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Test: SWAT 4 - The Stetchkov Syndicate
Bügelt Irrational die kleinen Macken des Hauptprogramms mit dem AddOn aus?
Im Addon SWAT 4 - The Stetchkov Syndicate bringt Irrational Games die Polizeitruppe Special Weapons and Tactics auf dem PC wieder in Stellung. Was gibt es neues?Déjà-vu-ErlebnisLaut Cover sollen wir im Addon die fiktive Stetchkov Bande stoppen. Da wird man doch nicht etwa dem Spiel erstmalig eine Story gegönnt haben? Ernüchterung – hat man wieder nicht. Die sieben neuen Missionen sind, wie schon im Hauptprogramm, nach wie vor eigenständige Einsätze, deren Zusammenhang eigentlich so gut wie nicht erkennbar ist.Zwischensequenzen fehlen nach wie vor, so dass wir wieder alle Infos zur Mission dank eines öden (immerhin vorgelesenen) Textbriefings erhalten. Danach rüsten wir wie gehabt das fünfköpfige Team aus, wählen den Startpunkt (Vorder- oder Hintereingang) und befinden uns auch schon mitten im Einsatz. Hier erkennen wir sofort, dass sich leider grafisch überhaupt nichts getan hat. Der Zahn der Zeit nagt an den Pixeln und alles wirkt daher, knapp ein Jahr nach SWAT 4, etwas betagt. Nach wie vor gibt es die bekannten Clippingfehler und einige Details wie Tapeten, Lampen oder andere Texturen wurden direkt aus dem Hauptprogramm übernommen. Kein Wunder also, wenn wir hin und wieder meinen an einem Einsatzort schon einmal gewesen zu sein. Ganz krass wird dies beim Einsatz bei einem Rockkonzert. Konzert? Musik? Disco? Da war doch was? Richtig, im Hauptprogramm gab es schon einmal die Geiselnahme in einer Diskothek. Nur gut das die anderen Einsatzorte wie U-Bahn, Altersheim oder Spielhölle neu sind. Allerdings schaffen es die Entwickler nicht solche Gänsehauteffekte wie etwa beim Massenmörder Fairfax von SWAT 4 zu schaffen. Kurzum, die gute Atmosphäre konnte nicht aus dem Hauptprogramm übernommen werden. TreppenwitzUm so mehr freuen wir uns allerdings, dass das fast perfekte Befehlsmenü übernommen und nochmals verbessert wurde. Nach wie vor geben wir alle Befehle über das Roll-Over-Menü mit der Maus inkl. einiger weniger Tastaturbefehle. Neu sind sogenannte Go-Codes. Geben wir ein Kommando und halten dabei die Strg-Taste gedrückt, merken sich die KI-Kollegen das Kommando und befolgen es erst, wenn wir wieder die Leertaste drücken. Nutzen? Diese aufgehobenen Befehle sind besonders nützlich, wenn wir unser Team aufteilen um etwa einen Raum von mehreren Seiten aus zu stürmen. Früher ging das auch, war aber mit dermaßen vielen Klicks und Tastengehämmere verbunden, dass dies in der Hektik des eigentlichen Zugriffs kaum möglich war. Nun reicht ein Tastendruck und der angesparte Befehl wird vom Team ausgeführt.Letzteres kann wieder mit einer guten künstliche Intelligenz und Wegfindung glänzen. Allerdings häufen sich im Addon unerklärlicherweise Situationen, in denen die KI-Kollegen zu schnell nach vorn stürmen. So werden fliehende Gegner ohne an die eigene Deckung zu denken gnadenlos verfolgt. Treppen sind neuerdings auch ein großes Manko. Hier wird erst hoch gerannt und dann geschossen. Dank dieser Taktik kommen einige Kollegen erst gar nicht am Treppenabsatz, sondern gleich ganz oben im Himmel an. Nur gut das wir da wieder als Unterstützung ein bis zwei Scharfschützen auf den umliegenden Dächern haben. Zu diesen können wir wieder Umschalten und so bereits einige Gegner im Vorfeld ausknipsen. Neue AusrüstungDie neue Ausrüstung und die neuen Waffen müssen wir uns im Addon neuerdings verdienen. Nach abgeschlossenen Einsätzen gibt es u.a. Belohnungen in Form eines Nachtsichtgeräts, einer Munitionstasche (für zusätzliche Munition) oder etwa der aus SWAT 3 bekannten Leuchtstäbe. Gebraucht haben wir diese Dinge eigentlich nie, nur zum testen haben wir sie benutzt. Auch die neuen Waffen wie etwa das Cobra-Betäubungsgewehr, das Colt-Präzisionsgewehr oder der 40mm Granatwerfer (wahlweise mit Gummigeschossen, CS-Gas-Granaten, Blendmunition oder Stinger) haben wir beim Test gern ausprobiert, mehr aber auch nicht. Viel wichtiger ist die bekannte Ausrüstung, wie etwa der Opti-Stab, die wieder komplett zur Verfügung steht.Öfter benutzt haben wir die neue Nahkampffunktion. Gegner oder Zivilisten die sich gegen die Verhaftung wehren, mussten bisher umständlich mit Pfefferspray oder anderen nicht-tödlichen Waffen zur Kooperation gezwungen werden. Jetzt reicht ein Tastendruck und ein Faustschlag bringt auch die Uneinsichtigsten zur Vernunft. Smash-and-GrabDer Multiplayer-Modus wurde ebenfalls aufgewertet. So können nun maximal zehn Spieler die beliebten Koop-Einsätze spielen. Speziell für den Koop wurden auch neue und erweiterte Server-Optionen mit verbesserter Statistik eingebaut. Endlich funktioniert auch das integrierte Voice over IP-Programm, so dass wir nicht mehr auf externe Software wie Teamspeak zurückgreifen müssen.Neben den bekannten Modi aus SWAT 4 gibt es auch noch eine neue Variante Smash-and-Grab. Diese entpuppt sich bei genauerem hinsehen als eine Capture-the-Flag-Variante. Hierbei luchsen sich zwei Teams (SWAT und Verdächtige) statt einer Fahne allerdings einen Aktenkoffer ab. |
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SWAT 4 - The Stetchkov Syndicate
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