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Test: Commandos Strike Force
Von 2D-Strategie zur 3D-Action. Gelingt der Elitetruppe und dem Spieler der Umstieg?
Seinerzeit auf dem PC standen die Commandos für anspruchsvolle Echtzeittaktik. Jeder Charakter hatte seine speziellen Eigenschaften und mit ihm oder mehreren mussten die kniffligen Missionen bewältigt werden. Nicht zuletzt dank der wunderschönen 2D-Grafik hatte die Serie viele Fans auf der Welt. Doch nach dem dritten Teil wurde es still um die Pyro Studios. Knapp drei Jahre später kehrten die Entwickler jedoch dem isometrischen den Rücken und versuchen nun die Erfolgsserie ins Zeitgemäße umzusetzen. Hatten sie Erfolg bei der Sache?Dreikampf mal andersStrike Force ist auf den ersten Blick eine Mischung aus Medal of Honor und dem klassischen Commandos. Jedoch mit einigen Unterschieden. Ein Pluspunkt: Eine Geschichte ist rahmenbedingt vorhanden. Erzählt werden einmal mehr die Abenteuer einer Elitetruppe, welche dieses Mal aber nur noch aus Green Beret (dem Kämpfer), Spion und Scharfschütze besteht. Abwechselnd schlüpfen wir in deren Rolle, jeder der drei spielt sich dabei erwartungsgemäß unterschiedlich. Neu ist allerdings, dass sich die Spezialisten untereinander nicht sonderlich mögen. Jeder verdächtigt nämlich den anderen des Verrats seitdem bekannt ist, dass ein Maulwurf in den alliierten Reihen sein Unwesen treibt.Mit diesem Wissen stürzen wir uns ins Abenteuer. In den ersten Missionen werden wir dabei in das Spiel eingeführt. Gut gelöst: Das Tutorial ist keine langwierige und unrealistische Extramission, sondern geschickt in den Spielverlauf eingearbeitet. So macht uns das Spiel nach und nach mit den Fähigkeiten der einzelnen Leute bekannt, während zu Beginn jedes Levels zusätzlich immer Kamerafahrten das Terrain vorstellen. Zwischendurch gibt’s meist aufwendig gemachte und atmosphärische Scriptsequenzen, welche die Geschichte vorantreiben und die einzelnen Missionen meist sinnvoll miteinander verknüpfen. 14 an der Zahl gilt es zu bewältigen, wobei vor allem gegen Ende der Schwierigkeitsgrad doch ziemlich angezogen wird. Zum Glück sind die Abschnitte auch ziemlich abwechslungsreich. In einer Mission müssen wir z.B. mit dem Spion Generatoren sabotieren, in einer anderen mit dem Green Beret Gefangene befreien. Nach gut 12 Stunden staunen wir über die Namen der Entwickler. And ActionDas Prinzip der taktischen Rollenverteilung wurde auch beim Ego-Shooter umgesetzt. In einigen Missionen spielen wir beispielsweise Spion und Green Beret simultan. Per Knopfdruck lässt sich hier bequem zwischen den Protagonisten hin und her schalten und entscheiden, welche Aktion von welchem Spieler jetzt am günstigsten ist. Stirbt einer der beiden, muss die Mission allein mit dem Verbliebenen bewältigt werden. Wir sind allerdings nicht immer im Team unterwegs. Viele Missionen sind Ein-Mann-Einsätze und stellen so teilweise das alt eingesessene Spielprinzip doch in Frage. Auch kann es vorkommen, dass wir nicht frei wählen dürfen, wen wir gerade spielen, in einigen Missionen baut die Reihenfolge der Figuren aufeinander auf. Wenn der Scharfschütze aus sicherer Entfernung ein Gebiet von Gegnern befreit, bekommen wir kurz darauf die Kontrolle des Spions und müssen es infiltrieren. |
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70%
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Commandos Strike Force

Taktik-Shooter
von Eidos, Pyro Studios
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
von Eidos, Pyro Studios
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
| PC | März 2006 | |
| PS2 | März 2006 | |
| Xbox | März 2006 |
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