sanitäter wie in Battlefield 2 gibt es nicht. Um die Spielbalance zu halten, sind einige besonders starke Klassen wie z. B. der Scharfschütze, der mit fast jeden Treffer einen Gegner tötet, nur in begrenzter Anzahl vorhanden. Nutzbare Fahrzeuge gibt es in Day of Defeat Source leider nicht.

Auf in die Schlacht!

Nachdem man sich für einen Recken entschieden hat, zieht man aus dessen Sicht in den Kampf. Es gilt auf jeder Karte fünf Punkte einzunehmen, deren momentaner Besitzer in der oberen linken Bildschirmseite angezeigt wird. Einen Punkt erobert man, indem sich ein Spieler einfach für ein paar Augenblicke neben die Flagge stellt. In jedem Level gibt es außerdem mindestens eine Stelle, die nur durch zwei Soldaten besetzt werden kann. Dort findet dann größtenteils die meiste Action statt, da diese Stellungen weitaus schwieriger einzunehmen sind. Die Fraktion, die als erste alle Plätze besetzt hat, gewinnt die Runde und der Kampf beginnt wieder von vorn.
 
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