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Test: Battlefield 2: Euro Force
Europa zieht in den Krieg. Lohnt sich der Kauf oder ist das kleine AddOn nur Abzocke?
Mit Battlefield 2: Euro Force bringt EA das erste von zwei so genannten Booster Packs, die keine großen Veränderungen ins Spiel bringen, sondern nur etwas mehr Inhalt bieten. Diese Mini-Add-Ons werden nicht auf dem üblichen Weg vertrieben, sondern über das neue Downloadportal von EA, das vergleichbar mit Steam ist. Wer sich im Laden die Schachtel kauft, bekommt als Inhalt keine CD oder DVD geboten, sondern nur einen Zettel, auf dem der Code zum Download steht. Hat man sich bei EA angemeldet und ein kleines Programm installiert, darf man sich das knapp 350 MB große AddOn runterladen. Hat man das alles hinter sich gebracht und das Spiel auf die aktuellste Version gepatcht, kann es losgehen.Drei neue SchlachtfelderDer Conquest-Modus ist immer noch die einzig anwählbare Variante und so geht es auch in den drei neuen Karten nur darum, bestimmte Punkte einzunehmen und diese zu halten. Den Anfang macht die Karte „Taraba-Steinbruch“, bei der die beiden Parteien durch einen Fluss getrennt sind. Die Map ist besonders auf Fahrzeuge ausgelegt, da das Areal sehr weitläufig ist und der Infanterie nur wenig Deckung bietet. Es kam sogar mal vor, dass ganze acht Panzer einen Angriff starteten und gemeinsam durch die Landschaft fuhren, was durchaus beeindruckend aussah.Das zweite Schlachtfeld führt einen wieder in die Wüste und zu einigen brennenden Ölfeldern. Die „Operation Nebelwolke“ hat die Besonderheit, dass die Sichtweite an bestimmten Stellen extrem eingeschränkt ist, da schwarze Rauchwolken den Himmel verdunkeln, die von den angezündeten Ölquellen stammen. Ansonsten geht auch bei dieser Karte nicht viel ohne Fahrzeuge. Das dritte Kampfgebiet liegt in China und ist ein Teil der Chinesischen Mauer. Hier ist auch mal wieder die Infanterie gefragt und besonders die Scharfschützen-Abteilung, da es jede Menge Möglichkeiten zum Verstecken gibt. Besonders auf der Mauer hat man eine gute Aussicht, um dort seine tödlichen Ladungen ins Ziel zu bringen. Sieben neue Waffen und vier neue FahrzeugeDie drei Karten sind wie üblich gut ausbalanciert, nur die 16 Spieler-Variante der Chinesischen Mauer ist etwas unfair, da die gelbe Armee zu Anfang viele überlegene Stellungen hält. Die europäische Armee hat natürlich auch neue Waffen spendiert bekommen, dessen Unterschiede zu den anderen Waffen eher optischer Natur sind. So sieht es auch bei den Fahrzeugen aus. Die zwei neuen Panzer, Challenger und der deutsche Leopard 2, sind gut designt und steuern sich so wie alle anderen Kettenfahrzeuge. Der neue Tiger Hubschrauber ist sehr wendig und ebenso tödlich wie der neue Eurofighter, der für den Luftkampf bestens geeignet ist.Alles beim AltenDie Grafik ist unverändert gut, gleiches gilt natürlich auch für die Soundkulisse. Die Atmosphäre ist für einen Online-Shooter immer noch absolut grandios und das Spielprinzip macht süchtig wie immer. Leider gibt es aber auch immer noch die alten Probleme, die völlig unangetastet geblieben sind. Der Hardwarehunger ist enorm, genau wie die höllisch langen Ladezeiten. Die Bots im Einzelspieler-Modus sind dumm wie immer und nur für Trainingsrunden zu gebrauchen. Der Server-Browser ist auch noch nicht ausgereift und zeigt häufig falsche Daten an. Wann solche Probleme endlich mal behoben werden, wissen wahrscheinlich nur die Programmierer. |
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