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Test: Advent Rising
Im Stil spannender Science-Fiction-Filme erzählt dieser erste Teil einer geplanten Trilogie die Geschichte vom Ende einer Zivilisation und neuen Anfängen irgendwo im Weltraum.
| Alles beginnt irgendwo in den Weiten des Universums, hoch oben in der Umlaufbahn des von Menschen bewohnten Planeten Edumea, wo seit kurzem das riesenhafte Raumschiff einer noch unbekannten Alienspezies schwebt. Zusammen mit seinem großen Bruder Ethan begleitet Pilot Gideon, ein junger Draufgängertyp, nach kurzer Trainingsphase (sprich Tutorial) die menschliche Botschafterin auf der allerersten Kontaktmission. Neugier und gespannte Erwartung schlagen bei diesem Besuch schnell in blankes Entsetzen um. Zwar behandeln die so genannten Aurelianer ihre Gäste ausnehmend höflich - ja bringen ihnen sogar wie göttlichen Wesen tiefste Verehrung entgegen -, sie berichten jedoch von einer anderen Außerirdischenart, die demnach schon in wenigen Tagen die Vernichtung der gesamten edumeanischen Bevölkerung starten wird. Kaum wieder draußen im All, spitzt sich die Lage dramatisch zu: Die bösartigen N´Kul, welche sich selbst gern verharmlosend als „Die Suchenden“ bezeichnen, sind sogar noch früher als erwartet eingetroffen und die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel … Feuer frei!Auf einer actiongeladenen Tour durch verschiedene Raumstationen und über fremde Himmelskörper steuert man den sympathischen Gideon, der aller Dramatik zum Trotz nie um einen frechen Spruch verlegen ist. Standardmäßig ist dabei die Third Person-Perspektive in Gebrauch, auf Wunsch ist aber meistens auch per Knopfdruck der Wechsel in die Ego-Ansicht möglich.Als erstes lernt man zwar die Nahkampfattacken des Protagonisten kennen, diese spielen im weiteren Handlungsverlauf jedoch nur eine sehr untergeordnete Rolle. Stattdessen lässt Gideon meist mit Begeisterung die Waffen sprechen - welche in großer Zahl an Wänden herumhängen und von besiegten N´Kul zurückgelassen werden. Vom Maschinenpistolen-artigen, dauerfeuernden Schießprügel über Energiegeschosse und brutzelnde Elektroschocker bis hin zu mächtigen Raketenwerfern (ein Schuss: mausetot) lässt das futuristische Arsenal kaum Wünsche offen und lädt zum munteren Experimentieren ein. Gideon kann jeweils zwei Waffen tragen, die je einer Hand zugeordnet und bei Bedarf in Sekundenbruchteilen auf Tastendruck ausgewechselt werden. Eine kleine Besonderheit von Advent Rising ist das halbautomatische, abschaltbare Zielsystem, Flick-Targeting genannt (im Ego-Modus nicht verfügbar). In der Praxis bedeutet das, dass man zwar außerhalb der Kämpfe ganz normal mit dem rechtem Gamepad-Stick die Kamera dreht, in Gefechten jedoch auch durch ruckartige Bewegungen schnell zum nächsten Ziel schaltet und es bis zum erneuten Wechsel fest im Visier behält. Das bringt vielleicht nicht auf Anhieb immer das gewünschte Resultat, klappt aber nach kurzer Eingewöhnungsphase durchaus zufriedenstellend. Wird die shootertypische Kombination aus Tastatur und Maus verwendet, benutzt man einfach das Mausrad zum Anwählen der Gegner. Magier im Sci-Fi-StilFast ein wenig spät, dafür aber mit nicht zu unterschätzender Macht, kommen nach und nach übersinnliche Fähigkeiten ins Spiel. Ist ein Mensch in der Nähe, verstärken sich die natürlichen Zauberkräfte der Aurelianer, doch auch Gideon selbst entdeckt mit der Zeit immer mehr ungeahnte Talente an sich: So wirft er etwa wie ein Wilder tödliche Energiebälle durch die Gegend, löst flächendeckende Druckwellen aus oder errichtet kleine Schutzschilde.Auch diese Fähigkeiten werden den Händen zugeordnet, so dass man ganz nach Lust und Laune zwei Waffen, zwei Zauber oder eine effektvolle Kombination beider Stile gleichzeitig einsetzen kann. |
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