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Test: Getting Up: Contents under Pressure
Hoch angepriesen - aber kann Getting Up mit mehr als nur Innovation aufwarten?
Exotische Spiele haben es in der Regel nicht leicht, gegen die bewährte Konkurrenz zu bestehen. Sie sprechen meist eine zu kleine Zielgruppe an und verschwinden schnell wieder vom Markt. Doch was passiert, wenn sich DIE Größe der internationalen Graffiti-Szene Marc Ecko dazu bereiterklärt, seinen Namen und seinen Einfluss für ein einzigartiges Erlebnis herzugeben? Heraus kommt ein Spiel, das versucht die Welt der Sprayer dem anspruchsvollen Spieler näher zu bringen und ihn dafür zu begeistern. Aber ist Getting Up wirklich die Innovationshoffnung, als die es die letzten Monate angepriesen wurde?Hi, my name is TraneAuf den Straßen herrscht Chaos, Banden bekriegen sich rund um die Uhr, Arbeit gibt es kaum, die Cops sind korrupt und prügeln auf alles ein, was sie sehen, die Stadt gleicht einem riesigen Ghetto. New Radius heißt unser Zuhause. Hier steigen wie ein in die Welt des Underground-Sprayers und Protagonisten Trane. Er erzählt uns eine Geschichte voll von Respekt und Style in der Sprayer-Szene. Bereits das stimmige Intro zeigt uns, was uns in dieser fiktiven Zukunftswelt erwartet.Trane hat es nicht leicht, noch nicht mal zu Beginn seiner Reise. Er will doch nur ein bekannter Sprayer und von den ganz Großen der Szene anerkannt werden. Doch bereits sein Vater starb auf der Straße und leider versteht nicht mal die eigene Oma sein Bestreben. „Du musst mit diesem Graffiti Künstler Unsinn aufhören“, sagt sie und setzt ihn vor die Tür. Doch leider weiß sie nicht, dass er mittendrin steckt. Und dann geht’s los, wir können uns zum ersten Mal frei bewegen und befinden uns in einem sichtlich heruntergekommenen Viertel. Nach kurzem Herumrennen treffen wir bald auf einen anderen Sprayer, der aber wegläuft. Unsere erste Mission: Einen Weg aus dem Apartmentkomplex finden und den Sprayer stellen. Kein leichtes Unterfangen, wie sich schnell herausstellen soll, denn unsere große Schwäche ist es, alleine ohne Gang unseren Alltag zu bestehen - normalerweise ein tödliches Unterfangen. Und so werden wir schon nach kurzer Zeit von den ersten Gangs überfallen und in die Schranken verwiesen. Doch das hält uns natürlich nicht davon ab, weiter unser Ziel zu verfolgen und zu beweisen, dass wir kein „Toy“ sind. Respekt ist allesDoch was macht ein Sprayer eigentlich den ganzen Tag? Schon zu Beginn merken wir schnell, dass unsere Hauptbeschäftigung das Sprayen, Taggen und Bomben ist. Das eigentlich gewöhnliche Spielprinzip wirkt durch diesen Aspekt frisch und unbenutzt. Das Spiel ist dabei unterteilt in Missionen, in denen es gilt bestimmte Ziele zu erreichen. Diese geben meistens vor, gegnerische Graffitis an der Wand zu übersprühen. Als Hilfe können wir durch simples Drücken einer Taste eine Art Voraussicht aktivieren, in der wir sehen was wir machen müssen und was wir machen können. Orangene Kreuze markieren dabei die eigentlichen Missionsziele. Blaue und weiße Kreuze sind optionale Aufgaben wie z.B. eine Wand mit einer bestimmten Anzahl an Logos zu bemalen oder sämtliche Schilder in einer Gegend zu taggen. Erfolgreich abgeschlossene Aufgaben bringen uns Respektpunkte. Wenn wir eine bestimmte Menge erreicht haben, lernen wir unter anderem neue Graffitis, Logos und Styles. Diese können dann im so genannten Blackbook vor jeder Mission editiert und ausgesucht werden. |
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