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Test: War on Terror
Eine packende Story, schnelle Action und viel Abwechslung... Also ein Topspiel?
War on Terror (WoT) aus dem Hause Digital Reality hat eine packende und gewagte Story, eine verdammt schicke Grafik und bietet schnelle Action und abwechslungsreiche Missionen. Warum es dennoch nicht zum Toptitel reicht erfahrt ihr in unserem Test.Krieg dem TerrorDie Story ist angesichts des Terrorszenarios ziemlich gewagt. Im Jahr 2008 gründen einige Staaten, darunter die USA, Russland, England und Deutschland eine neue Spezialeinheit zur weltweiten Terrorbekämpfung. Die World Forces, auch bekannt unter dem Namen WOFOR, findet alsbald in der Bruderschaft der Terroristen – genannt „Der Orden“ - einen immer stärker werdenden Gegner. An ziemlich originalgetreu umgesetzten Schauplätzen wie Berlin oder Paris kämpft man u.a. in Kampagne 1 gegen den Terror. In Kampagne 2 geht man dann mit dem Orden an den Start und befehligt nach der hochtechnisierten WOFOR einen ganz anderen Typus Armee. Mit veralteter und zum Teil geklauter Technik geht man mit Guerillataktik gegen die World Forces und die Chinesen vor. Chinesen? Ja, auch die Volksrepublik China hat eine wichtige Rolle in diesem Stück. Welche verraten wir hier noch nicht um die Spannung auf die 3. Kampagne zu erhalten.Nahe gebracht wird die Story abwechselnd mit schicken Videos in Spielgrafik und in weniger hübschen Comics. Dabei bieten die 3x8 Missionen von jedem etwas. Da gibt es Rettungseinsätze, Missionen bei dem man unter Zeitdruck (Countdown) agieren muss oder auch Aufträge bei denen man Stellungen gegen eine anstürmende Übermacht verteidigen soll. Allerdings gibt es auch immer wieder eintönige „Mach-Alles-Platt“-Missionen. Ohne HäuslebauEinen Aufbaupart gibt es in WoT nicht und so kann man sich eigentlich voll und ganz der Taktik und Strategie widmen. Frische Truppen gibt es an Nachschubpunkten, bzw. Landezonen, die man im Laufe der Missionen einnehmen muss. In vielen Missionen geht es dadurch allerdings auch immer nach dem selben Schema zu. Man versucht sich so schnell wie möglich zu den Landezonen zu kämpfen um Nachschub zu bekommen und dann den Rest der Feinde auf der Karte zu eliminieren. Nebenbei löst man noch Bonusmissionen, denn die Nachschubmasse richtet sich zwar nach der Anzahl der eingenommenen Landezonen, aber die Nachschubqualität nach Missionspunkten. Diese bekommt man eben für das Erreichen der Haupt- und Bonusziele. Für wenig Punkte bekommt man nur den Humvee, während für entsprechend viele Punkte auch ein PZH2000 SPH mit einer 155 mm Panzerhaubitze zu bekommen ist.Die Truppen- und Fahrzeugvielfalt ist auf allen Seiten breit gefächert und so kann jede Partei über 20 Einheiten auflaufen lassen. So gibt es neben Soldaten auch Mechaniker (reparieren Fahrzeuge), Sanitäter (heilen verwundetete oder betäubte Einheiten) oder schwere Infanteristen. Fahrzeuge und Lufteinheiten sind aus dem aktuellen Repertoire der Armeen dieser Welt entnommen. Apache Longbow, Challenger 2 MBT oder die Gegenstücke auf Seiten der Chinesen, der MI-28 Havoc oder der Red Eagle HST sind (leider!) weltweit bekannt. Nur der Orden muss sich mit selbst gebastelten Raketen-Pickups oder mit dem alten CH-47 Chinook aus den 60er Jahren begnügen. Klasse: Alle Einheiten und auch die wenigen Helden im Spiel haben Spezialangriffe und Tricks auf Lager. So können sich Panzer einnebeln, Sanitäter eine Droge spritzen um mehr Kampfkraft aus den Soldaten herauszukitzeln oder Hubschrauber Truppen transportieren oder Tiefenscans ausführen um den Sichtradius zu erhöhen. Helden haben nochmals verstärkte Fähigkeiten, wie besondere Weitsicht etc., dürfen allerdings in den meisten Missionen partout nicht fallen. Alle Einheiten leveln mit der Zeit auch hoch. Vor jedem Einsatz kann man sich die Anfangsarmee selber zusammenstellen und so die stärksten Einheiten immer wieder mit in den nächsten Kampf nehmen. Gute MomenteNeben den stupiden „Mach-Alles-Platt“-Missionen haben die Entwickler auch so richtig spannende Aufträge eingebaut. So beginnen wir etwa auf Seiten des Ordens in einer Mission mit einer handvoll Soldaten und soll einen hochrangigen Regierungsbeamten als Geisel nehmen. Zuerst gilt es eine Heldin ausfindig zu machen. Also schlagen wir uns mit der kleinen Truppe vom Absetzpunkt quer durch die bewachten Straßen der Stadt zum angegebenen Haus durch. Unsere Heldin ist gefunden, nun ändern sich die Hauptziele und es geht darum Sprengstoff zu besorgen um ein Gerichtsgebäude in die Luft zu sprengen. Natürlich müssen wir uns ans andere Ende der Stadt durchkämpfen um an das C4 zu kommen. Das geht einmal zu Fuß oder per Zivilfahrzeug. Alle Fahrzeuge (auch Bagger!) oder Häuser auf den Karten lassen sich besetzen und für eigene Zwecke taktisch nutzen. |
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