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Test: City Life
Kann City Life es schaffen Sim City vom Thron zu schubsen?
Mit der Preview-Version von CityLife konnten wir schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen, vom pulsierenden Leben in der Großstadt. Der Blick auf die freigeschalteten Städte und Metropolen war atemberaubend schön, selten wurden uns solch schöne Ansichten von Städten geboten. Nun steht uns das Spiel in Gänze zur Verfügung und nichts hält uns davon ab, den Stuhl des Städtebauers zu erklimmen und die eigenen Metropolen zu gestalten und alle Probleme einer Großstadt zu meistern. Wenn Deep Silver und Monte Cristo einen guten Job gemacht haben, stehen uns spannende Stunden am PC bevor. Rundflug über das CityLifeStarten wir das Spiel, entscheiden wir uns zuerst einmal für das Tutorial um uns ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen. Schade, das es nur in Bild + Text vorliegt und nicht in einer realen Spielumgebung. Trotzdem findet man sich sehr schnell im Spiel zu recht und versteht die einzelnen Zusammenhänge. Nach dem kann man entweder ein freies Spiel oder verschiedene Szenarien auswählen. In beiden Fällen starten wir mit der Auswahl eines Gebietes auf der Karte, je nach Karte (von denen uns 22 Stück angeboten werden) stehen eine unterschiedliche Anzahl von Gebieten zur Auswahl. Das erste Gebiet suchen wir noch aus, die weiteren Gebiete können wir dann nach und nach hinzukaufen.Nachdem wir uns für ein Gebiet entschieden haben, fangen wir mit dem Bau des Rathauses an, welches sich neudeutsch dann City Hall nennt. Damit unsere Stadt wächst und gedeiht weisen wir Wohngebiete aus und schaffen über Unternehmen genügend Arbeitsplätze. Um die steigenden Bedürfnisse unserer Einwohner erfüllen zu können, benötigen wir Steuereinnahmen - je mehr arbeitende Einwohner und vor allem je mehr florierende Unternehmen, desto höher die Steuereinnahmen. Bis hierher scheint uns das Spielprinzip doch recht bekannt, mit dem neuen Faktor Bevölkerungsstruktur und den damit verbundenen unterschiedlichen Bevölkerungsschichten kommt eine neue Facette in der Städte-Simulationslandschaft ins Spiel. Wir müssen also nicht nur für eine florierende Stadt mit positivem Steueraufkommen sorgen, sondern auch für ein gutes Miteinander zwischen den Bevölkerungsgruppen - gelingt uns das, steht einer Multi-Kulti-Metropole nichts mehr im Weg. Freier Modus und Szenario-Modus unterscheiden sich nur geringfügig, eine genaue Siegbedingung wird nicht ausgegeben - für die entsprechenden Entwicklungen der Stadt erhalten wir Bronze-, Silber-, oder Goldmedaillen. Zeig mir wo Du wohnst und ich sag Dir wer Du bist!Als Städteplaner sorgen wir für die Rahmenbedingungen, die für den Zuzug verschiedener Bürger verantwortlich sind. Betrachten wir uns also etwas genauer, wer sich alles in unsere Stadt verirrt. Bis zu sechs Bevölkerungsgruppen können in unserer Stadt leben, jede von ihnen hat besondere Vorlieben und Abneigungen - damit das Stadtleben funktioniert, müssen sie in manchen Bereichen zusammenarbeiten, trotzdem sollten sie nicht unbedingt in Nachbarschaft wohnen. Beginnen wir mit den Trendsettern - äusserst phantasievoll und kreativ sind sie der künstlerische Farbklecks in unserer Stadt. Aber Vorsicht sie sind immer auf der Suche nach etwas besonders ausgefallenem - also das Wohngebiet mit einer gewissen Extravaganz versorgen. Die Reichen, wohnen natürlich nur in privilegierten Wohnvierteln in denen alles geboten wird, von Juwelieren bis hin zu Feinkostgeschäften, hier muss alles geboten werden - nur dann sind sie glücklich. Wer hoch steigt fällt auch tief und so fehlen in unserer Stadt auch nicht die unterste Schicht, hier die Tagelöhner. Wohnhaft in den schäbigsten Wohngebieten und nur für bessere Nebenjobs einsetzbar. Wie im wahren Leben unterscheidet man Schlipsträger und Arbeiter, bevorzugen die ersten noch Arbeitsplätze in denen es um Finanztransaktionen geht, so fühlen sich Arbeiter in den Industrien wo man anpacken muss wohl. Schlipsträger genießen das Leben und gönnen sich ein wenig Luxus, sind aber auch bemüht ihren Standard zu halten. Für die Arbeiter ist es wichtig, dass die Grundversorgung stimmt - Essen, Trinken und ein Mindestmaß an öffentlichen Leistungen (Polizei und Feuerwehr). Eine Gruppe fehlt noch - die Hippies, etwas ausgeflippt aber mit starkem Bildungswunsch - denn mit Videospielen und Surfbrettern sind nicht die besten Gewinnspannen verbunden - also helfen wir doch gerne nach.... |
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