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Test: Rainbow Six: Lockdown

Es hat zwar ein Weilchen gedauert, aber nun ist Rainbow Six da angekommen, wo es eigentlich herkommt: auf dem PC.
 Rainbow Six: Lockdown
Es ist schon ein Kreuz mit den verdammten Terroristen. Stets verbreiten sie Angst und Schrecken unter der Bevölkerung und jedes Mittel ist ihnen dabei recht. Ganz egal ob sie nun Bin Laden, Al Sarkawi oder Daniel Küblböck heissen: sie sind abgrundtief böse und müssen bis aufs Messer bekämpft werden. Auch im neuesten Ableger der wohlbekannten Rainbow Six-Reihe geht es wieder diversen Totschlägern an den Kragen, wenn auch etwas anders als man es von den bisherigen Teilen der Serie gewohnt ist.

Story

Finstere Dunkelmänner nutzen die Gunst der Stunde um in den chaotischen Zuständen eines Putschversuchs aus einem Forschungskomplex in Südafrika eine Biowaffe zu stehlen. Dabei handelt es sich um „Legion“: ein Virus das Gegner sofort tötet und sich relativ schnell wieder in der Luft verflüchtigt, so dass für eigene Truppen keine Gefahr mehr besteht. Als wäre das alles nicht genug, verschachern die Gangster den grünen Glibber auch noch an diverse andere Terrororganisationen und Despoten weiter.
Klarer Fall: nur die Härtesten der Harten können jetzt noch den Karren aus dem Dreck ziehen. Und weil das halt ein Tom Clancy Spiel ist (und Sam Fisher gerade anderweitig zu tun hat) wird die Multi-Kulti-Truppe Rainbow Six auf den Plan gerufen. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Teamleaders „Ding Chavez“ der seine jeweils drei vorgegebenen Mitstreiter durch insgesamt 15 Einzelspielermissionen führen muss.

Ich hab ja überhaupt keinen Plan!

Kenner der alten R6-Teile werden sich bei R6: Lockdown umgewöhnen müssen, denn gegenüber den Vorgängern gibt es einige schwerwiegende Veränderungen im Gameplay. Während frühere Vertreter der Serie echte Taktikshooter waren, geht R6:Lockdown mehr in Richtung „Mainstreamsballerei“ ähnlich wie z.B. Shadow Ops: Red Mercury. Die sicherlich wichtigste Änderung: es gibt keinerlei Planungsphase mehr. In den Vorgängern konnte man noch vor jeder Mission das Vorgehen seiner Teams anhand eines Grundrissplans detailliert festlegen, was auch ein ganz besonderes Merkmal der Reihe war. Auch konnte man in den Vorgängern noch durch die einzelnen Teammitglieder durchschalten, was auch ganz automatisch geschah wenn die Spielfigur, die man steuerte, starb. In R6: Lockdown lenkt der Spieler ausschliesslich „Ding“ und wenn der ins Gras beisst, ist die Mission grundsätzlich vorbei. Dafür ist es aber egal ob ein anderes Teammitglied während einer Mission ausfällt. Der steht dann in der nächsten wieder frisch auf der Matte. Geblieben ist lediglich die Möglichkeit seine Leute vor Missionsbeginn auszurüsten, wobei das eigentlich nur bei Chavez Sinn macht, da man die anderen ja eh nicht direkt steuern kann.
Zumindest die Ausrüstung lässt keine Wünsche offen. Diverse Maschinenpistolen, MGs, Schrotgewehre, Pistolen und immerhin ein Granatwerfer lassen sich auswählen. Scharfschützengewehre a la AWP fehlen allerdings, trotzdem sind es deutlich mehr Knarren als bei den Konsolenversionen, auch wenn man fairerweise sagen muss, dass sich die meisten Schießeisen nur unwesentlich voneinander unterscheiden. Ausserdem kann man an den meisten größeren Bleipusten noch Schalldämpfer (eher unnütz), größere Magazine oder Zielfernrohre anbringen. Ein Satz Hand- und Blendgranaten darf natürlich auch nicht fehlen. Zu guter Letzt darf man sich noch einen von vier Tarnanzügen aussuchen, was spielerisch allerdings schnurzpiepegal ist. Weder ist man für den Gegner schlechter sichtbar noch schützen andere Tarnanzüge irgendwie besser.
Dann geht's los. Ein kurzes Briefing erklärt die jeweilige Lage anhand von kurzen Videoschnipseln, Bildern und einer (während der erträgliche Ladepausen eingeblendeten) Übersichtskarte. Komisch: bei der Konsolenfraktion gab es noch zusätzliche Rendersequenzen die die Story weitererzählten. Warum hat man die gekickt?

Bewegt euch, ihr müden Säcke!

Die insgesamt 15 Einsatzorte sind thematisch bunt gefächert und in zwei bis drei Abschnitte unterteilt, zwischen denen nachgeladen wird: mal muss man sich durch eine Tiefgarage, Hinterhöfe und zerbombte Straßen kämpfen, um zum Schluß einen Präsidenten aus der Hand von Putschisten zu befreien. Wieder in einer anderen Mission schleicht man sich durch eine Höhle in ein Terroristencamp um einen vermissten Kollegen rauszuhauen. Für solche Nacht- oder Höhlenwanderungen empfiehlt sich übrigens der Einsatz des Nachtsichtgeräts das man standardmäßig dabei hat. Ein zweiter Sichtmodus lässt einen Bewegungen sogar durch Wände erkennen.
Screen 1
War ja klar. Immer fährt mir der Zug genau vor der Nase weg!
Screen 2
Hallo, ich bin von den Zeugen und heute mit Begleitung hier. Ich würde mich gerne mal mit ihnen über die Bibel unterhalten.
Screen 3
Man, in der Stadt herrscht ja das pralle Leben!
Screen 4
Zu Besuch bei Terrors.

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Rainbow Six: Lockdown

Packshot
Taktik-Shooter
von Ubisoft, Redstorm
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCFebruar 2006
PS2September 2005
XboxSeptember 2005

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will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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GameCaptain
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