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Test: Hammer & Sichel
Kann Nival mit der betagten Silent Storm Engine auch heute noch was reissen?
| Der zweite Weltkrieg ist vorüber und Deutschland wurde durch alliierte und russische Mächte besetzt. Darüber hinaus liegt der kalte Krieg zwischen dem Osten und Westen in seinen Anfangswehen. Doch innerhalb des Chaos scheint es so, dass manche noch nicht genug vom Krieg haben. Erste Gerüchte über eine Organisation Namens „Thors Hammer“ verbreiten sich. Aus dem Gerede über diese Gesellschaft geht hervor, dass sich Organisationsmitglieder der Feindschaft zwischen dem Osten und Westen bedienen wollen, um einen weiteren Weltkrieg auszulösen. GrenzübergangZu diesen düsteren Zeiten wird eines Tages ein regimetreuer russischer Soldat einer Spezialeinheit zu seinem Vorgesetzten zitiert. Dieser betraut ihn mit der Aufgabe, heimlich über die Grenze in den westlichen Teil Deutschlands einzudringen und den Machenschaften der Geheimorganisation auf die Schliche zu kommen. Schnell stellt sich heraus, dass diese Aufgabe alles andere als einfach ist, denn wie soll man eine nicht öffentliche Gruppierung im Feindgebiet lokalisieren? Zumal ja auch die vorher erhaltenen Informationen recht dürftig waren.Schon kurz nach dem Grenzübertritt stolpert man jedoch zufällig mitten ins Geschehen, wo eine Säuberungsaktion durch Mitglieder von Thors Hammer in vollem Gange ist. Hierdurch knüpft man einige Beziehungen zu ansässigen Dorfbewohnern. So kommt man nach und nach den finsteren Machenschaften auf die Spur. ParallelenDas obige Szenario dient dem Spiel Hammer und Sichel als Rahmenhandlung. Im weiteren kann das vorliegende PC-Spiel als Nachfolger des knapp drei Jahre alten Silent Storm beziehungsweise des Addons Silent Storm - Sentinels angesehen werden, die ebenso von Nival Interactive stammen. Spielerische Parallelen sind hier weiterhin auch eindeutig bei der Jagged Alliances- Reihe zu finden.Zu Beginn des Spieles bastelt man sich erstmal seinen Wunschsoldaten, dessen Attribute (Stärke, Leben usw.) und Qualifikationen (Schießen, Technik oder ähnliches) je nach militärischer Ausrichtung unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Ausrichtungen gibt es sechs zur Auswahl, als da wären unter anderem der Pionier oder Scharfschütze. Der Spieler erkundet nun in Echtzeit das Spielfeld, in dem nahezu alles demoliert werden kann. Sobald allerdings ein Feind ins Sichtfeld gelangt oder man von einem entdeckt wird, schaltet das Programm in einen rundenbasierten Modus um. Hier besitzt ein Charakter eine bestimmte Anzahl von Bewegungspunkten, die unter anderem vom aktuellen Gesundheitszustand oder den zu tragenden Gegenständen abhängig ist. Alle Handlungen, wie laufen, schießen,..., oder klettern kosten Bewegungspunkte. Nachdem man alle Soldaten bewegt hat, ist der Computer an der Reihe. Der Einsatz von Fertigkeiten und Schusswaffen wird mit Erfahrungspunkten „belohnt“, wobei Feuerwaffen aufgrund des Lärmes nicht immer das Mittel der Wahl sind. Vielmehr ist der Einsatz von Tarnung, Fallen oder Messern vorzuziehen. In den frühen Missionen ist man noch sehr schlecht ausgestattet und steht alleine, nur mit einer Pistole bewaffnet, einer ganzen Armee gegenüber. Doch dieser Zustand ändert sich sehr schnell, denn gefallene Feinde brauchen ihre Waffen ja nicht mehr. Zudem findet man in Häusern auch noch so einiges. Weiterhin kämpfen später noch bis zu sechs weitere Kompagnons auf Seiten des Spielers. |
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Hammer & Sichel

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