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American Conquest - Divided Nation
2D-Echtzeitstrategie
von CDV, GSC Game World
PCFebruar 2006
  Infosheet News (4)

Test

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Bewertungen

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Screenshots zum Test

Screen 1
Gefecht in der Wildnis
Screen 2
Im Zeltlager werden geflohene Truppen wieder aufgepeppelt

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Aktuellste News zum Spiel

Mit dem neuen Aufguss der American Conquest Reihe versuchen die Entwickler von Revolution Strategy nun den Sezessionskrieg ins Rampenlicht zu rücken. Nebenher werden auch der Texanische Unabhängigkeitskrieg und die Schlacht von St. Louis abgehandelt. Ob der Exkurs wohl gelungen ist?

Amerikanische Geschichte

Seit Sid Meiers Gettysburg warten Echtzeitstrategiefans auf eine neue Umsetzung des amerikanischen Bürgerkriegs von 1862-65. Einige haben es versucht und alle mussten sie sich, meiner Meinung nach, dem Spiel von Sid Meier geschlagen geben. Jetzt startet ein neuer Versuch mit der fast schon mumifizierten Cossacks-Engine. In verschiedenen Kampagnen kann man sich an mehreren Feldzügen beteiligen. Dazu stehen die Feldzüge von namhaften Generälen wie ‚Stonewall’ Jackson, Robert E. Lee oder Ulysses S. Grant zur Auswahl. Daneben sind auch Feldzüge während des Texanischen Unabhängigkeitskrieges oder der Schlacht von St. Louis verfügbar. Eine Story sucht man aber vergeblich. Die Feldzüge bestehen im Endeffekt nur aus nacheinander freischaltbaren Szenarien. Im Spiel selbst konzentriert sich alles auf die taktische Ebene. Mit einer gegebenen Anzahl Truppen muss man das vorgegebene Ziel erreichen. Das können Angriffe auf feindliche Stellungen sein, das Verteidigen einer Position und ähnliches. Bei der recht großen Anzahl von Szenarien wird das aber recht schnell langweilig, da sich nicht viel ändert. Neben den regulären Kampfeinheiten, bei denen man das Gefühl hat, das eine so gut ist wie die andere, besitzt der Spieler auch Pioniere. Mit diesen Soldaten baut er das Zeltlager der Armee auf. Die Auswahl der Zelte geht dabei vom Hauptquartierszelt über Sanitätszelt, Feldküche bis hin zum Offizierszelt. Schade nur, dass der Spieler irgendwie von Beginn an im Dunklen über die Funktion der Zelte gelassen wird. Denn die Truppen sind trotzdem auf dem Feld. Da wäre ein Tutorial nett gewesen. Einfach die DVD einlegen und los, ist also nicht. Stattdessen muss man ein paar Blicke in die recht umfangreiche Anleitung werfen. Tatsächlich findet man dort auch etwas. Die Zelte dienen der Unterstützung der Truppe, so kann man mit dem Sanitätszelt Sanitäter und mit dem Offizierszelt Offizier ausbilden. Die einen dienen zum Aufstocken der Truppe und die anderen zur Reorganisation zerstreuter Truppenteile, die ihren Anführer verloren haben. Suchen muss aber trotzdem. Damit es nicht zu langweilig wird, hat Revolution Strategy den Einzelgefecht-Modus etwas anders gemacht. Hier bildet man Arbeiter in einem Haus aus, die man dann in eine Farm oder Bahnhof steckt, um sie dort in Truppen umzuwandeln. Ähnlich läuft dann auch der Multiplayer ab.

2002 – lang ist’s her

Steuerung und Technik von Divided Nation lassen sich leicht unter einem Wort zusammenfassen: „ALT“. Mit Cossacks und dem ersten Ableger American Conquest konnte man noch gut leben. Mittlerweile hat sich aber einiges getan, was aber ohne Spuren an den Entwicklern vorbeigegangen sein muss. In Zeiten von 3D, verschiedenen Blickwinkeln, Zoom, Effekt-Shadern und vielem mehr, versucht eine kleine Softwareschmiede mit dem Aufguss des Aufguss Geld zu machen. In den Schlachten verliert man schnell die Lust, denn auch bei hohen Auflösungen können die Einheiten weiter schießen, als man sehen kann. Und das ist auch noch bei 1280 mal x so. Besitzer von 15“ TFT-Monitoren sollten es also gar nicht erst versuchen. Das ist aber noch nicht das nervigste. Zwar reagieren die Einheiten ganz gut auf Steuer- und Angriffsbefehle, aber das Auswählen ist dafür umso schwerer. Die Klick-Gebiete der Einheiten sind zu klein. Zum Glück sind die meisten Einheiten in Regimentern zusammengefasst, das vereinfacht etwas die Steuerung. Nach dem ersten Angriff merkt man aber schnell, dass das nichts wert ist, weil plötzlich fast alle Einheiten einzeln zu steuern sind. „Was ist da los?“, fragt man sich zu Recht. Alle Versuche die Einheiten wieder zu organisieren bleiben dann erstmal für den Einsteiger ohne Erfolg. Später kann man dass aber mit neuen Offizieren, Fahnenträgern und Trommlern beheben.
 
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