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Act of War - High Treason
3D-Echtzeitstrategie
von Atari
PCMärz 2006
  Infosheet News (6)

Test

Screens (12) Downloads (1)  

Bewertungen

GameCaptain
82 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die Air Force One wird von Terroristen angegriffen.
Screen 2
Mein erstes Boot.
Screen 3
Raketen im Anflug!

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Aktuellste News zum Spiel

Vor etwa einem Jahr veröffentlichte Atari ein Echtzeitstrategiespiel, dass fast eher als Command & Conquer Nachfolger bezeichnet werden konnte, als C&C Generäle. Gefilmte Videosequenzen und schnelle Action, wie beim Klassiker Tiberium-Konflikt. Jetzt ist das AddOn da, in dem es wieder einmal um die Rettung der Welt geht. Mit Söldnern, Kriegsschiffen und anderen Neuerungen will Eugen Systems noch einmal die C&C-Fans aktivieren.

Ein ewig währender Konflikt

Wieder einmal steht die Welt vor der Zerstörung und nur die Taskforce Talon unter Major Richter und Lieutenant Vega, alte Bekannte aus dem Hauptspiel, können sie retten. Die Rote Zelle hat ihre hinterhältigen Aktivitäten aufgenommen und bringt gleich zu Beginn der Kampagne erstmal US-Präsident und Vertretung um die Ecke. Natürlich hat auch das Konsortium wieder seine Hände im Spiel. Aber das ist noch nicht alles, sie stehlen außerdem einen gezüchteten Virus aus einer militärischen Forschungseinrichtung und schaffen es Major Richter und seine Mannen zum Sündenbock für das Attentat auf den Präsidenten zu machen.
Das AddOn High Treason enthält zwar nur eine neue Kampagne, dafür ist die wieder recht gut gelungen. Leider gibt es aber keine gefilmten Videosequenzen, schade eigentlich. Ansonsten sind die Einsätze sehr abwechslungs- und actionreich. Nur der Schwierigkeitsgrad, der stark angezogen hat, könnte unerfahrene Spieler etwas überfordern. Sehr schade und auch irgendwie unverständlich ist dabei, dass die Sprachausgabe nicht synchronisiert worden ist. Wenn man kein Englisch-Ass ist, muss man sich durch ziemlich viele deutsche Untertitel arbeiten, weil es auch wieder innerhalb der Missionen einige Dialoge gibt und das lenkt natürlich ab.

Zu Lande, in der Luft und zur See

Mit dem AddOn zu Act of War: Direct Action verfrachtet Eugen Systems den Konflikt in eine neue Dimension, nämlich auf das Wasser. Mit Landungsfahrzeugen, Zerstörern, Flugzeugträgern, U-Booten und natürlich einer Werft für alle Seiten glänzt das AddOn im neuen Licht. Eine sinnvolle Erweiterung des bisherigen Spielkonzepts. Jetzt können die Spieler auch mal ein Seegefecht im C&C-Style erleben. Zur Auswahl stehen verschiedene Seegefährte, die man kennt und einige, die man zuvor noch nicht gesehen hat. Erwähnenswert ist da z.B. das Tarnkappenschiff des Konsortiums, das auch einen Jäger beherbergt, oder die DDX der Taskforce Talon, ein Zerstörer, dem zwei Comanche Helikopter zur Verfügung stehen. Die US-Army verwendet an der Stelle einen Träger der Tarawa-Klasse. Also keine Nimitz oder Enterprise, sondern nur ein kleiner Träger für Harrier-VTOL Jäger, den eigentlich das Marine Corps einsetzt. Für die Landung können alle Parteien auf das LCAC zurückgreifen, eine Art Luftkissentransporter, der bis zu acht Einheiten transportieren kann. Das Konsortium verwendet neben dem LCAC auch das Zubr, das sehr viel größer als das LCAC ist und zusätzlich als mobile Kaserne verwendet werden kann. Unter Wasser werden U-Boote verwendet, mit denen man entweder feindliche Schiffe attackieren oder mal eben die gegnerische Basis mit Raketen bombardieren kann. Leider bekommt man im Einzelspieler nur ein paar geskriptete Seegefechte und im Solo-Gefecht gar keinen Seekampf.
Zu Lande kommen einige neue Fahrzeuge und Infanteristen zum Zuge. Das Konsortium bietet z.B den Polaris Sniper, ein Aufklärungs-Buggy, der mit einem Scharfschützen bemannt ist. Bei der TFT ist das OCSW-Team hinzugekommen, das mit seinem schweren Maschinengewehr panzerbrechende oder hochexplosive Munition verschießen kann. Spieler der US-Army können sich über das EFV oder elektronisches Kampffahrzeug freuen. Ein Fahrzeug ohne Waffen aber mit verschiedenen, manuell zuschaltbaren Eigenschaften. So kann man mit ihm eigene Einheiten tarnen, einen EMP auslösen, um feindliche Fahrzeuge und Gebäude auszuschalten und den Schaden eigener und verbündeter Einheiten erhöhen.
 
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