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Test: DTM Race Driver 3
Diesmal ohne Story dafür aber mit noch mehr Rennserien, Strecken und Fahrzeugen. Ein Rundum-Glücklich-Paket also?
Für die einen ist es nur ein Rennspiel - für die anderen das wohl umfangreichste Racing-Erlebnis der Welt. Die Rede ist von Codemasters Ultimate Racing Simulator, der mit DTM Race Driver 3 (DTM 3) in die dritte Runde geht.Vielfalt purDTM 3 fängt da an wo DTM 2 aufgehört hat. 35 verschiedene Rennklassen die in über 100 Meisterschaften gefahren werden können, bieten wieder Abwechslung pur. Dabei kommt man als Rennfahrer wieder von einem Extrem ins andere. Gerade noch mit einem V6 Clio auf der Asphaltpiste unterwegs, findet man sich ein Rennen später schon am Lenkrad eines Monstertrucks auf einem staubigen Schmuddelkurs wieder. Auch alte Sterne glänzen noch und so kurvt man in legendären Silberpfeilen Baujahr 1930 auf hochmodernen Rennstrecken umher. Aktuelle Formel 1 Technik darf man dann am Steuer eines BMW Williams F1 Boliden bewegen. Klassisch wird es wieder, wenn man zickige GT-Boliden der 70er oder gar einen Lotus Type 49 um die Kurven schmeißen muss. Aber auch Ausgefallenes wie Go-Karts oder Truckrennen sind genauso wie Rallye-Wettbewerbe oder Buggy-Rennen mit von der Partie. Einige der Rennserien, wie die namengebende DTM (basierend auf den Daten der Saison 2005), die V8 Supercars Australian oder die Indy Car-Serie sind voll lizenziert und kommen dadurch mit allen Orginalfahrzeugen, Originalnamen der Fahrer und Teams, sowie Originallackierungen samt Sponsorenaufklebern daher.Über 40 Rennstrecken (verschieden abgesteckt über 80 Kurse) der ganzen Welt haben es ins Programm geschafft. Darunter sind so klangvolle Originalstrecken wie Laguna Seca, Indianapolis Motor Speedway, Hockenheimring, Silverstone, Nürburgring, Adelaide oder Spa Francorchamps. Dazu gesellen sich auch noch allerhand fiktive Kurse für die Rallye-Wettbewerbe. Meine WelttourneeWie im Vorgänger liegt der absolute Fokus auf dem Karrieremodus, nun Welttournee genannt, in dessen Verlauf man 32 Level abschließen muss. Wer nicht so lange fahren will, kann sich auch wieder für Geld bei Codemasters individualisierte Cheats kaufen und so bereits sofort alles freischalten. Pro Stufe stehen nun (bis auf das Finale und den Anfang) immer drei Rennklassen zur Auswahl. Kommt ihr zum Beispiel in Level 19 mit den US Muscle Cars nicht klar, dann stehen immer noch Japanische Tourenwagen oder Off-Road-Buggys zur Auswahl. So findet sicher jeder seine Serie um den nächst höheren Level durch die vorgegebenen Ziele freizuschalten. Siege sind dabei nicht immer Pflicht, meist reichen auch schon Podestplätze. Die Minimeisterschaften in diesem Modus sind meist nur wenige Runden lang, wodurch man sich anfangs nicht all zu viele Gedanken um Reifenverschleiß etc. machen muss.Auf eine Seifenoper-Story wurde diesmal verzichtet, was auch alle Beschränkungen wie vorgegebene Startplatzierungen und das Fehlen von Qualifikationen aufhebt. Wahlweise darf man nun also den Startplatz auslosen lassen oder ihn nach einer Trainingssitzung selber in der Qualifikation ermitteln. Anfangs kann man darauf locker verzichten und das Feld von hinten aufrollen. Allerdings wird es im Spielverlauf immer schwieriger und so kann man bald nicht mehr auf eine Qualifikation verzichten. Immerhin gibt es mit Rick noch einen Manager im Spiel der uns in Rendervideos mit Infos zu Wagen, Rennen oder Material versorgt. Ganz wichtige Infos werden uns allerdings verschwiegen. Auf Sektorenzeiten kann man ja zur Not noch verzichten aber welche Platzierung man in der aktuellen Qualifikationen innehat, sollte schon angezeigt werden. So muss man erst die Qualifikationen beenden um zu sehen für welchen Startplatz die Rundenzeiten gereicht haben. Dies ist ein oberpeinlicher Fauxpas, den die Entwickler schnellstens per Patch beheben sollten!!! Nett: DTM 3 speichert nach jeder Rennserie wieder automatisch selbst ab. Läuft einmal ein Einzelrennen nicht so rosig, darf man fairerweise so oft man will neu einsteigen. Meine ProfikarriereAlle Rennserien und Fahrzeuge werden in der Welttournee auch für alle anderen Modis wie Profikarriere, Simulation oder Multiplayer freigeschaltet. Nur die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft steht sofort komplett zur Verfügung.Neu ist die Profikarriere, in der man bestimmten Themengebiete wie Oval-Rennen, Open-Wheel oder Classics in Minimeisterschaften freifahren kann. Hat man die entsprechenden Wettbewerbe schon in der Welttournee freigespielt, stehen sie auch hier sofort zur Verfügung. In der Oval-Disziplin beginnt man so etwa mit Rundenrennen in Buggys auf asphaltlosen Ovalkursen, geht über die Indy Car-Serie bis hin zur Königsdisziplin auf Ovalkursen, den Stock Car-Rennen. Zum Simulations-Modus gehört unter anderem wieder das „Zeitfahren“, bei dem man gegen seine eigenen Zeiten per Ghost-Fahrzeug antritt. Auch der Modus „Freies Rennen“ steht wieder zur Verfügung. Hier darf man alle freigefahrenen Meisterschaften nach belieben austragen und auch Meisterschaftsumfang, Rundenanzahl, Qualifikation, Boxenstopps und das Wagensetup selbst einstellen. Somit lässt sich hier etwa eine komplette DTM-, Indy Car- oder V8-Australian-Saison bei voller Rundenanzahl durchspielen. Eigentlich genügend Stoff für drei eigenständige Rennspiele. |
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DTM Race Driver 3

Renn-Simulation
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
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