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Test: Condemned: Criminal Origins

Schon wieder keine Munition? Dann schnappt euch einfach ein loses Brett ...
 
In der Großstadt geht das Grauen um … Ein psychopathischer Frauenkiller, Spitzname „Match Maker“, versucht sich als Partnervermittlung der ziemlich tödlichen Art und drapiert an den Schauplätzen seiner Verbrechen männliche Schaufensterpuppen neben seinem jeweiligen Opfer zu makaberen Kunstwerken. Als passionierter Serienmörder-Jäger ermittelt FBI-Mann Ethan Thomas auch in diesem Fall, doch sein jüngster Einsatz endet nach diversen Zwischenfällen damit, dass zwei Polizisten erschossen werden - und zwar mit Ethans Dienstwaffe! Nun steht der Agent selbst unter Mordverdacht, wird ständig verfolgt und muss darüber hinaus schon bald erkennen, dass in dieser Stadt noch weit größere Gefahren lauern als ein einzelner Verrückter …
Zombiemäßig agierende Gestalten, unerwartet aggressive Penner und Junkies, lebende - oder zumindest halblebendige - Schaufensterpuppen (es reicht immerhin für einige äußerst unfreundliche Angriffe auf den Helden), seltsame Visionen und andere Schreckensmomente lassen nicht nur Ethan das Blut in den Adern gefrieren. Wie es schon der bald darauf mausetote Polizeibeamte am Anfang treffend ausdrückte: „That gives me the creeps.“
Nach einigen Monaten Wartezeit bringen die No One Lives Forever- und F.E.A.R.-Macher aus dem Hause Monolith ihr gruseliges und ziemlich rabiates (in Deutschland auch gar nicht erst erschienenes) Xbox 360-Spiel nun auf den PC.

Immer mitten in die Fresse rein

Wie etwa schon der aktuelle Horrorkollege Call of Cthulhu setzt Condemned auf die gruselfördernde First-Person-Perspektive, lässt den Spieler also direkt durch die Augen des Protagonisten blicken und so manchen Schock gleich doppelt intensiv erleben. Dadurch wird es aber keinesfalls zum reinrassigen Egoshooter. Im Gegenteil: Wenn man unbedingt will, können die zehn Kapitel bewältigt werden, ohne auch nur einen einzigen Schuss abzugeben. Der Grund dafür sind die mannigfaltigen, teils doch reichlich bösartigen Nahkampfwaffen im Spiel. Ethan schnappt sich auf Knopfdruck schlichtweg fast alles, was nicht niet- und nagelfest ist. In den detaillierten Umgebungen finden sich da etwa lange Bretter mit fiesen Nägeln oder lose Rohre, ja selbst recht ausgefallene Objekte wie ganze Schubladen und Schilder eignen sich als Mordwerkzeug. Sie unterscheiden sich in ihren Werten für Kraft, Schlaggeschwindigkeit und Blocken. Letzteres ist nicht zu verachten, denn wenn ein Feind den nächsten Angriff andeutet, tut man gut daran, ihm die jeweilige Waffe flugs quer vor die ungeputzte Nase zu halten. Doch die Gegner tun es Ethan natürlich nach und schnappen sich ihrerseits ebenfalls die besten Knüppel, derer sie habhaft werden können, nehmen den Hauptdarsteller von hinten in die Zange oder weichen ihm aus.
Ab und zu werden ganz bestimmte Hilfsmittel benötigt. Spezielle Türen lassen sich nämlich etwa nur öffnen, wenn Vorschlaghämmer oder Hackebeile zum Einsatz kommen. Geistig groß anstrengen muss man sich trotzdem nicht, denn es wird deutlich angezeigt, welche Waffe man dort braucht und das jeweilige Teil liegt meist nicht weit entfernt herum.
Aber auch ein paar bleihaltige Argumente haben den Weg ins Spiel gefunden, wenngleich diese wegen knapper Munitionsvorräte nicht restlos zu empfehlen sind. Notfalls kann man den Feinden aber auch immer noch einfach mit Revolvern oder Maschinenpistolen direkt eins überbraten.
Angeschlagene Widersacher gehen bisweilen erstmal halb zu Boden und Ethan kann durch einfachen Tastendruck zu einer Art Finishing Move ansetzen, um ihnen den Rest zu geben. Auf ziemlich gnadenlose Art, beispielsweise per Genickbruch. Das wird den Jugendschützern sicherlich nicht schmecken …
Screen 1
Am ersten Tatort übt man den Umgang mit Beweisen
Screen 2
Hey du, ich hab einen Vorschlag für dich …
Screen 3
Mit dem Taser kann man Feinde außer Gefecht setzen

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Packshot

von
USK-Freigabe

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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