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Blood Rayne 2
Hack&Slay
von THQ, Majesco
PCFebruar 2006
PS2Februar 2006
XboxFebruar 2006
  Infosheet News (15)

Test

Screens (25)  

Bewertungen

GameCaptain
69 %
Test lesen
Magazine: 66 %
Unsere Leser: 77 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Man muss schon sagen: Netter Ausblick
Screen 2
Bei keiner einzigen Aktion fließt Blut

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Aktuellste News zum Spiel


Was verkauft sich am besten? Sex und Gewalt! Warum also nicht beides kombinieren und als Spiel auf den Markt hauen? Blood Rayne war mit diesem Prinzip mehr oder weniger erfolgreich und brachte schon damals viele Kontroversen auf, was die Darstellungsweise angeht. Wegen Nazi-Symbolen erschien das Spiel hierzulande überhaupt nicht. Wohl auch darum hat es sechs Monate gedauert, bis sich ein europäischer Publisher für das zweite Abenteuer der in jeder Hinsicht scharfen Halbvampirin gefunden hat.

Damals war alles besser?

Hitstorisch gesehen ist es eine ganze Weile her, seit dem unsere Antiheldin im ersten Teil ihre Messertänze aufführte. Damals musste sie es nämlich noch mit den bösen Nazis und ihrem eigenen Vater aufnehmen. Dieser segnete schließlich bei einem Unfall das Zeitliche und Rayne war fortan bemüht, jegliche seiner Nachkommen zu vernichten, mit anderen Worten, ihre Geschwister. Das muss Liebe sein. 60 Jahre sind inzwischen seit den Vorfällen damals vergangen. Doch keine Angst, wir spielen hier jetzt kein in die Jahre gekommene Mütterchen, die Gute sieht noch genau so hübsch aus, wie eh und je. Na ein Glück, dass Vampire nicht altern! Doch Rayne hat es leider nicht geschafft alle ihre Geschwister umzubringen (da war aber jemand fleißig bei der Zeugung) und die restlichen Verbliebenen haben einen neuen Kult gegründet, um die Vampire wieder zur vorherrschenden Rasse auf der Erde zu machen. Da läuten bei unserer Protagonistin natürlich die Alarmglocken und so bleibt ihr gar keine andere Wahl, als sich ein weiteres Mal durch Gegnermasse zu kloppen. Die Handlung während des Spiels ist trotz alle dem ziemlich dünn und nur sporadisch wird die Story vorangetrieben. Wer es bis zum Ende durchhält, besiegt die Brut nach ca. zwölf Stunden Spielzeit.

Der Alptraum eines jeden Vampirs

Unsere Hauptaufgabe im Spiel ist es, wie auch schon im Vorgänger, alles zu töten was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Dafür bedienen wir uns auch dieses Mal unserer langen Messerchen, die wir an den Armen haben. Gesteuert wird die Lady mit Maus und Tastatur. Das Kampfsystem ist umfangreich, aber eigentlich schon zu komplex. Ganze sechs Angriffsknöpfe gilt es zu kombinieren. Klingt in der Theorie zwar abwechslungsreich, scheitert in der Praxis jedoch an den umständlichen und unbrauchbaren Kombinationen. Meist reichen nämlich Standardattacken, welche aber durchaus auch Fingerakrobatik abverlangen. Ein Gamepad vereinfacht hier zwar erheblich die Steuerung, dafür dürfen wir uns dann aber mit der freien Kamera herumärgern.
 
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