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Test: War World
Ein würdiger Erbe für MechWarrior?
Raus aus dem drögen Alltag und rein in den Kampfroboter – das ist die Devise in War World Tactical Combat. Das Spiel ist auf einem Planeten angesiedelt, der von Mech-Robotern bevölkert wird, die nur eines im Sinn haben: Einander zu bekriegen. Ob diese Welt auch für Bewohner unserer Breitengrade unterhaltsam ist, versuchen wir im folgenden Test herauszufinden.Es herrscht Krieg…Startet man War World zum ersten Mal, kann man nicht sofort ins Kampfgeschehen einsteigen. Stattdessen muss zuerst ein Kampfroboter, im Spiel Mech genannt, ausgewählt und eingerichtet werden. Hat man sich für einen Boliden entschieden, muss man ihn noch mit den Waffen seiner Wahl ausstatten. Die Palette ist hierbei sehr vielfältig und reicht von Laserkanonen und Maschinengewehren bis hin zu Raketenwerfern. Die wirklich schlagkräftigen Instrumente sind natürlich erst im späteren Spielverlauf verfügbar, müssen also zunächst verdient werden. Durch gewonnene Kämpfe erhält man Punkte, die man später gegen Upgrades und neue Waffen eintauschen kann. Außerdem lässt sich der eigene Kampfroboter technisch aufbessern und etwa mit automatischen Schutzschilden oder Raketendüsen ausstatten.Sind alle Einstellungen vorgenommen, geht es ohne lange Anlaufzeit direkt ab aufs Schlachtfeld. Dort warten dann auch schon zahlreiche Kontrahenten auf einen spannenden Kampf. Der Spielablauf ist denkbar einfach: Sämtliche Gegner, die man erwischen kann, müssen zerstört werden, das eigene Überleben sollte möglichst lange gesichert werden. Geht einem dabei einmal die Munition aus, findet man in den Levels verstreut Nachschub. Natürlich sind aber auch die Kontrahenten darauf angewiesen, ihre Gewehrläufe immer neu zu füttern, weshalb es oft zu erbitterten Kämpfen um den Nachschub kommt. Insgesamt bietet das Spiel 100 verschiedene Einzelspieler-Levels. Bis man sich durch sämtliche Schauplätze von War World gekämpft hat, dürfte also einiges an Zeit vergehen. Ist dies letztlich aber doch geschafft, bietet der so genannte Match-Editor weiteren Spielspaß. Hierbei kann man die Schlachten individuell bearbeiten und beispielsweise die Anzahl der auftauchenden Gegner oder den Schauplatz, an dem das Geschehen stattfindet, verändern. Auf in den Kampf!Eine bedeutsame Hintergrundgeschichte bietet War World übrigens nicht. Der Spieler bekommt lediglich vermittelt, dass auf dem Kampfplaneten uralte Konflikte brodeln und es deshalb zu den Mechschlachten kommt, die man zu gewinnen hat. Weil besagte Konflikte schon seit Ewigkeiten brodeln, sind sie immer weiter eskaliert und es wurden immer weiter hochgezüchtete Kampfmaschinen ins Feld geschickt. So lässt sich erklären, dass es inzwischen auch zum Einsatz von so radikalen Waffen wie Raketenwerfern oder Mörsergranaten kommt.Ein Fortschreiten im Spielverlauf wird dadurch gekennzeichnet, dass immer neue Upgrades zur Verfügung stehen, mit denen man seine Kampfmaschine aufrüsten kann. Diese Upgrades verbessern beispielsweise die Durchschlagskraft einer Waffe, verstärken das eigene Schutzschild oder sorgen dafür, dass man sich schneller fortbewegen kann. Außerdem kann man seinen Mech farblich den eigenen Vorlieben entsprechend anpassen. |
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