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Test: Pathologic

Kann der Mix aus Adventure, RPG und Action mit mehr als nur Atmosphäre punkten?
 Pathologic
Zu Pathologic von den russischem Entwickler Buka gab es bereits im Februar eine Preview-Fassung, an der noch einiges auszusetzen war. Haben die Entwickler die Zeit genutzt und sämtliche Fehler ausgemerzt? Oder war die Zeit des Wartens vergebens? Lest weiter und ihr werdet wieder ein Stück schlauer sein.

Drei Freunde sollt ihr sein

In einer namenlosen Kleinstadt treibt ein teuflischer Virus sein Unwesen und rafft einen Bürger nach dem anderen dahin. Die Regierung greift hart durch und richtet jeden Infizierten hin. In dieser Zeit der Unruhe kommen drei Besucher aus höchst unterschiedlichen Beweggründen in diese Stadt. Einer von ihnen ist Daniel Dankowski, ein angesehener Mediziner. Von einem Freund bekam er die Nachricht, dass er dort seine Studien über den Tod weiterführen und beenden könne. Kurz nach seiner Ankunft beginnt eine seltsame und mysteriöse Mordserie, der auch sein Freund zum Opfer fällt. Auf Bitten einiger Anwohner und aus reinem Eigeninteresse, versucht Daniel diesen Fall zu lösen, denn es sterben alle Personen mit denen er Kontakt hatte unter ähnlich mysteriösen Umständen.
Artemi Burakh ist in der Stadt, weil er sein Erbe antreten muss. Sein Vater ist gestorben und hat seine gesamte Habe Artemi hinterlassen. Doch sein verstorbener Erzeuger hatte einen nicht allzu guten Ruf und seine Fähigkeiten als Seher waren nicht sehr beliebt. Diese Missgunst erfährt Artemi am eigenen Leib, als er einen Fuß in das Provinznest setzt. Er wird aus dem Hinterhalt von Unbekannten attackiert und dabei schwer verletzt. Als wären die Verletzungen nicht schlimm genug, wird er auch noch mit dem Virus infiziert und ist somit auf der Suche nach einem Heilmittel.
Da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, ist die Dritte im Bunde eine Frau. Sie ist eine Heilerin und meint sämtliche Probleme der Stadt lösen zu können. Damit stößt sie aber in der Bevölkerung nicht nur auf Gegenliebe und wird nur teilweise mit offenen Armen empfangen. Zwei der Charaktere lassen sich zu Anfang auswählen, die eben genannte Protagonistin steht erst nach einmaligem Durchspielen zur Wahl.

Der Ruf ist entscheidend

Aus der Ego-Perspektive spielt man sich nun durch eine spannende Story, die zum Teil sehr wirr erzählt wird und eine Menge Geduld erfordert. Die drei Charaktere verfolgen jeweils einen anderen Handlungsstrang, sind aber auch untereinander verknüpft. Die Wahl entscheidet auch über den Schwierigkeitsgrad. Der Mediziner hat einen sehr guten Ruf und kann ohne Probleme mit allen Personen reden. Der unbeliebte Seher hingegen wird von vielen Bürgern attackiert und muss sich ständig wehren. Die Heilerin ist eine Mischung aus beiden. Kämpfe sind dabei um einiges schwieriger als die endlosen Konversationen, die man mit einem guten Ruf führen kann, aber dazu später mehr.
Auf den ersten Blick entdeckt man kein Interface, erst auf Knopfdruck öffnet sich eine Leiste mit dem Inventar, das in drei Kategorien unterteilt ist. Es gibt Gegenstände, Waffen und Kleidung. Das kombinieren verschiedener Utensilien erweist sich aber durch die umständliche Steuerung als etwas problematisch. Das ist jedoch noch zu verkraften, da die Hauptaufgaben eher auf Konversation gelegt sind und weniger auf Rätsel. In der frei begehbaren Stadt gibt es nämlich jede Menge Personen, die immer für ein Gespräch bereit sind. Die Auswahlmöglichkeiten in einer Unterhaltung sind dabei sehr unterschiedlich und die angesprochene Person reagiert dabei entweder positiv oder negativ. Dabei spielt der Ruf auch wieder eine Rolle und entscheidet wie viel der Gegenüberliegende von sich preis gibt. Diese Gespräche sind meistens unterhaltsam, aber viel zu lang. Die ausführlichen Texte wurden nicht vertont und arten extrem aus. Dabei sind die Inhalte meist sehr wichtig und führen zu weiteren Aufgaben, ohne die das Spiel nicht lösbar ist. Bedeutende Dinge und Quests werden glücklicherweise in einem Journal festgehalten, in dem man immer alles nachlesen kann.
Screen 1
Drei Charaktere stehen zur Auswahl
Screen 2
In den Außenarealen ist nicht viel los
Screen 3
Skurrile Charaktere gibt es zu genügend

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Pathologic

Packshot
Action-Adventure
von Buka Entertainment, Frogster Interactive
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCApril 2006

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besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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